Kunstradfahren

19.10.2015

Zweimal auf dem Treppchen

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Kam beim Bayern-Cup-Finale gleich zweimal aufs Treppchen: Greta Koch vom RSV Kissing.

Greta Koch und Stefanie Grießer überzeugen beim Bayern-Cup-Finale

Beim Bayern-Cup-Finale der Kunstradfahrerinnen in Elsenfeld stellten die Starterinnen aus Schwaben wieder ihr Können unter Beweis.

Es ist nicht einfach, sich für das Bayern-Cup-Finale zu qualifizieren. Vor allem die Einzeldisziplinen sind meist sehr überlaufen – und starten dürfen im Finale nur die acht Sportler mit den meisten Punkten. Diese werden innerhalb vier vorhergehender Turniere vergeben. Die Sportler müssen also über eine ganze Saison eine konstant gute Form zeigen und auch immer wieder den Schwierigkeitsgrad ihrer Kür zu erhöhen. Um diese dann zu präsentieren, nehmen die Sportler oftmals, für fünf oder zehn Minuten auf der Fläche, weite Fahrtwege in kauf. Wie zum Beispiel in das fränkische Elsenfeld, bei Aschaffenburg. Acht Kunstradfahrerinnen aus dem Regierungsbezirk hatten es geschafft und sich für das Finale qualifiziert.

Greta Koch und Stefanie Grießer (beide RSV Kissing) schafften dies sogar gleich zweimal. Beide traten in einer Einzel- und einer Zweierdisziplin an. Die elfjährige Greta Koch überzeugte dabei durch ihre durchgehend sehr saubere Ausführung und schaffte es, trotz Sprung in die nächst höhere Altersklasse, aufs Treppchen. Sie wurde Dritte und hatte zudem in ihrer Gruppe (U13) den geringsten Abzug. Auch bei Stefanie Grießer machte sich die Turniererfahrung bemerkbar: Mit dem zweitgeringsten Abzug zeigte sie im Finale ihre persönliche Bestleistung und wurde Achte. Im Zweierkunstradfahren wurde Stefanie Grießer mit Partnerin Josune Wille (U15) dann ebenso Vierte wie Greta Koch mit Partnerin Idoia Wille in der Altersklasse U19.

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Sarah Kraus/Antonia Reusch (RSV Solidarität Friedberg) wurden Sechste, wobei diese beiden mit nur 2,64 Prozentpunkten Abzug eine nahezu perfekte Kür abgeliefert hatten. Dies ist im Zweierkunstradsport noch schwerer als alleine, da hier beide Sportlerinnen durch eine unsaubere Ausführung oder Unsicherheiten Punktabzug bekommen können.

Auffallend ist in dieser Altersklasse auch, dass bei ähnlichem Punktestand die Anzahl der Turniere, auf denen man gefahren ist, ausschlaggebend für die finale Platzierung sein kann.

So fuhr das Team Koch/Wille zwar weniger Punkte aus als die anderen beiden Teams, nutzte aber zwei Turniere mehr und setzte sich somit vor ihre Konkurrenz.

Zufrieden sein können alle Starterinnen und auch die Betreuer mit den gezeigten Leistungen. Jetzt haben alle Zeit, die Kür durch die ein oder andere Übung aufzuwerten und Schwachstellen abzubauen. Damit sollte einer erfolgreichen Saison im nächsten Jahr nichts im Wege stehen.

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