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Radball

09.05.2019

Zwei Kissinger Teams stehen in der Aufstiegsrunde

Andreas Pongratz (links) und Lukas Keller (Mitte) holten sich zum vierten Mal die Meisterschaft in der Bayernliga.
Bild: Peter Kleist

Andreas Pongratz und Lukas Keller heimsen bereits ihren vierten Meistertitel in der Bayernliga ein und wollen nun in die 2. Bundesliga.

Bereits vor dem Saisonbeginn waren sich Andreas Pongratz und Lukas Keller einig: Die Meisterschaft in der Bayernliga sollte es für die beiden Radballer des RSV Kissing wieder sein. Und das erfolgreiche Duo zeigte über die gesamte Saison die beste Leistung aller zwölf Mannschaften. 20 gewonnenen Spielen standen am Ende nur jeweils ein Unentschieden und eine Niederlage gegenüber. Dabei noch die meisten Tore geschossen und die wenigsten Gegentore hinnehmen müssen. Mit 13 Punkten Vorsprung auf den zweiten Platz und gar 25 Punkten auf Rang drei war es eine besondere Demonstration der eigenen Stärke.

Aber auch die anderen Kissinger Mannschaften setzten in dieser Saison ein dickes Ausrufezeichen hinter den Radsportverein aus dem Paartal. Alle fünf Mannschaften stehen nun am Saisonende in der oberen Tabellenhälfte.

Als Dritter in die Aufstiegsrunde

Kissing III mit Thomas Brunner und Fabian Keller holten sich zum Saisonfinale auf dem heimischen Parkett alle möglichen neun Punkte gegen Stein IV (4:2), Steinwiesen (4:2) und Stein III (4:3) und stehen in der Abschlusstabelle auf dem dritten Platz und fahren – ebenso wie Pongratz/Keller – zu den Aufstiegsspielen zur 2. Bundesliga.

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Michael Grießer und Moritz Hartl (Kissing IV) feierten einen 7:3-Erfolg gegen Burgkunstadt. Gegen Goldbach reichte es zu einem 2:2-Unentschieden. Nach Niederlagen gegen Gaustadt (3:6) und Kissing VI (3:4) reichte es am Ende zu Platz fünf.

Die Brüder Florian und Norbert Menzinger (Kissing V) hatten mit vier Siegen am vergangenen Spieltag den Grundstein für den Klassenerhalt gelegt. Zum Saisonabschluss gab es je einen Sieg (Gaustadt, 4:2), ein Unentschieden (Goldbach, 4:4), eine Niederlage (Burgkunstadt, 1:3) und einen überraschenden sechsten Platz in der Abschlusstabelle.

Teams sechs sorgt für eine Überraschung

Für die größte Überraschung sorgten Gunnar Sieb und Christian Colditz. Als Aufsteiger ging die sechste Mannschaft mit Respekt in die Saison und wurde auf Anhieb Vierter. Nach Erfolgen gegen Kissing IV (4:3), Goldbach (3:1), Burgkunstadt (3:1) stand sogar die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur 2. Bundesliga im Raum. Doch in der abschließenden Begegnung mit Gaustadt (1:4) reichte die Kraft nach einem frühen Rückstand nicht mehr aus, um das Spiel zu drehen.

Das Maximum von zwölf Punkten aus vier Spielen holten sich Andreas Pongratz und Lukas Keller. Zunächst gab es für Kissing II einen Erfolg gegen Schweinfurt (5.2). Weitere Punkte wurden beim 5:2-Sieg gegen Stein IV eingefahren. Richtig überlegen zeigte sich die Zweite des RSV beim 6:0-Erfolg gegen Steinwiesen. Im letzten Saisonspiel gab es noch einen hohen 8:1- Kantersieg gegen Stein III.

Jetzt geht es nach Sachsen-Anhalt

Für Pongratz/Keller und Brunner/Keller geht die Saison nun in die Verlängerung. In drei Wochen steht die Vorrunde der Aufstiegsspiele in die 2. Radball-Bundesliga auf dem Plan. In der Vorrunde müssen die Paartaler am Samstag, 1. Juni, nach Sachsen-Anhalt. Dort treffen die beiden Kissinger Duos dann auf jeweils zwei Mannschaften aus Sachsen-Anhalt und Thüringen.

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