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Ostern

11.04.2017

Als Osterei und im Gebäck: So viele Eier dürfen Kinder essen

Bunt gefärbte Ostereier sehen hübsch aus. Doch wie viele Eier sind ungesund für Kinder?
Bild: Symbolbild: Ole Spata, dpa

Für viele ist es nicht die Feier von Christi Auferstehung, sondern das Fest der bunten Eier. Doch zu viele Ostereier dürfen Kinder essen - und ab wann sind es zu viele?

Rührei, Spiegelei, Omelett oder hartgekocht: Manche Kinder lieben Eier in jeglicher Form. Doch wie viel dürfen die Kleinsten davon essen? Was die Menge angeht, gelten folgende Empfehlungen: Zwischen einem und drei Jahren sind ein bis zwei Eier pro Woche für Kinder in Ordnung, bei Vier- bis Sechsjährigen zwei Eier. Bei diesen Angaben sind verarbeitete Eier in Nudeln oder Gebäck aber schon einkalkuliert.

Gerade zu Ostern ist es schwer, bei nur zwei Eiern in der Woche zu bleiben. Denn als Ostereier schmecken sie nicht nur, sie sehen auch noch hübsch aus. Doch Eltern brauchen sich darüber nicht zu viele Sorgen zu machen. "Wenn Kinder beispielsweise an Ostern mehr essen, hat das aber nicht gleich gesundheitliche Auswirkungen", erklärt Ernährungswissenschaftlerin Nadia Röwe vom Netzwerk Junge Familie. Es gehört zum Bundeszentrum für Ernährung.

Ostereier: Warum zu viel Ei schaden kann

Einzelne Abweichungen davon seien nicht so schlimm, wenn der Wochenschnitt ungefähr stimmt. Um den Cholesterinspiegel infolge von Eiern - ob als Osterei oder nicht - müssen sich die Eltern in der Regel keine Sorgen machen, das reguliere der Körper meist allein. "Das Eigelb enthält allerdings relativ viel Fett", erklärt Röwe. Zu Ostern ist eine Ausnahme vielleicht sinnvoll - ansonsten sollten Kinder aber nicht zu viele Eier konsumieren.

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Auch wenn Eier durch Cholesterin und Kalorien immer wieder in Verruf geraten: Sie enthalten auch wertvolle Stoffe. Jod, Vitamine, Mineralstoffe und hochwertiges Eiweiß benötigt der Körper, und das enthaltene Lecithin verbessert die Gedächtnisleistung und stärkt die Nerven. Übrigens ist im Dotter mehr Eiweiß enthalten als im Eiklar, unabhängig davon, welche Farbe es hat. Die Dotterfarbe ist von der Fütterung der Henne abhängig. dpa/tmn/sh

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