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Gartenteich, Goldfische und Seerosen: Der Garten der Familie Obermüller

Der Garten der Familie Obermüller in Stadtbergen hat viel erlebt.
Im Zentrum des Gartens der Familie Obermüller befindet sich der Gartenteich. Wir verraten ob Sie eher Goldfische oder Kois im Teich halten sollten.
Foto: Archiv

Im Zentrum des Gartens der Familie Obermüller in Stadtbergen befindet sich der Gartenteich. Dort sind neben Seerosen auch Kois und Goldfische zu finden.

Erzählt man die Geschichte vom Garten der Obermüllers in Stadtbergen, muss man viele Jahre zurückgehen, um an so etwas wie einen Anfang zu kommen. 1932 nämlich kauften die Eltern von Hubert Obermüller das Grundstück. Damals nicht um hier zu wohnen. Sie betrieben auf dem Wochenendgrundstück Kleintierzucht und bauten Gemüse an. Nach dem Krieg baute der Vater hier ein kleines Haus, in das die Familie 1948 einzog. Lange waren sie die einzigen, die in der Gegend wohnten. Die Konsequenz: kein Wasseranschluss, kein Strom.

Obermüller weiß viele Geschichten zu erzählen von damals. Zum Beispiel, wie er sich auf dem Schulweg nach Stadtbergen einmal im Schneesturm verirrte und die Mutter daraufhin durchsetzte, dass der Sohn in die nähere Schule nach Leitershofen gehen durfte. Oder wie sein Bruder zwei Autobatterien besorgte, um ein bisschen elektrisches Licht zu haben. Vor allem erzählt er aber davon, wie sie als Kinder immerzu draußen gewesen sind, bei den Tieren, im Wald zum Holz machen, bei der Heuernte. „Stubenhocker gab es bei uns nicht“, sagt Obermüller. „Wir mussten früher viel mithelfen. Aber das hat mir überhaupt nicht geschadet.“

Die Leidenschaft für die Natur und frische Luft ist Obermüller geblieben. Heute lebt er mit seiner Frau auf demselben Grundstück. 1992 bauten sie ein neues Haus und überarbeiteten den Garten. Dabei ging Obermüller mit Bedacht vor. Sein Motto lautet: „Weggerissen sind die alten Sachen schnell und oft kann man sie nicht mehr aufbauen. Deshalb war es mir wichtig, alte Bestände zu erhalten.“ Besonders auf den alten Baumbestand legte er damals großen Wert. Die Apfel- und Birnbäume, die der Vater 1932 pflanzte sind Lebensraum für viele Gartenbewohner. Besonders die zahlreichen Vögel wissen die Nistmöglichkeit zu schätzen. Und damit auch alle Platz haben, hängt Obermüller zusätzliche Nistkästen auf. Der Ertrag der Bäume, sagt Obermüller, sei ihm nicht wichtig. „Das Geniale ist das Blütenmeer im Frühjahr.“

Die Obstbäume sind nicht die einzigen Urgesteine auf dem Grundstück. Zur Geburt seines älteren Bruders pflanzte die Familie 1940 eine Linde, die nach dem Bruder Kurt-Josef-Linde genannt wird. Der Baum hat schon viel durchgestanden. Zwei Mal schlug der Blitz ein. Den verheerenden Unwettern der letzten Jahrzehnte hielt er stand. Doch das Sturmtief, das Anfang des Jahres über die Region hinweg fegte, hat viele Äste zerstört. „Wir mussten viel wegschneiden und die Rinde hat an einigen Stellen Risswunden. Da ist die Gefahr groß, dass Fäulnis den Baum befällt“, sagt Obermüller. Dennoch bleibt er gelassen: „Dieses Exemplar wird demnach vielleicht keine tausend Jahre alt, aber so ist das eben.“

