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Garten winterfest machen: Zeitpunkt, Rosen schneiden - ab wann?

Wie mache ich den eigenen Garten winterfest? Muss ich im Winter auch Rosen schneiden? Wann ist der beste Zeitpunkt? Die Antworten und weitere Infos gibt es hier.
Foto: Fotolia

Ab wann sollte man seinen Garten winterfest machen? Gibt es einen idealen Zeitpunkt? Muss man Rosen im Winter schneiden? Wir haben Antworten auf diese Fragen hier für Sie.

Bis zum Winter ist es zum Glück noch etwas hin. Lange genug ist uns schließlich der kalte Wind um die Nase gepfiffen – da möchte man am liebsten gar nicht an den Kreislauf der Natur und das unweigerliche Wiederkommen von Väterchen Frost denken. Doch das Magazin „Gartentipp“ möchte natürlich informatives Wissen zum kompletten Gartenjahr vermitteln, und da darf auch die Zeit um Schnee und Eis nicht fehlen. Also ziehen Sie sich warm an und kuscheln Sie sich in Ihre Decke – denn jetzt wird’s frostig. Wer meint, im Winter gäbe es im Garten nicht viel zu tun, liegt gar nicht so falsch. Denn wenn die Hausaufgaben bis zum ersten ernstzunehmenden Schneefall nicht erledigt sind, dann ist es ohnehin bereits zu spät. Auch wenn es in diesem Artikel um den Garten im Winter gehen soll, meint er doch eigentlich den Garten im Spätherbst – die arbeitsintensivste Zeit für Hobbygärtner.

Garten winterfest machen: Zeitpunkt - Rosen im Winter schneiden?

Doch was gibt es denn nun nach Ende der blütenreichen und bunten Jahreszeiten nun eigentlich alles zu tun? Da wäre zum einen der Rückschnitt von Bäumen, Hecken und Sträuchern. Um die heimische Tierwelt zu schonen, sollten Schnittarbeiten von März bis September ruhen. Dies würde nur brütende Vögel verschrecken und sie im schlimmsten Falle um ihren Nistplatz bringen. Daher ist der Spätherbst die ideale Zeit, um die Gartenschere zur Hand zu nehmen und krankes oder abgestorbenes Astwerk zu entfernen sowie grüne Pflanzenwände wieder in Form zu bringen. Weiterer Vorteil: Bei laubabwerfenden Gehölzen hat man nun freien Blick aufs Gehölz. Doch Vorsicht: Einen größeren Rückschnitt vertragen nur robuste Gehölze wie Apfelbäume oder Hainbuchen. Ziergewächse sollten bis zum Ende des Winters oder gar bis zum Frühling warten.

Auch bei Rosen ist ein Schnitt im Winter nicht notwendig. Allenfalls lange Triebe werden gekappt bei denen Gefahr besteht, dass sie durch Schneefall brechen könnten. Viel wichtiger ist es indes, diese empfindlichen Pflänzchen warm einzupacken. Schützendes Vlies oder Tannenäste eignen sich hierfür vorzüglich. Auch andere Gartenbewohner freuen sich über Schutz vor der Kälte beziehungsweise vor starken Temperaturschwankungen: Bringen Sie etwas Laub zwischen Stauden und Gehölzen aus, um eine isolierende Mulchschicht zu schaffen. Dies dient auch der Tierwelt. Größere Wintermummler wie Igel oder Kröten finden Zuflucht in einem separaten Haufen aus Laub und Reisig vorzugsweise in einer ruhigen Ecke des Gartens.

Foto: ©zeitkind - stock.adobe.com

Kübelpflanzen im Winter: Pflanzen richtig überwintern

Kübelpflanzen sollten natürlich frühzeitig vor dem ersten Frost ins Kellerquartier oder eine nach Möglichkeit mit einem Frostwächter versehene Garage gebracht werden. Wenn sie dort kaum Tageslicht bekommen, ist das nicht schlimm, da den Gehölzen eine geringere Lichtenergie während der winterlichen Ruhephase nicht schadet. Ist das Pflanzgefäß zu groß zum Transport rücken Sie es an eine schattenspendende Hauswand oder unter ein Dach und decken Sie es mit Mulch, Tannenzweigen oder Kokosmatten ab. Zudem bietet sich an, die draußen zu überwinternden Pflanzen mit Winterschutzvlies zu verpacken. Sind die Pflanzen schließlich im „Ruhemodus“, stellt sich auch ihr Stoffwechsel nahezu komplett ein. Ein Düngen ist in dieser Phase daher nicht nötig und auch die Bewässerung kann stark heruntergefahren werden. Dennoch sollte man von Zeit zu Zeit mit der Hand die Feuchtigkeit der Erde kontrollieren und bei entsprechender Trockenheit, vorzugsweise an einem frostfreien Tag, ein wenig gießen. Im Winter ist übrigens die beste Zeit, um Fällarbeiten zu erledigen. Dann nämlich steht kein Saft mehr in den Bäumen, die Kronen sind aufgrund ihrer Blätterlosigkeit leichter und besser einsehbar. Vergewissern Sie sich allerdings vorab, ob Sie nicht vielleicht einen tierischen Bewohner, ein Eichhörnchen etwa oder einen Specht, seiner Obdacht berauben. Dann sollten Sie vielleicht noch bis zum Frühjahr warten, und der Natur einfach ihre Ruhe lassen.

Farbenfroher Garten zur kalten Jahreszeit: Welche Pflanzen blühen im Winter?

Im Winter hüllt sich die Welt in ihr tristes, graues und weißes Gewand. So jedenfalls macht es den Anschein. Doch auch in der eisigen Jahreszeit ist es durchaus möglich, seinen Garten in ein fantastisches, bisweilen kunterbuntes Winterwunderland zu verwandeln – es kommt nur auf die richtige Pflanzenauswahl an. Die Korea-Tanne etwa trägt dann ihre außergewöhnlichen Zapfen von violettpurpurner bis silberblauer Farbe. Der Winter-Jasmin erstrahlt ab Dezember in leuchtendem Gelb, die Zaubernuss gar in Orange, Kupfer oder auch Rot. Auch Hornveilchen zeigen oft schon im tiefsten Winter ihre Blütenpracht. Andere Gewächse vertreiben die Tristesse durch ihre auffallende Rinde oder ihre ungewöhnliche Form. Beispiele hierfür sind der Hartriegel „Sibirica“ mit seiner intensiv roten Haut oder die stark gedrehten Zweige verschiedener Korkenzieher-Arten der Weide, der Akazie oder des Hasel. Wer seinen Garten also so anlegt, dass er das ganze Jahr über attraktiv ist, braucht die dunkle Jahreszeit nicht zu fürchten.

Steckbrief:

  • Name: Hornveilchen
  • Botanischer Name: Viola cornuta
  • Familie: Veilchengewächse (Violaceae)
  • Gattung: Veilchen (Viola)
  • Lebensraum: ursprünglich in den Pyrenäen auf Felsfluren und alpinen Matten, durch Kultivierung jedoch inzwischen europaweit
  • Lebenserwartung: mehrjährig
  • Blütezeit: ganzjährig
  • Blütenfarbe: primär violett, jedoch durch Hybride nahezu alle Farben des Regenbogens
  • Wuchshöhe: bis zu 20 Zentimeter
  • Boden: lockerer, wasserdurchlässiger Boden ohne weitere Anforderungen
  • Pflegehinweis:
    Boden gleichmäßig feucht halten, jedoch nicht übergießen während der Wachstumsperiode gelegentlich ein wenig düngen nach der ersten Blüte etwa um die Hälfte zurückschneiden
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