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Lilien: Pflegetipps und alle Infos zum bunten Dauerblüher

Lilien sind wahre Dauerblüher – und halten ihre Besitzerin jung.
Lilien zählen zu den beliebtesten Zierpflanzen in vielen Kulturen. Wir haben Pflegetipps und Infos zur Lilie für Sie.
Foto: K.-U. Häßler - Fotolia

Die Lilie ist aufgrund ihrer vielen verschiedenen Arten und Farben eine beliebte Zierpflanze. Wir haben hier Pflegetipps und alle Infos zur Pflanze für Sie.

Falls Ihnen die Dame auf dieser Seite bekannt vorkommt, haben Sie vollkommen Recht: Ruth Vögtle aus dem Augsburger Stadtteil Hochzoll haben wir Ihnen bereits anlässlich ihrer wunderschönen Yucca-Palme vorgestellt. Doch da die rüstige Rentnerin ein regelrechter Gartenprofi ist und auch rund 20 Sorten Lilien ihr Eigen nennt (ganz nebenbei ist sie eine wirklich ganz entzückende Dame), hat sie es verdient, ein zweites Mal in dieser Ausgabe Erwähnung zu finden. „Früher waren mein Mann und ich richtige Fuchsien-Narren“, erzählt die 83-Jährige stolz. „Wir hatten sicherlich 500 Stück davon.“ Gemeinsam nahmen die beiden in den 1990er-Jahren auch namhaft an der Fuchsienausstellung im Botanischen Garten Augsburg teil. Als ihr Mann dann aber schwer krank wurde und schließlich verstarb, gingen auch die Fuchsien. „Viele habe ich verschenkt“, sagt sie.

Die Lilie: Wie viel Arbeit macht die Pflanze?

Die Liebe zum Garten aber, die blieb. „Lilien machen gar nicht so viel Arbeit, wie man denkt“, erklärt die ehemalige Fachlehrerin für Hauswirtschaft. Im Winter stehen sie in ihren Kübeln in Reih‘ und Glied in der Garage. Die ist zwar nicht beheizt, doch dank einer Abdeckung mit Doppelschutzvlies müssen die Schönheiten keinen Frost leiden. „Selbst nichtwinterharte Exemplare wie die wunderschönen Chinesischen Lilien lassen sich so problemlos durch die kalte Jahreszeit bringen“, sagt Ruth Vögtle. Besonders gut gefalle ihr an den Blumen, dass sie so herrlich lange blühen. „Ich habe fast alle Farben des Regenbogens, von leuchtendem Rot über Gelb und Orange bis Weiß.“ Auch die auffällige Tiger-Lilie darf da natürlich nicht fehlen.  „Die ist ein besonderes Prachtstück“, schwärmt die Besitzerin.

Rote Lilie.
Foto: Leserbild

Pflegetipps zur Lilie: Welche Arten sind winterhart?

Auf die Frage, ob sie einen Tipp für die Pflege von Lilien habe, plaudert Ruth Vögtle munter drauf los. „Winterharte Lilien, wie etwa die Madonnen- oder die Türkenbund-Lilie, setzt man an einem sonnigen Septembertag etwa 20 Zentimeter tief in der Erde ein und gießt die Zwiebeln an, damit sie nicht vertrocknen.“ Stundenlang könnte sie über die schönen Pflanzen referieren, kommt von den Lilien zu ihrer wunderschönen Blutbuche, die seit über 50 Jahren auf dem rund 900 Quadratmeter großen Grundstück steht. „Wissen Sie, der Garten ist mein größtes Hobby und macht mir unheimlich viel Spaß.“ Daran können auch die sechs künstlichen Gelenke nichts ändern, die der Zahn der Zeit mit sich brachte. Schwere Arbeiten wie den Baumschnitt oder das Rasenmähen überlasse sie seitdem lieber dem Gärtner. Aber soweit es ihre Möglichkeiten erlauben, werkelt die Pflanzenflüsterin selbst im Grünen. Und ihre Lilien danken es ihr mit herr­licher und langer Blühzeit.

Lilien: Wie viele Arten der Pflanze gibt es?

Rund 110 verschiedene Lilienarten sind weltweit bekannt, einige erreichen Wuchshöhen von über drei Metern. Gemeinhin gelten die Pflanzen als anspruchsvoll und zickig – eine Einschätzung, die Hobbygärtnerin Ruth Vögtle nicht teilen kann. „Einmal eingewachsen sind sie sogar sehr pflegeleicht, müssen kaum gedüngt und gegossen werden.“ Allerdings verweigern Lilien die Blüte, wenn sie sich vernachlässigt fühlen, ein untrügliches Zeichen, etwas an der Pflege zu ändern.

Weiße Lilie.
Foto: Leserbild

In der traditionellen chinesischen Medizin wird die Pflanze gegen chronischen Husten, Blutkrankheiten und Schlaflosigkeit eingesetzt. Eine belebende Wirkung wird sogenanntem Lilienöl zugesagt, welches auch ganz einfach selbst herzustellen ist: Geben Sie einige Blütenblätter (ohne Staubgefäße) der weißen Madonnenlilie in ein Glasgefäß mit kaltgepresstem Olivenöl und stellen Sie dieses etwa sechs Wochen an einen Fensterplatz. Danach abseihen und dunkel lagern. Täglich die Haut damit in Richtung des Herzens einmassieren.

Steckbrief:

  • Name: Tiger-Lilie
  • Botanischer Name: Lilium lancifolium
  • Familie: Liliengewächse (Liliaceae)
  • Unterfamilie: Lilioideae
  • Lebensraum: unbestimmt, oft auf grasigen Hängen
  • Lebenszyklus: mehrjährig
  • Blütezeit: Juni bis September
  • Blütenfarbe: zinnoberrot mit dunklen purpurnen Punkten
  • Wuchshöhe: 80 bis 150 Zentimeter
  • Boden: leicht lehmige, nicht staunasse Erde mit saurem pH-Wert
  • Pflegehinweis: nach dem Verblühen Stängel auf etwa 20 Zentimeter zurückschneiden und eintrocknen lassen; Gießen einstellen, sobald im Spätherbst die Blätter welken; erst wässern, wenn oberste Erdschicht abgetrocknet ist; sonnigen, trockenen Standort wählen
  • Schutzstatus: In Deutschland gelten die heimische Lilienarten Lilium martagon und Lilium bulbiferum als besonders geschützt nach Bundesartenschutzgesetz
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