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Fußball-Nachlese

30.04.2019

Zwei Teams können ihre Saison vergolden

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Steht mit seinem Team kurz vor der Meisterschaft: Ali Dabestani, der Trainer des TSV Friedberg.
Bild: Rudi Fischer

Der TSV Friedberg und der TSV Dasing stehen kurz vor der Meisterschaft. Der SV Mering hat dagegen andere Sorgen. Dafür ist Wulfertshausen fast am Ziel.

Die Saison 2018/19 ist auf der Zielgeraden und überall spitzen sich der Kampf um Meisterschaft und Klassenerhalt sowie um die jeweiligen Relegationsplätze zu. In einigen Ligen ist zumindest in Sachen Meisterschaft eine Entscheidung fast schon gefallen. So in der Kreisliga Ost, in der der TSV Friedberg gerade rechtzeitig zum Schlagerspiel in Alsmoos nahezu wieder zu alter Stärke zurückgefunden hat und mit 3:0 gewann. Sieben Punkte beträgt drei Spiele vor Schluss der Vorsprung auf Verfolger Griesbeckerzell, der am Wochenende seine Visitenkarte beim TSV abgibt. Noch aber hebt TSV-Trainer Ali Dabestani warnend die Stimme. „Noch sind wir nicht durch, wir müssen unsere Konzentration hochhalten und noch dreimal alles geben“, meinte er. Der Sieg in Alsmoos sei hochverdient gewesen, gemessen an den guten Möglichkeiten hätte man die Partie schon vor der Pause entscheiden können. Dabestani bescheinigte seiner Mannschaft über die gesamte Saison hinweg eine „Riesenleistung“, schließlich dürfe man nicht vergessen, dass man als Aufsteiger ganz oben steht. Und Dabestani nahm nun auch das Wort „Meisterschaft“ in den Mund. „Jetzt wollen wir die Saison vergolden und Meister werden“, sagte er.

Ein einziger Punkt fehlt noch zum Titel

Das will auch der TSV Dasing in der Kreisklasse Aichach und daran, dass dies dem Team von Trainer Jürgen Schmid auch gelingen wird, zweifelt eigentlich niemand mehr. 21 Spiele sind die Dasinger ungeschlagen, weisen ein Torverhältnis von 68:10 auf und benötigen aus fünf Spielen noch ein einziges Pünktchen zum Titel. „Wenn sich nichts Gravierendes ändert, dann gehe ich davon aus, dass wir den noch holen“, so Schmid. Mit 4:1 gewann sein Team gegen Inchenhofen, den „stärksten Rückrundengegner“ – und das auch verdient, wie der Trainer anführte. Mann des Tages war Marco Ruppenstein, der alle vier Tore erzielte. „Marco hat einen sensationellen linken Fuß“, lobte Schmid seinen Mittelfeldakteur, der aber auch von seinen Nebenleuten glänzend in Szene gesetzt wurde. Die ganze Mannschaft zeige die Saison über eine sensationelle Leistung, so der Trainer weiter.

Ebenfalls kurz vor dem Ziel ist der SV Wulfertshausen. Nach den beiden Siegen gegen die Topteams Gundelsdorf (1:0) und Mühlried (2:1) ist die Elf von Trainer Bastian Schaller in Sachen Klassenerhalt in der Kreisklasse Aichach fast durch. „Noch nicht ganz, aber ich hoffe, dass wir am Wochenende unseren Matchball gegen Klingen verwandeln“, meinte der Coach mit einem Augenzwinkern. Seine Mannschaft habe beim Tabellenzweiten in Mühlried bravourös gekämpft, auch eine kleine Portion Glück gehabt, aber letztlich nicht unverdient gewonnen“, so Schaller.

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Mering muss noch etwas bangen

Noch nicht aller Sorgen ledig ist dagegen der SV Mering in der Landesliga Südwest – nur zwei Punkte trennen den MSV von einem Abstiegsrelegationsplatz. Das 0:3 auf eigenem Platz gegen Egg an der Günz war eine letztlich verdiente Niederlage, wie auch Trainer Gerhard Kitzler einräumen musste. Vor allem die erste Halbzeit sei sehr schwach gewesen, so der Trainer. Auch MSV-Präsident Georg Resch sprach von einer „enttäuschenden Vorstellung.“ Dennoch haben es die Meringer selbst in der Hand, sich aus der Gefahrenzone zu befreien. Gelingt am Samstag in Garmisch-Partenkirchen ein Sieg, dann wäre man wohl so gut wie durch.

Auch der FC Stätzling ist in der Bezirksliga Süd noch nicht ganz gerettet, aber auf dem besten Wege dorthin. Mit dem 0:0 in Neugablonz habe man das Mindestziel erreicht und sich eine gute Ausgangsposition geschaffen, wie Trainer Helmut Leihe betonte. Immerhin musste der FCS vier Stammspieler ersetzen. Vier Punkte aus drei Spielen brauche sein Team noch, mutmaßte der Trainer. Große Sorgen hat indes weiter der Kissinger SC, für den das 2:2 auf eigenem Platz gegen den TSV Bobingen vielleicht zu wenig gewesen sein könnte.

Und was war sonst noch geboten? Der BC Rinnenthal ging in der Kreisliga in Langenmosen beim 1:4 einmal mehr leer aus, obwohl man keineswegs die schlechtere Mannschaft war. Eine Klasse tiefer, in der Kreisklasse, stecken etliche Landkreisteams noch im Abstiegskampf. So der SV Ried in der Aichacher Gruppe nach dem 1:2 in Gundelsdorf. In der Augsburger Gruppe holten alle Kellerkinder Punkte: Ottmaring mit einem 1:1 gegen Stadtbergen, Kissing II mit einem 0:0 gegen Spitzenreiter Kriegshaber und Stätzling II mit einem 2:1-Sieg bei Trenk. Dennoch werden wohl alle drei bis zuletzt zittern müssen.

Eine bemerkenswerte Serie geht zu Ende

In der A-Klasse Ost ging eine bemerkenswerte Serie zu Ende: Die Sport-Freunde Bachern kassierten die erste Saisonniederlage, nachdem sie 20 Partien ungeschlagen überstanden hatten. Das Team von Trainer Michael Guggumos verlor beim Verfolger TSG Hochzoll mit 2:3 und musste auch die Tabellenführung an die Hochzoller abgeben. Die kann man sich am Mittwoch im neu angesetzten Spiel gegen die Sportfreunde Friedberg aber schon wieder zurückholen.

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