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Fußball-Kreisliga
08.05.2022

Städte-Derby: TSV Friedberg kann BC Aichach aus Aufstiegsrennen werfen

Im Hinspiel trennten sich der TSV Friedberg (rote Trikots) und der BC Aichach 1:1. Jetzt kommt es erneut zum Duell.
Foto: Reinhold Rummel

Der TSV Friedberg kann dem Bc Aichach ein Bein stellen und so in den kampf um Platz zwei Bewegung hineinbringen. Der Kissinger SC geht mit Sorgen ins Topspiel.

Noch vier Spieltage stehen bei den heimischen Kreisliga-Fußballern an. Der Endspurt verspricht vor allem im Aufstiegsrennen Spannung, denn noch vier Mannschaften kämpfen um den Relegationsplatz, darunter auch der BC Aichach, der den großen Rivalen TSV Friedberg am Sonntag ab 15 Uhr zum Derby der beiden Städte des Landkreises empfängt.

Obwohl es für die Gäste nur noch um Platz sechs geht, dürfte das Team von Trainer Emanuel Baum alles in die Waagschale werfen. Schließlich könnte man den Paarstädtern mit einem Sieg den Traum von Platz zwei so gut wie zerstören. Die Chancen stehen gar nicht so schlecht, denn die Herzogstädter sind so etwas wie der Angstgegner des BCA. Seit 2005 gab es keinen Pflichtspielsieg mehr für die Aichacher gegen den Rivalen aus dem Süden. Die Form spricht allerdings für den aktuellen Tabellenvierten. Zuletzt gab es fünf Siege am Stück. Doch auch der TSV Friedberg reist nach drei Siegen in Folge mit breiter Brust nach Norden.

Fußball-Kreisliga: Kissing steht unter Zugzwang

Vor einem richtungsweisenden Spiel steht auch der Kissinger SC in der Kreisliga Augsburg. Der Spitzenreiter empfängt im Topspiel den Drittplatzierten TSV Göggingen. „Das wird ein ganz schwieriges Spiel, denn für Göggingen geht es ja theoretisch noch um Platz zwei“, weiß KSC-Trainer Marco Henneberg die Situation einzuschätzen. Den Relegationsplatz haben die Kissinger derweil sicher, in den verbleibenden vier Partien gilt es, den knappen Vorsprung auf Dinkelscherben zu verteidigen. „Das wird bis zum Schluss ein Kampf werden. Wir dürfen uns wahrscheinlich keinen Ausrutscher mehr erlauben.“

Am vergangenen Spieltag verteidigte das Henneberg-Team mit einem knappen 3:2-Erfolg in Pfersee die Spitze. Denn der Coach macht sich Sorgen. „Das war teuer bezahlt, denn am Sonntag fehlen uns gleich mehrere Spieler“, so Henneberg. Lukas Siebert zog sich einen Muskelbündelriss zu und wird in dieser Saison nicht mehr spielen können, mit Moritz Willis ist ein weiterer Offensivakteur angeschlagen. Bitter ist auch die Sperre von Karsten Binder, der in den Schlussminuten eine Rote Karte wegen einer Tätlichkeit kassiert hatte. Ins Sturmzentrum wird vermutlich Julian Schmid rücken, auch Ben Brunner aus der U19 wird wieder im Kader stehen.

Derweil kämpft der SSV Alsmoos-Petersdorf um seine letzte Chance. Obwohl der Fusionsklub bereits eine Partie mehr absolviert hat, hat er als Fünfter die schlechtesten Karten im Aufstiegskampf. Im Heimspiel gegen den FC Rennertshofen ist ein Sieg schon fast Pflicht, ansonsten wäre der Aufstiegszug abgefahren. Noch mittendrin ist dagegen der SC Griesbeckerzell, der sich nach dem Sieg der Dasinger im Nachholspiel nur noch auf Platz drei befindet. Allerdings trennt die Kefer-Truppe nur ein Zähler von Platz zwei. Im Heimspiel gegen Schlusslicht Thierhaupten sind drei Punkte Pflicht. Gleiches gilt für Dasing, das den Vorletzten Burgheim empfängt.

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