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Trinken

05.07.2020

Das sind die besten Durstlöscher für den Sommer

Sommerliche Erfrischung: Mit wenigen Zutaten bringt man Geschmack ins Wasser.
Bild: ji_images, stock.adobe.com

Bei manchen Fitness- und Wellnessgetränken lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste. Besser und günstiger ist es manchmal, ein Getränk selbst zu mischen.

Bei hohen Temperaturen ist viel Trinken angesagt, um Flüssigkeitsverluste durch Schwitzen auszugleichen. Ein optimaler, preiswerter Durstlöscher ist Leitungswasser aus dem eigenen Hahn. Die Trinkwasserqualität in Bayern ist nach wie vor sehr gut, sowohl was die chemische als auch die mikrobiologische Qualität anbelangt. Das Wasser wird streng kontrolliert, damit Grenzwerte eingehalten werden. Das garantiert die hohe Qualität bis zum Hausanschluss. Für die Leitungen im Haus ist der Eigentümer verantwortlich – und auch für damit verbundene Probleme, etwa durch Korrosion oder schlecht gewartete Wasserfiltersysteme. „Hartes“ Wasser ist für den menschlichen Körper kein Problem. Im Gegenteil, das darin enthaltene Kalzium und Magnesium trägt zur Mineralstoffversorgung bei.

Mineralwasser, Tafelwasser, Leitungswasser: Was sind die Unterschiede?

Wer Wasser in Flaschen kauft, hat eine große Auswahl. Der Umwelt zuliebe sollte man Wasser aus der Region in Mehrwegflaschen wählen. Mineral- und Quellwasser stammen immer aus einer bestimmten, vor Umwelteinflüssen geschützten Quelle. Natürliches Mineralwasser hat eine Sonderstellung: Als einziges Lebensmittel bedarf es einer amtlichen Zulassung. Es darf in seiner ursprünglichen Reinheit nicht verändert werden, die genaue chemische Zusammensetzung findet sich auf dem Etikett. Tafelwasser dagegen kann beliebiges Wasser sein, das den Anforderungen der Trinkwasserverordnung entspricht, also zum Beispiel abgefülltes Leitungswasser.

Fitness- und Wellnessgetränke: Zusatzstoff prüfen  

Um mehr Geschmack ins Wasser zu bringen, hat sich die Getränkeindustrie viel einfallen lassen, etwa die sogenannten Near-Water-Produkte. Dabei handelt es sich um Wasser, das mit Aromastoffen, Zucker oder Süßungsmitteln sowie Kräuter- oder Fruchtextrakten versetzt wird. Vermarktet werden sie oft als leichte und natürliche Fitness- und Wellnessgetränke. Es empfiehlt sich ein kritischer Blick auf die Zutatenliste, um zu prüfen, ob der Geschmack aus natürlichen Zutaten stammt, welche Zusatzstoffe und wie viel Zucker enthalten sind. Das hilft zu entscheiden, ob man die oft verhältnismäßig hohen Preise zahlen möchte.

Eine Alternative ist, sich ein naturbelassenes Getränk selbst zu mischen, zum Beispiel mit etwas frischem Ingwer, einem Schuss Fruchtsaft oder Kräutern wie Zitronenmelisse oder Minze. Die Möglichkeit, statt zu kaufen selbst zu mischen, bietet sich auch bei den klassischen Fruchtschorlen. Empfehlenswert ist ein Verhältnis von einem Teil Saft auf drei Teile Wasser. Diese Mischung ist in etwa isotonisch und gut als Sportgetränk geeignet. Wer es weniger süß mag, kann auch mit alkoholfreiem Bier Flüssigkeits- und Mineralstoffverluste ausgleichen.

Industrieller Eistee hat häufig viel Zucker

Eine gerade im Sommer beliebte Erfrischung ist Eistee. Als Durstlöscher taugt er allerdings meist wenig. Handelsüblicher Eistee ist oft stark gesüßt, vergleichbar mit Limonaden. In einem Becher stecken umgerechnet mehrere Stück Würfelzucker. Eistee-Sorten mit Süßstoff und anderen Süßungsmitteln enthalten zwar weniger Kalorien, dennoch ist die Gewöhnung an den starken Süßgeschmack nicht empfehlenswert. Das gilt ebenso für andere „Light“- oder „Zero“-Erfrischungsgetränke. Nicht zu vergessen: Eistee ist immer koffeinhaltig, schließlich muss er Extrakte von Blättern des Teestrauchs enthalten, um sich überhaupt „Tee“ nennen zu dürfen. Für Kinder ist er daher nicht geeignet. Wie hoch der Koffeingehalt ist, muss auf dem Getränk nicht angegeben werden.

Rezept für einen koffeinfreien Frucht-Eistee

Hier ein Rezept, wie sich ein koffeinfreier Frucht-Eistee leicht zubereiten lässt.

Zutaten: 20 g Früchtetee (lose), 1,5 l Wasser, 250 ml Fruchtsaft, eine Bio-Zitrone.

Zubereitung:

Fruchtsaft in Eiswürfelbehältern einfrieren. Früchtetee mit kochendem Wasser aufgießen, 15 Minuten ziehen lassen, dann abkühlen und für etwa zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. Zitrone gut waschen, Schale mit dem Sparschäler in langen Streifen abschälen. Zusammen mit den Eiswürfeln in den Tee geben. Nach Belieben mit Zitronensaft und etwas Honig abschmecken.

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