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Energiekolumne
16.06.2021

Warum Solaranlagen auf alle Dächer sollten

Eine Solarstromanlage auf dem Dach kann sich für Hausbesitzer schon nach wenigen Jahren rentieren.
Foto: Martina Diemand (Symbolbild)

Die Politik diskutiert noch über eine Solaranlagenpflicht für Neubauten. Dabei rechnet sich die Installation bereits heute. Steigenden Strompreisen sei Dank.

Die Idee aus dem Umwelt- und Finanzministerium in Berlin, künftig bei Neubauten und grundlegenden Gebäudesanierungen die Installation einer Solaranlage zur Pflicht zu machen, hat jüngst für große Aufregung gesorgt. Für den Klimaschutz und das Gelingen der Energiewende wäre es auf jeden Fall ein Erfolg, wenn künftig viel mehr Dächer zur umweltfreundlichen Stromproduktion genutzt würden. Das Potenzial ist nach wie vor riesig.

Auch für die Hausbesitzer selbst sind Solarstromanlagen (Fachbegriff Photovoltaik) ein Gewinn. Die Investition hat sich angesichts der eingesparten Stromkosten und der Einspeisevergütung, die es für den nicht selbst verbrauchten Strom gibt, in der Regel innerhalb von zehn bis dreizehn Jahren amortisiert und wirft anschließende gute Gewinne ab. Die Kosten für den Solarstrom Marke Eigenproduktion liegen heute bei zehn bis zwölf Cent pro Kilowattstunde (kWh), während die Strompreise der Energieversorger auf 30 Cent und mehr geklettert sind.

Circa 12.000 Euro kostet die Solaranlage fürs Einfamilienhaus

Weil sie ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten wollen und sich gleichzeitig damit eine ordentliche Rendite in Zeiten von Niedrigzinsen erzielen lässt, setzen jetzt schon immer mehr Hauseigentümer auf Photovoltaikanlagen. Sollte es tatsächlich zu einer PV-Pflicht kommen, würde der Staat damit die Bürger mittel- und langfristig nicht finanziell belasten, sondern nur das vorschreiben, was viele Immobilieneigentümer aus guten Gründen heute bereits freiwillig machen.

Für Anlagen mit einer Spitzenleistung von acht Kilowatt, wie sie bei Einfamilienhäusern häufig zum Einsatz kommen, sollte man mit circa 12.000 Euro inklusive Montage rechnen. Dies ist deutlich weniger als in manchen politischen Diskussionen behauptet wird. Und wer nicht so viel Geld auf der Seite hat, kann zur Finanzierung ein zinsgünstiges KfW-Darlehen nutzen.

Solaranlage: Auch Dächer auf der Ost- oder Westseite sind gute Standorte

Es ist dabei auch möglich, zu den Modulen auch noch einen Stromspeicher einzubauen – dies ist aber kein „Muss“. Mit einem Stromspeicher lässt sich der Eigenverbrauchsanteil des selbstproduzierten Solarstroms von rund einem Drittel auf zwei Drittel erhöhen. Die Preise für die Speicher liegen bei Größen von fünf Kilowattstunden bis zehn Kilowattstunden in einer Bandbreite von 6500 bis 11.000 Euro. Wie sich der Stromspeicher wirtschaftlich rechnet, hängt dabei von mehreren Faktoren ab und sollte individuell betrachtet werden.

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Unstrittig ist dagegen, dass sich Solarstrommodule nicht nur für Häuser mit nach Süden hin ausgerichteten Dächern lohnen. Zwar ist hier der Energieertrag am höchsten. Dafür passt die Energieerzeugung auf Ost- und Westdächern besser zum typischen Verbrauchsverhalten eines Privathaushalts. Hier liefern die Module in den Morgen- und Abendstunden Strom – dann, wenn in den meisten Haushalten mehr Energie benötigt wird.

