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Swimmingpool, Schwimmteich oder Naturpool: Badesaison im eigenen Garten

Pool ist nicht gleich Pool – Spaß machen sie aber alle.
Ob Naturpool, Schwimmteich oder Swimmingpool - ein Schwimmbad im eigenen Garten wünschen sich viele Menschen. Vor- und Nachteile der Varianten erfahren Sie hier.
Foto: Adobe Stock

Viele Menschen wünschen sich für die heißen Tage des Jahres eine Bademöglichkeit im eigenen Garten. Was ist zwischen Swimmingpool, Schwimmteich und Naturpool das Richtige? Wir verraten es Ihnen.

Nicht mehr lange, und die Badesaison geht wieder los. Ach, ein Traum, sich im frischen Nass von der Sommersonne abzukühlen, vielleicht ein paar Bahnen zu ziehen und anschließend auf der Badeliege zu entspannen… Wenn doch nur die Fahrt im heißen Auto zum See oder zum Freibad nicht wäre. Das Geschrei. Die Platzsuche auf der überfüllten Liegewiese. Und, und, und… Ein eigenes Schwimmbad, das wäre ein Traum – ein Traum, der nicht unerfüllbar ist. Für den unbeschwerten Badespaß im eigenen Garten gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Verschiedenste Formen, Arten und Techniken stehen zur Auswahl. Dabei sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Varianten meist immens, aufgrund der reinen Begrifflichkeit jedoch für den Laien kaum zu fassen. Wir haben die drei geläufigsten Arten einmal für Sie näher angeschaut.

Swimmingpool im eigenen Garten: Vor- und Nachteile

Der Swimmingpool ist der Klassiker unter den Poolarten. Kristallklares Wasser, rechteckige bis nierenförmige Gestaltung – so kennt man das Schwimmbecken weltweit aus Hotelanlagen und Badeanstalten. In der Regel ist dieses in den Boden eingelassen und gemauert oder betoniert, jedoch gibt es auch ansprechende und vor allem günstige Modelle aus foliertem Metall. Zur Reinigung des Wassers dient eine Sandfilteranlage, die zusätzlich durch Desinfektionsmittel wie Chlor oder Ozon unterstützt wird. So schön das derart gereinigte, keimfreie Nass optisch auch sein mag, für den Körper ist die Verwendung von Desinfektionsmittel eher ungünstig; zwar erfüllen diese natürlich sämtliche offiziellen Auflagen und sind damit grundsätzlich gesundheitlich unbedenklich – doch empfindliche Menschen können durchaus unter Reizungen an Haut und Augen oder anderen Unverträglichkeiten leiden. Auf der Pro-Seite sind die Nutzbarkeit der vollen Fläche als Schwimmbereich, der relativ geringe Arbeitsaufwand sowie die Möglichkeit zur Wassertemperierung aufzuführen.

Einen Schwimmteich im Garten anlegen?

Deutlich natürlicher gibt sich der Schwimmteich. Wenn der Swimmingpool ein Yuppie wäre, edel gekleidet und wie aus dem Ei gepellt, dann ist der Schwimmteich der Hippie – fern von Sterilität und Oberflächlichkeit. Er ist ein Abbild der Natur, wenngleich wie der Swimmingpool künstlich geschaffen. So soll er sich möglichst harmonisch in den Garten einfügen und gibt sich daher in seiner Form völlig frei. Ähnlich einer gewöhnlichen Teichanlage erfolgt die Abdichtung des Gewässers über eine robuste Folie, die in den Aushub eingepasst wird. Die Wasserreinigung übernehmen Pflanzen, die in einer speziellen Zone des Schwimmteichs wachsen und deren Ausbreitung durch eine Trennwand, die etwas tiefer als die Wasseroberfläche liegt, verhindert wird.

Im Idealfall kann auf unterstützende Filteranlagen komplett verzichtet werden, chemische Mittel kommen überhaupt nicht zum Einsatz. Auf den Badegast wartet ein besonders weiches, gesundes, wenn auch nicht immer klares Wasser in natürlicher Umgebung, ähnlich einem See – jedoch auch so mancher pflanzlicher und tierischer Mitschwimmer: Algen und kleine bis größere Tierchen wie Wasserschnecken oder Frösche sind im Schwimmteich definitiv willkommen, Berührungsängste sollte man damit also eher keine haben.

