Handball

12.09.2018

Zwei souveräne Auftritte

Der TSV Friedberg lässt bei der Pokalrunde in Garmisch-Partenkirchen nichts anbrennen und schafft ungefährdet den Einzug ins Halbfinale

Friedberg/Garmisch-Partenkirchen Mit zwei souveränen Auftritten sind die Friedberger Handballer ins bayerische Pokalhalbfinale eingezogen. Beim Turnier in Garmisch besiegte der TSV sowohl den Gastgeber als auch Ismaning deutlich. Damit gelang die Generalprobe für den Saisonstart am 15. September zu Hause gegen Eichenau.

Weit in den Süden musste der TSV Friedberg reisen. In Garmisch-Partenkirchen fand das Pokal-Viertelfinale statt, in dem ursprünglich vier Mannschaften spielen sollten. Allerdings hatte Simbach zurückgezogen, sodass neben dem Gastgeber und dem TSV nur noch der Bayernliga-Absteiger Ismaning mit im Rennen war und im Modus „Jeder gegen Jeden“ gespielt wurde.

Friedberg traf im ersten Spiel auf Partenkirchen. Das Team aus der Bezirksklasse Alpenvorland war kein echter Prüfstein für den letztjährigen Vizemeister der Bayernliga. Der TSV setzte sich deutlich mit 32:13 durch. Dabei fehlten Rechtsaußen Tobias Müller und Tobias Fuchs, dafür war Kreisläufer Alexander Prechtl mit dabei. Der TSV war ohne Verletzte aus der Vorbereitung gekommen, die Anfang September mit einem Trainingslager in Kempten endete.

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Dort nahm Friedberg auch an einem Turnier teil und besiegte den Gastgeber und den Ligakonkurrenten aus Günzburg.

Im Pokal wartete im letzten Spiel Ismaning. Die Oberbayern waren in der vergangenen Saison Konkurrenten in der Bayernliga, mussten aber absteigen. Ismanings Ziel indes ist der baldige Wiederaufstieg und so war das Team auch in Bestbesetzung. Friedberg setzte sich aber letztlich klar mit 27:21 durch. Nach dem 7:7 konnte sich Friedberg bis zur Pause beim 12:10 leicht absetzen.

Ein Zwischenspurt sorgte für das 19:14 nach 37 Minuten, davon erholte sich Ismaning nicht mehr. In der Folge hatte Friedberg alles im Griff. Bester Werfer war Fabian Abstreiter mit neun Toren.

Friedbergs neuer Trainer Fadil Kqiku bilanzierte: „Der ganze Auftritt hat mich mehr als überzeugt. Ismaning ist ein ambitionierter Landesligist, der in Bestbesetzung angetreten ist. Aber wir waren von der ersten Minute an da, haben das Spiel immer gut kontrolliert.“ Die Verteilung der Torschützen habe gezeigt, dass man auch in der Breite gut aufgestellt und nicht nur von wenigen Spielern abhängig sei. „Die Jungs sind hoch motiviert und glücklicherweise sind wir bislang von Verletzungen verschont geblieben“, so Kqiku.

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