Eine erste Berechnung gibt es gratis im Internet

Egal, ob die PV-Pflicht tatsächlich in naher Zukunft kommt oder nicht, angehende Bauherren, aber auch Hausbesitzer sollten sich auf jeden Fall mit dem Thema Solarstrom beschäftigen. Auch eine Sanierung des Dachs lässt sich hervorragend mit der Montage einer Solarstromanlage kombinieren. Und vielleicht wird eine Anlagenpflicht dazu führen, dass eine Solaranlage auf dem Dach genauso selbstverständlich ist wie der Sicherheitsgurt beim Autofahren, dessen Pflicht bei der Einführung auch für kontroverse Diskussionen gesorgt hatte.

Zum Schluss noch ein Tipp: Für viele Kommunen in der Region gibt es digitale Karten, auf denen man im Internet einfach sein Haus sucht und unter Eingabe weniger Informationen wie Haushaltsgröße und Stromverbrauch seine potenzielle Solarstromanlage konfigurieren kann. So bekommt man einen ersten Überblick über mögliche Kosten und Erträge.

Unter www.solare-stadt.de findet sich unter Solarpotenzialkataster eine Übersicht der teilnehmenden Landkreise, Städte und Gemeinden.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

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Die Diskussion ist geschlossen.

20.06.2021

>>Ihren missionarischen Auftrag <<

Und was motiviert Sie?

Raimund Kamm

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20.06.2021

Herr Kamm, wenn das mit der Physik so klar und eindeutig ist, dann müssten Sie doch sofort Ihren missionarischen Auftrag erkennen:
Erklären Sie doch den Franzosen und den Briten diese Gesetzmäßigkeit und Sie machen sich um unseren Kontinent verdient.
Noch 2020 wurde nämlich berichtet (z. B. https://www.t-online.de/nachhaltigkeit/id_88148950/frankreichs-klimastrategie-setzt-auf-atomkraft.html), dass diese Länder zur Erreichung der Klimaneutralität an der Atomkraft festhalten wollen. Das einzige Endlager haben aber nur die Finnen.

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19.06.2021

@ Helmut Eimiller 21:22 Uhr
>>Deshalb nur noch zwei Hinweise aus meiner Internet-Recherche:
Spiegel am 14.05.1989: „Die kommerziellen Atommeiler in der Bundesrepublik müssen jeweils für sechs Jahre im Voraus nachweisen, wohin sie ihre abgebrannten Brennstäbe schaffen - in ein Lager am Kraftwerk, in ein Zwischenlager oder eben nach La Hague oder ins britische Sellafield zur Wiederaufarbeitung.<<

Das war ja genau die Volksverdummung. Man forderte einen Entsorgungsvorsorgenachweis und legte fest, dass mit Ablieferung dieses Atommülls in ein Zwischenlager oder an eine Plutoniumfabrik der Entsorgungsvorsorgenachweis erbracht sei. Dabei muss dieser Atommüll zum Abklingen seiner tödlichen Strahlung für über 1.000.000 Jahre sicher eingeschlossen werden. Was man auch Endlagerung nennt.

Entscheidend ist die Physik und die wird nicht durch die in den 1970er- und 1980er- und 1990er Jahren praktizierte Entsorgungslüge verändert.

Raimund Kamm

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18.06.2021

@ Von Helmut Eimiller 12:09 Uhr

Offenbar ist es Ihnen noch unbekannt: Das Abtrennen des Plutoniums in den Plutoniumfabriken ist keine Entsorgung! In Frankreich nennt man diese Fabriken usine plutonium. In Deutschland zur Irreführung der von Physik wenig Verstehenden "Wiederaufarbeitungsanlagen" (WAA). Und offenbar funktioniert diese Irreführung bis heute.

