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Neue Gesetze

01.05.2019

Das ändert sich im Mai: Günstig telefonieren und neue Geldscheine

Im Mai treten wieder einige neue Gesetze und andere Veränderungen in Kraft. Änderungen gibt es zum Beispiel bei den Geldscheinen.
Bild: Frank Leonhardt, dpa (Symbol)

Ab Mai 2019 gelten in Deutschland wieder neue Gesetze und einige Änderungen. Betroffen sind zum Beispiel Geldscheine und Steuererklärung.

Alles neu macht der Mai, lautet ein Sprichwort. Und tatsächlich gibt es im Mai 2019 neue Gesetze und Regelungen, die für Verbraucher wichtig sein können. Zum Beispiel werden Telefonate ins EU-Ausland bald günstiger – und manche Geldscheine kleiner als bislang. In unserer Übersicht finden Sie die wichtigsten Änderungen im Mai 2019.

Telefonate ins EU-Ausland werden günstiger ab 15. Mai 2019

Wer ins EU-Ausland telefoniert, soll ab 15. Mai weniger bezahlen müssen als bisher. Denn: Die EU deckelt die Kosten für Telefonate und SMS ins Ausland. Demnach dürfen Auslandstelefonate innerhalb der EU dann nicht mehr als 19 Cent pro Minute kosten. Für eine SMS dürfen maximal 6 Cent berechnet werden.

Doch es gibt Ausnahmen, wie das Telekommunikationsportal Teltarif.de berichtet. Denn mit bestimmten Auslandstelefonie-Optionen könnten trotzdem Kostenfallen lauern. Und zwar beispielsweise in diesen Fällen:

  • Wenn die Auslandstelefonie-Option Minutenpakete für Verbindungen innerhalb der EU und in Nicht-EU-Länder wie die Türkei oder Russland enthält, gilt die Preisdeckelung nicht, heißt es bei Teltarif.de unter Berufung auf Angaben der Bundesnetzagentur. Ein Anbieter könnte zum Beispiel einheitlich 29 Cent pro Minute verlangen, auch für Telefonate innerhalb der EU.
  • Ebenfalls möglich ist, dass jemand eine Flatrate für Auslandstelefonate innerhalb der EU hat, etwa nach Großbritannien. Flatrates könnten nicht reguliert werden. Auch hier lohnt sich das Nachrechnen, ob man mit den neuen, regulierten Minuten- und SMS-Preisen nicht besser fährt als mit einer Flatrate.

Die gute Nachricht: Spätestens zum 15. Juli muss jeder nur noch die gedeckelten Preise zahlen. Spätestens dann werden teure Auslandstelefonie-Optionen für Verbindungen innerhalb der EU automatisch umgestellt. Wer bereits am 15. Mai nicht mehr bezahlen muss als nötig, sollte dies seinem Provider nun zügig mitteilen.

100- und 200-Euro-Scheine: Neue Geldscheine ab 28. Mai 2019

Nicht gleich ab 1. Mai, aber noch im selben Monat, gibt die Europäische Zentralbank (EZB) die neuen 100- und 200-Euro-Scheine heraus. Stichtag dafür ist der 28. Mai 2019. Die neuen Scheine sind mit Sicherheitsmerkmalen ausgestattet, die eine Fälschung noch schwerer machen sollen. Außerdem sind die Scheine kleiner als ihre Vorgänger – und passen somit wieder besser ins Portemonnaie. Die alten 100- und 200-Euro-Scheine bleiben weiterhin gültig.

Übrigens: Bereits ab Ende April wird der 500-Euro-Schein nicht mehr ausgegeben. Was dahintersteckt, lesen Sie hier.

Neues Europaparlament wird gewählt

Bei der Europawahl von 23. bis 26. Mai wird das Europäische Parlament gewählt. In jedem EU-Mitgliedsstaat dürfen Bürger also bestimmen, welche Kandidaten in das Parlament einziehen dürfen. Mehr zur Europawahl 2019 lesen Sie hier.

Steuererklärung wird nicht mehr im Mai fällig

Bislang mussten viele Steuerzahler ihre Steuererklärung bis Mai abgeben. Das ist nun nicht mehr der Fall. Generell haben alle im Vergleich zur bisherigen Regelung zwei Monate mehr Zeit. Wer zur Abgabe der Steuererklärung 2018 verpflichtet ist und diese selbst anfertigt, hat dafür bis Ende Juli 2019 Zeit. Bisher endete die Frist am 31. Mai. Wer abgeben muss und sich für die Erstellung professionelle Hilfe bei einem Lohnsteuerhilfeverein oder Steuerberater holt, kann sich für die Einreichung der Steuererklärung 2018 bis Ende Februar 2020 Zeit lassen, also zwei Monate länger als bisher.

Höherer Mindestlohn für Maler und Lackierer

Ungelernte Maler und Lackierer bekommen ab 1. Mai einen höheren Mindestlohn. Statt wie bisher 10,85 Euro gilt dann ein Mindestlohn von 11,10 Euro.

Was sich ab Juni 2019 in Deutschland ändert, lesen Sie hier.

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