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Lavendel schneiden, vermehren und pflegen: Tipps und Infos

Er weckt Erinnerungen an Urlaub und Meer: der Lavendel
Wir verraten Ihnen wie Sie Lavendel in ihrem eigenen Garten richtig pflegen, schneiden und vermehren können.
Foto: jessivanova, Fotolia

Lavendel gilt als Überlebenskünstler und ist daher auch recht pflegeleicht. Wir verraten Ihnen wie Sie Lavendel im eigenen Garten pflegen und haben alle Infos zur Pflanze für Sie.

Kaum eine Pflanze verkörpert mehr das mediterrane Lebensgefühl als der Lavendel. Kein Wunder, wer in der Mittelmeerregion schon einmal Urlaub gemacht hat, wird die ausufernden, intensiv leuchtenden Felder und vor allem den einzigartigen Blütenduft nie wieder vergessen. Besonders die Hochebenen der Provence sind zwischen Mai und August ein beliebtes Reiseziel von Romantikern, Ästheten und Blumenliebhabern, finden sich hier doch besonders weitläufige Anbaugebiete, die bis zum Horizont zu reichen scheinen, vor allem rund um die Gemeinde Sault in der Nähe von Avignon sowie auf dem Plateau de Valensole.

Lavendel: Herkunft und Pflege

Echter Lavendel ist ein regelrechter Überlebenskünstler. In seiner Heimat, den dürren, sonnigen Hängen Italiens, Frankreichs, Kroatiens und Griechenlands wächst der buschige Halbstrauch selbst an kargen Stellen und auf felsigem Grund. Benediktiner-Mönche brachten das Kraut bereits im frühen Mittelalter über die Alpen, da sie bereits früh die potenziellen Heilkräfte der Pflanze erkannten. Doch hierzu an späterer Stelle mehr. Heute ist Lavendel nicht nur in Mitteleuropa zu finden, sondern in nahezu allen Teilen der Welt vertreten, selbst in entlegensten Winkeln wie Australien oder Argentinien.

Aufgrund seiner hübschen, herrlich aromatischen Blüten ist der volkstümlich auch als Schwindelkraut bezeichnete Lavendel auch ein gern gesehener Gast im Garten sowie eine beliebte Kübelpflanze für Terrasse und Balkon. Etliche Spinnenphobiker schwören Stock und Bein, dass er als Topfpflanze am Fenster platziert mit seinem Aroma achtbeinige Krabbler vom Wohnungsbesuch abhalte – ein Mythos, den ich aus eigener Erfahrung nicht bestätigen kann. (Falls ich nun für Enttäuschung, schlechte Stimmung oder Panik gesorgt habe, bitte ich vielmals um Entschuldigung: NATÜRLICH ist Lavendel das Kryptonit für Incy Wincy Spider…!) Getrocknet und in kleine Stoffbeutel verpackt ergeben die Blüten aber ideale Duftsäckchen für den Kleiderschrank.

Lavendel im Trocknungsprozess.
Foto: Marina, stock.adobe.com

Lavendel pflegen: Auch für Gartenanfänger geeignet

Lavendel ist die perfekte Pflanze für Gartenanfänger und Menschen mit dem gefürchteten braunen Daumen. Weitestgehend anspruchslos verzeiht sie beinahe alle Fehler ihres Besitzers, nur wenn sie allzu nasse Füße bekommt, reagiert sie schnell verschnupft. Daher sollte der Standort über einen möglichst lockeren, fast schon kiesigen Boden verfügen, der einen guten Feuchteablauf gewährleistet. Als echter Südländer mag es Lavendel zudem heiß, heiß, heiß. Ein Plätzchen mit Südausrichtung, vielleicht sogar vor einer Hauswand als Windschutz ist die richtige Wahl für ihn. Gedüngt wird zweimal jährlich mit Gartenkalk, zumal ein alkalischer, nährstoffarmer Boden bestes Wachstum garantiert.

Wie schon erwähnt singen Naturheilkundler und Kräuterweiblein wahre Lobgesänge auf das violette Wunderkraut. Die Liste der Problemchen, gegen die es helfen soll, ist ellenlang und reicht von Husten über Migräne bis hin zur Gürtelrose. Die Pflanze kommt dabei sowohl durch innere, als auch durch äußere Anwendung zum Einsatz. So eignen sich die getrockneten Blüten als leckerer Tee bei Erkältung, können jedoch auch zu Salben und Tinkturen bei Hautreizungen verarbeitet werden. Als Badezusatz wirken sie entspannend und vertreiben Nervosität oder emotionale Unruhe. Nicht zuletzt enthält das ätherische Öl des Echten Lavendel wertvolle Inhaltsstoffe, die es zu einem effektiven Antiseptikum und Antibiotikum machen. Doch Qualität hat ihren Preis: Da für einen Liter Lavendelöl ganze 170 Kilogramm Blütenrispen des Wildlavendels benötigt werden, gilt das Echte Lavendelöl als eines der teuersten am Markt.

Lavendel als Nutzpflanze: Lavendel-Honig selber machen

Lavendel-Honig ist ein besonderer Leckerbissen, dem auch eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt wird. So soll er besonders positiven Einfluss auf erholsamen Schlaf haben, Krämpfe lindern und gegen Kopfschmerzen sowie Nervosität helfen. Da es sich hierbei jedoch um kein Massenprodukt handelt und weitläufige Lavendelfelder nahezu ausschließlich noch in der Provence zu finden sind, ist das Erzeugnis nicht gerade preisgünstig. Eine Sparversion jedoch ist schnell selbst gemacht: Einfach einen Esslöffel getrockneten Lavendel in 500 Gramm flüssigen, geschmacksneutralen Honig geben und diesen etwa 10 bis 15 Minuten an einen warmen Ort stellen, um die ätherischen Öle des Lavendels freizusetzen. Vorsicht: 40 Grad Celsius sollten keinesfalls überschritten werden, da der Honig sonst viele seiner wertvollen Inhaltsstoffe verliert. Anschließend den Honig noch mehrere Tage ziehen lassen und zu guter Letzt durch ein feines Sieb passieren. Fertig ist ein köstlicher Gaumenschmaus mit ganz besonderer Note.

Lavendel schneiden, vermehren und pflegen: Steckbrief und Pflegehinweise

  • Name: Echter Lavendel
  • Botanischer Name: Lavandula angustifolia
  • Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)
  • Unterfamilie: Nepetoideae
  • Lebensraum: unspezifisch
  • Lebenszyklus: mehrjährig
  • Blütezeit: Mai bis August
  • Blütenfarbe: violett
  • Wuchshöhe: 50 bis 150 Zentimeter
  • Boden: kalkhaltige, kiesige Erde mit alkalischem pH-Wert

Pflegehinweise:

  • Staunässe unbedingt vermeiden
  • Kräutererde bietet ideale Bedingungen
  • Dünger nur sehr sparsam einsetzen
  • vorzugsweise im Frühling umtopfen
  • sonnigen, windgeschützten Standort wählen
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