Und vielleicht haben Sie es überlesen: Am 17.01.1995 berichtete die Augsburger Allgemeine: Das AKW Gundremmingen gibt bekannt, aus der Wiederaufarbeitung auszusteigen. Die Verträge mit der Plutoniumfabrik („WAA“) in Sellafield seien Ende 1994 gekündigt worden. Die Verträge mit der PU-Fabrik im französischen La Hague würden nicht verlängert. Dr. Eickelpasch vom AKW begründet dies so: „Uran ist auf dem Weltmarkt billig zu haben, die Wiederaufarbeitung ist sehr teuer“ und die Zwischenlagerung in Castor-Behältern sei „problemlos jahrzehntelang möglich“.

Raimund Kamm

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19.06.2021

Herr Kamm, ein vertiefender Gedankenaustausch zu diesem Thema würde vermutlich den hier zu beachtenden Rahmen sprengen. Deshalb nur noch zwei Hinweise aus meiner Internet-Recherche:
Spiegel am 14.05.1989: „Die kommerziellen Atommeiler in der Bundesrepublik müssen jeweils für sechs Jahre im Voraus nachweisen, wohin sie ihre abgebrannten Brennstäbe schaffen - in ein Lager am Kraftwerk, in ein Zwischenlager oder eben nach La Hague oder ins britische Sellafield zur Wiederaufarbeitung.
Verträge mit Briten oder Franzosen erkennen die Genehmigungsbehörden nach den Grundsätzen aus dem Jahre 1980 als »Entsorgungsvorsorgenachweis« an. »Aus den Zusammenhängen mit Sinn und Zweck des Beschlusses«, heißt es aber in einer internen Bewertung des Veba-Vorstoßes durch Töpfers Beamte, ergebe sich, »dass an die Errichtung einer Wiederaufarbeitungsanlage im Inland gedacht war«. …
Die Schlussfolgerung schien Töpfers Experten klar. Würde Wackersdorf nicht gebaut, stehe die Betriebsgenehmigung nahezu aller Kernkraftwerke auf dem Spiel, auch für Veba-Stromstationen wie Brokdorf. Doch die Fachleute hatten nicht genau genug hingesehen.“

Heute unter https://de.wikipedia.org/wiki/Radioaktiver_Abfall wird unter Entsorgung neben der Endlagerung, der Transmutation, der legalen Entsorgung in Meergewässern u. a. auch die Wiederverwertung genannt. (Falls Sie das für fachlich falsch halten, empfehle ich Ihnen bei Wikipedia mitzuarbeiten.)

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18.06.2021

Gut, dass wir das himmelschreiende Unrecht überwinden, in den AKW beim Spalten von Uran Atommüll zu erzeugen, der zum Abklingen seiner tödlichen Strahlung über 1 Million Jahre sicher eingeschlossen werden muss. Überall in Deutschland heißt es jetzt bei der Endlagersuche: Klar ein Endlager muss sein - aber bei uns nicht!
Gut, dass wir unseren Beitrag zum Aufhalten der Erderhitzung leisten wollen. Die Abkehr von der Verbrennung der kohlenstoffhaltigen (und endlichen!) Energierohstoffe Erdgas, Erdöl und Kohle ist hierfür entscheidend.
Gut, dass wir in unserem Land die Techniken entwickelt haben, uns aus Erneuerbaren Energien sauber zu versorgen. Ich habe jetzt mal die monatliche Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in diesem Jahr zusammengestellt:
Jan.: 17,3 Milliarden kWh
Feb: 18,3 Mrd. kWh
März: 21,4 Mrd. kWh
Apr.: 20,5 Mrd. kWh
Mai: 22,4 Mrd. kWh

Das können wir gut verdoppeln und zugleich mit Ausbau des Stromverbunds, des Lastmanagements und von Speichern die Versorgungssicherheit gewährleisten.
Übrigens: Heute gewinnen wir bereits 50 % unseres Stroms aus heimischen Erneuerbaren Energien. Und unsere Stromausfälle sind so niedrig wie nie zuvor!

