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Winter

24.02.2018

ADAC rät: Nicht im Anorak ans Steuer setzen

Dicke Jacken können die Funktionsfähigkeit des Sicherheitsgurts einschränken, warnt der ADAC. Unfälle werden so noch gefährlicher.
Bild: Diemand (Symbolbild)

Gerade im Winter kommt es auf Bayerns Straßen häufig zu Unfällen. Wer dabei einen Anorak oder einen dicken Mantel trägt, der geht ein weiteres Risiko ein, warnt der ADAC.

Der Winter zeigt sich in Bayern von seiner eisigen Seite. Trotzdem sollte man sich als Fahrer eigentlich nicht im dicken Anorak oder Wintermantel hinters Steuer setzen, rät der ADAC. Der Sicherheitsgurt liege dann nämlich nicht richtig am Körper an und könne seine volle Wirkung nicht entfalten, erklärte ADAC-Experte Ralf Müller-Wiesenfarth am Samstag in Kempten. Das Risiko für Verletzungen steige dann schon bei relativ geringen Geschwindigkeiten deutlich.

Wenn man aber keine Sitzheizung im Wagen hat und deshalb als Fahrer auf den Wintermantel nicht verzichten will? Für diesen Fall rät der Experte: "Vor Fahrtantritt den Gurt unbedingt festziehen, so dass der Gurtstraffer im Notfall richtig eingreifen kann." Die Autofahrer sollten auch immer die Windschutzscheibe schnee- und eisfrei machen. Nur ein kleines Guckloch freizukratzen, reiche auf gar keinen Fall - man riskiere damit auch ein Bußgeld.

Auf jeden Fall sollte man auch das Autodach schneefrei kehren. Beim Bremsen könne sonst die Dachlast nach vorne auf die Windschutzscheibe rutschen. "Man ist dann im gefährlichen Blindflug unterwegs", warnte Müller-Wiesenfarth. Und noch ein Tipp des Autoclubs: "Festgefrorene Scheibenwischer sollte man nicht mit Gewalt losreißen, da sonst die Gummilippe beschädigt wird. Bei festgefrorenen Scheibenwischern hilft Enteiser-Spray am schnellsten." (AZ/dpa/lby)

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