Naturpool selber bauen: Der Hybrid aus Pool und Teich

Der Natur- oder Biopool ist ein Hybrid aus Swimmingpool und Schwimmteich. Optisch dominieren die klaren, kantigen Formen, zumal das gemauerte Becken  wie ein klassischer Pool in den Boden eingelassen ist. Die Funktionsweise der Wasserfilterung hingegen entspricht der eines Schwimmteichs – jedoch ohne einen abgetrennten Pflanzenbereich. Stattdessen übernimmt ausgeklügelte Filtertechnik die Funktion von Seggen, Binsen & Co. Auf diese Weise punktet der Naturpool durch seine äußerst platzsparende Art von weniger als 50 Quadratmeter bei natürlicher Wasserqualität.

Möglich machen das sogenannte Phosphat-Filter, die das Wasser algenfrei halten und dennoch auf Chloreinsatz verzichten. Der Neubau einer solchen Anlage kostet durchschnittlich etwa zehn Prozent mehr als der eines klassischen Swimmingpools – jedoch amortisiert sich dieser Mehraufwand durch geringere Betriebskosten. Auch bestehende Pools können relativ einfach umgerüstet werden. Der Naturpool vereint damit die positiven Eigenschaften von Schwimmteich und Swimmingpool. Ein kleines Manko hat er jedoch, welches er mit seinem gechlorten Verwandten teilt: Im Winter gibt eben nur der Schwimmteich ein schönes Bild ab.

Für welche Version Sie sich auch interessieren, der Gang zum Experten lohnt sich. Ein Schwimmbad anzulegen, sei es nun ein Swimmingpool oder ein Schwimmteich, erfordert viel Erfahrung. Zudem ist der finanzielle Aufwand zu groß, als dass er als lustiges Experiment durchginge. Wer lang Freude an seinem ganz persönlichen Wasserspaß haben möchte, ist mit Profis aus dem Fachhandel am besten beraten.

Schwimmbad im eigenen Garten - mit oder ohne Algen?

Algen sind natürlicher Bestandteil einer jeder gesunden Wasserfläche. Im Teich sind die Pflanzen unbedingt notwendig, um ein natürliches Gleichgewicht zu bewahren. Bei entsprechender Anlage, also einer Mindesttiefe von etwa 80 Zentimetern, einer Unterteilung in Sumpf-, Flach- und Tiefwasserzone, mäßiger Beschattung der Teichfläche und ausreichender Bepflanzung, reguliert sich der Algenbestand in einem ausgeglichenen Ökosystem von selbst. Ist einer dieser Punkte jedoch nicht erfüllt, beherbergt der Teich eine große Fischpopulation oder wirkt lange Zeit große Hitze auf das stehende Gewässer ein, kann es zu erhöhter Algenbildung kommen. Langfristig kippt der Teich dann um, Leben darin ist nicht mehr möglich.

Erste Maßnahme sollte daher immer sein, Algen mit einem Kescher zu entfernen. Eine Wasseranalyse gibt Aufschluss über Phosphatgehalt, pH-Wert und Wasserhärte – alles Faktoren, die bei Schieflage Algenwachstum begünstigen. Chemische Algenbekämpfungsmittel sollten immer die letzte Wahl sein, da diese auch andere Teichbewohner schädigen. Besser ist es auf biologische Teichreiniger zu setzen, die beispielsweise bestimmte Lichtwellen blockieren, die Algen zum Gedeihen benötigen. Andere Mittel binden Nährstoffe aus dem Wasser oder zersetzen den nährenden Teichschlamm.

Steckbrief:

  • Name: Kolkwitzie
  • Botanischer Name: Kolkwitzia amabilis
  • Familie: Geißblattgewächse (Caprifoliaceae)
  • Gattung: Kolkwitzie (Kolkwitzia)
  • Lebensraum: ursprünglich China, inzwischen weltweit kultiviert
  • Lebenszyklus: mehrjährig
  • Blütezeit: Mai bis Juni
  • Blütenfarbe: rosa bis rotweiß
  • Wuchshöhe: bis zu 3,5 Meter
  • Boden: nährstoffreiche, leicht trockene Erde mit
    schwach saurem bis alkalischem pH-Wert
  • Pflegehinweis:
    robuste und anpassungsfähige Pflanze
    sonniger bis halbschattiger Standort
    gießen nur in langen Trockenperioden,
    in der Anwachsphase und in der Anzucht
    düngen nur bei extrem nährstoffarmer Erde
    Rückschnitt nach der Blüte möglich, aber nicht
    notwendig
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