Raimund Kamm

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18.06.2021

Bislang kannte ich nur die folgenden himmelschreienden Sünden:
Der Brudermord (das Blut Abels; Gen 4,10)
die Sünden Sodoms (Gen 18,20; 19,13)
die laute Klage des unterdrückten Volkes in Ägypten (Ex 3,7-10)
die Klage der ausgenützten Fremden, Witwen oder Waisen (Ex 22,20-22)
der den Arbeitern vorenthaltene Lohn (Dtn 24,14-15; Jak 5,4).

Die Betriebsgenehmigungen der AKW beruhen auf Zusagen zur Wiederaufbereitung. Wackersdorf wurde dann aber nicht fertiggestellt, weil insbesondere das überdimensionierte La Hague die Entsorgung viel kostengünstiger anbot. Also nach meinem Verständnis bedeutet Entsorgung nicht Rücksendung und Endlagerung in Deutschland nach Wiederaufbereitung. Auch dann nicht, wenn sich der Markt für wiederaufbereitete Brennstäbe nicht wie erwartet entwickelt.

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17.06.2021

Nach der Verspargelung der Landschaft kommt nun der Sonnenkollektoren-Wahn !

Die im Lobbyisten-(!) Artikel gemachten Behauptungen hinsichtlich Kosten , Energieergebnis, Verkaufspreis,Ausbeute etc . sind völlig aus der Luft gegriffen und finden sich so höchstens in einem Werbeprospekt eines Verkäufers .

Nicht genannt etwa sind die Abbau- u nd Entsorgungskosten des ersten Solardachs !

Ein Solardach hält gerade einmal 20-25 Jahre .
Es waren die in Deutschland gefertigten Solarmodule , die vielleicht höhere Zeiträume erreicht hätten .
Bei den -durch das China-Dumping erreichte , alleinige Fertigungs-Monopol ist die China-Modul-Lebensdauer eher bei unter 20 Jahren .

Nach spätestens 20 Jahren muß man also das Solardach wieder abbauen und gegebenfalls neu aufbauen .

Das bedeutet neben den neuen Kosten für das Neu-Solardach auch die Abbaukosten und die Entsorgung - als Sondermüll !

Die Solardächer hatten nur eine Rendite nach Ausgleich der Investition erbracht , solange die Förderung so hoch war durch das erste EEG !

Weil aber dann der Strompreis so hoch geschoßen wurde , kam ja die Novelle mit fortlaufender Absenkung der Einspeisevergütung .

Also für 15.000,00 (netto-Preis ) erstes Dach , nochmal 15.000 fürs zweite Solardach , und dazu Abbau und Entsorgung (4000- 5000) - für den Gesamtbetrag kann man sehr sehr viele Jahre Strom aus der Steckdose kaufen !

Ökologisch und ökonomisch sinnvoll sind weder die Windmühlen noch die Solardächer .

Wenn , dann müsste man die alte Idee von Solarfabriken in den afrikanischen Wüsten (etwa in Libyen) zur dortigen Erzeugung von Strom - der dann über Kabel nach Europa transportiert wird oder dort Wasserstoff produziert - wieder zum Leben verhelfen !

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17.06.2021

https://www.solaranlage-ratgeber.de/photovoltaik/photovoltaik-leistung/photovoltaik-ertrag-in-sommer-und-winter

PV-Strom hat im Jahresverlauf in Deutschland extreme Ertragsschwankungen von ca. 1 zu 6 (Dezember zu Juni)

Die deutsche PV Förderung ist da auch wenig intelligent, weil der Strom im Sommer und Winter gleich vergütet wird und damit die Anlagen für den Winter viel zu flach und damit im ohnehin kurzen Tag noch ertragsschwach stehen.

Es muss klar sein, dass die Bürger damit praktisch 3 getrennte Systeme finanzieren müssten. PV für den Sommer, einen Teil Wind ganzjährig und etwas anderes für den Winter und die Dunkelflaute.

