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Trio vor dem Absprung? Beim SC Eurasburg kündigt sich ein Umbruch an

Fußball

Beim SC Eurasburg kündigt sich ein Umbruch an

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    Christoph Augustin wird den SC Eurasburg wohl im Sommer verlassen.
    Christoph Augustin wird den SC Eurasburg wohl im Sommer verlassen. Foto: Reinhold Rummel

    Der SC Eurasburg ist in dieser Saison eine der größten Überraschungen in der Fußball-A-Klasse Augsburg Ost. Nach einer starken Herbstrunde steht die Mannschaft an der Tabellenspitze. Sportlich erlebt der Verein damit eine erfolgreiche Phase, wie es sie in dieser Form noch nie gegeben hat – personell stehen im kommenden Sommer jedoch Veränderungen bevor.

    Fest steht bereits, dass Co-Spielertrainer Elias Stockinger den Verein zum Saisonende verlassen wird. Der Mittelfeldmotor wechselt als Co-Trainer zum TSV Mühlhausen, wo er künftig gemeinsam mit einem langjährigen Weggefährten ein Trainerduo bildet. „Elias war zwar nur ein Jahr da, hat aber deutliche Fußabdrücke hinterlassen und wird definitiv ein Verlust sein“, betont Abteilungsleiter Dominik Kirchberger.

    Stockinger selbst blickt dankbar auf seine Zeit beim SCE zurück: „Ich bin sehr dankbar, die Chance bekommen zu haben, ins Trainergeschäft einzusteigen und mit zwei so erfahrenen Jungs wie Jürgen Pestel und Christoph Augustin zu arbeiten.“

    Auch bei Pestel, ebenfalls Co-Spielertrainer, ist die Zukunft noch offen. Ein weiteres Jahr des 38-jährigen Topscorers (11 Tore/10 Assists) im Eurasburger Trikot ist nicht ausgeschlossen. Ebenfalls noch nicht endgültig geklärt ist die Zukunft von Augustin. Der Spielertrainer, Inhaber der B-Lizenz, möchte seine Trainerlaufbahn in jedem Fall fortsetzen. Ob weiterhin als Spielertrainer – nach Stationen bei der SG Mauerbach und dem SV Odelzhausen – oder künftig ausschließlich an der Seitenlinie, lässt er offen. Kirchberger zeigt großes Verständnis: „Christoph hat bekannterweise die Ambitionen, noch zwei bis drei Ligen höher zu arbeiten – und ich bin überzeugt, dass er dort auch Erfolg haben wird.“

    Auch mit 38 Jahren noch schwer zu verteidigen: Jürgen Pestle.
    Auch mit 38 Jahren noch schwer zu verteidigen: Jürgen Pestle. Foto: David Libossek

    Augustin selbst blickt vor allem dankbar auf die vergangenen Monate zurück. Nach seinem Kreuzbandriss im Jahr 2024 habe er seitens des Vereins viel Geduld und Rückhalt erfahren. „Ohne diese Unterstützung wäre diese Entwicklung nicht möglich gewesen“, sagt der Spielertrainer, dessen persönliches Ziel es gewesen sei, den Klub erst dann zu verlassen, „wenn er besser dasteht als jemals zuvor“. Und das ist gerade der Fall.

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