Der Gartenteich als Herzstück: Goldfische und Seerosen

Neben den mächtigen Bäumen ist der Teich das Herzstück des Gartens. Die Bepflanzung haben die Obermüllers selbst angelegt. Nur zum Ausheben kam ein Bagger aufs Gelände gefahren. An und für sich wäre der Teich alleine schon ein Highlight. Aber Hubert Obermüller hatte eine Vision: Es sollte unbedingt eine geschwungene Holzbrücke über die Wasserfläche führen. Der Gartenbauer, bei dem er seine Idee in Auftrag gab, riet ihm davon ab. Das sei viel zu wuchtig für den Garten und passe nicht zum Rest. Obermüller blieb bei seiner Vorstellung. Zum Glück! Der Anblick erinnert an ein berühmtes Gemälde von Claude Monet und fügt sich ganz wunderbar in den Garten ein. Auch dank der üppigen Bepflanzung. Das Wasser ist von gelb blühenden Sumpfdotterblumen gesäumt. Eine prächtige Wasserhyazinthe hat ebenfalls am Ufer ihren optimalen Standort. „Die übersteht auch den Winter, solange wir sie vernünftig abdecken“, sagt Obermüller. Außerdem ragen verschiedene Pfeilkrautarten mit ihren spitz zulaufenden Blättern aus dem Wasser. Es handelt sich dabei um eine mehrjährige Pflanze, die sich im Herbst unter die Wasseroberfläche zurück zieht und in Knollen am Gewässergrund überwintert.

Zwischen Seerosenblättern kann man es orange blitzen sehen. Seit einigen Jahren bewohnen Goldfische das Gewässer. „Wir haben es zuerst mit Kois versucht“, sagt Obermüller. „Die haben aber den Winter nicht vertragen. Goldfische sind robuster.“ Gegen die Nachbarkatze sind sie allerdings wehrlos. Da die aber gerne auf Fischfang geht, steht zum Schutz der Teichbewohner ein kleiner Zaun direkt an der Wasserkante. Zwar könnte ihn die Jägerin mit einem gewagten Satz überwinden, aber welche Katze landet schon gerne im Wasser.

Jeden Tag macht Obermüller eine Gartenrunde – mal kurz, mal verschwindet er dann für längere Zeit. Dass sich die ­Arbeit lohnt, spüren die Obermüllers jedes Mal, wenn sie mit Blick auf den Teich unter dem Sonnenschirm sitzen, mitten im Grünen. Aber auch ganz offiziell bekommt das Grundstück Lob und Anerkennung. Der Gartenbauverein Leitershofen prämiert alle zwei Jahre einen besonders schönen Garten. Dabei geht es neben optischen Kriterien auch darum, ob alter Baumbestand vorhanden ist und ob überwiegend einheimische Pflanzen vertreten sind. Sieben Mal in Folge gewann das Grundstück der Obermüllers den ersten Platz.

Goldfische und Kois: Welcher Fisch für den Gartenteich?

Goldfische und Kois sind die ältesten Zierfische überhaupt – und für Laien gar nicht so leicht zu unterscheiden. Fisch ist für viele eben Fisch, zumal auch beide in ähnlicher Farbgebung daherkommen können. Tatsächlich handelt es sich bei den Tieren um zwei Fischarten, die zu unterschiedlichen Gattungen, aber beide zur Familie der Karpfenfische zählen. Goldfische sind mit einer Länge von etwa 30 bis 40 Zentimetern etwas kleiner als die Zuchtform der Kois, der in der Regel etwa 60 Zentimeter, in Extremfällen bis zu 90 Zentimeter erreichen kann. Wesentliches Unterscheidungsmerkmal sind die Barteln des Kois seitlich der Oberlippe, die meist mit bloßem Auge erkennbar sind. Grundsätzlich gelten Goldfische als etwas robuster und stellen geringere Ansprüche an die Wasserqualität.

Die Sommerlinde: Steckbrief und Pflegehinweise

Steckbrief:

  • Name: Sommerlinde
  • Botanischer Name: Tilia platyphyllos
  • Familie: Malvengewächse (Malvaceae)
  • Unterfamilie: Tilioideae
  • Lebensraum: Schluchtwälder Mittel- und ­Südeuropas, selten als Wildwuchs
  • Lebenserwartung: bis zu 1000 Jahre
  • Blütezeit: Juni
  • Blütenfarbe: gelb an Trugdolden
  • Wuchshöhe: bis zu 40 Meter
  • Boden: nährstoffreicher, tiefgründiger und ­lockerer Lehm- oder Sandboden

Pflegehinweis:

  • Warmen, vollsonnigen und windgeschützten Standort wählen
  • Staunässe meiden
  • Nicht Düngen – vor allem Kompost kann den Baum absterben lassen
  • Rückschnitt nicht zu oft vornehmen, da dies zu übermäßigem Blattwachstum führen kann
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