Und für die Momentanreserve und Netzstabilisierung zahlt man dann noch extra...

https://www.dena.de/fileadmin/dena/Dokumente/Pdf/9142_Studie_Momentanreserve_2030.pdf

>> Bisher stellen konventionelle Kraftwerke den überwiegenden Teil der Systemdienstleistungen bereit, die zur Stabilität der Stromnetze und damit der Gewährleistung der Systemsicherheit erforderlich sind. Mit den zunehmenden Anteilen fluktuierender Einspeisung aus erneuerbaren Energien reduzieren sich die Marktanteile konventioneller Kraftwerke. In Stunden mit hoher Erzeugung aus Wind und Photovoltaik ist damit konventionelle Kraftwerksleistung nur noch in geringem Umfang am Netz. <<

Den Effekt kapieren viele grün wählende Bastler mit dem PV-Modul auf dem T3 noch nicht so richtig...

Der richtige Weg ist die PV Förderung in Deutschland für im Sommer gelieferten Strom komplett einzustellen! Zusammen mit dem zweifelsfrei erforderlichen Windkraftausbau ist im Sommer inzwischen genug regenerativer Strom vorhanden und für den Eigenverbrauch/E-Auto-Ladung werden sich die Menschen in Anbetracht der exorbitanten deutschen Strompreise sowieso etwas auf´s Dach legen.

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17.06.2021

PV auf allen Dächer hat nichts mit der Energiewende zu tun. Von November bis März gibt es oft Wochenlang keinen Sonnenstrahl aufs Dach und der Wind weht auch nicht, wo kommt da der Strom wohl her?? Aus der Steckdose!

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17.06.2021

Herr G.,
auch wenn keine Sonne scheint, wird trotzdem Strom erzeugt, wenn auch nicht in dem Maße wie bei unbedecktem Himmel. Somit wird zumindest ein Teil des Stromverbrauchs selber erzeugt, unter Umständen sogar so viel wie für den Eigenverbrauch benötigt wird. Hängt natürlich von der Größe der PV und dem Stromverbrauch ab.

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17.06.2021

Mein Nachbar betankt seit einigen Jahren sein Auto (Tesla) mit eigenem Strom vom Dach. Ja, der kommt aus der Steckdose.

Weiter auf diesem Weg der Vernunft hin zu erneuerbaren Energiequellen in Verb. mit guten Speichermöglichkeiten sowie, wo es Sinn macht (Lkw), mit Wasserstofftechnik und Sie können Steinzeittechnologien wie Diesel- und Ottoverbrenner, in die Tonne kloppen.

Die größte Gefahr ist, dass eine an den Interessen der Netzbetreiber (dahinter stecken die alten Energiekonzerne) zentralistisch ausgerichtete lobbygesteuerte rechtskonservative Politik weiterhin eine sinnvolle dezentrale Entwicklung ausbremst.

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17.06.2021

Im Winter erzeugen PV-Anlagen auch Strom. Wenn auch nicht soviel wie im Sommer. Ausschlaggebend sind mehrere Faktoren wieviel Strom an einem Tag erzeugt wird.
-Neigungswinkel
-Temparatur (je heißer desto weniger effizent)
-Helligkeit - direkte Sonneneinstralung ist nicht notwendig, auch bei bedeckten Himmel wird Strom erzeugt
-Stunden mit Sonnenlicht

Das im Winter weniger Strom erzeugt wird, liegt in erster Linie damit, dass die Tage kürzer sind.
https://www.pv-magazine.de/unternehmensmeldungen/photovoltaik-zu-teuer-und-nur-bei-gutem-wetter-die-haeufigsten-mythen-ueber-pv-anlagen/

Wegen Wind braucht man sich im Winter nicht so Sorgen machen. Schließlich stürmt es vorallem im Herbst und Winter.
https://www.next-kraftwerke.de/energie-blog/winter-sturm-wind-rekord

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17.06.2021

Bis März ?
I n diesem Jahrcwar bis Ende Mai kaum Sonneneinstrahlung .

Und in den ganzen Jahren davor meistens ebenso .
Hieran sieht man :

Der Solardach-Wahn in Deutschland ist ebenso ein Rohrkrepierer wie der hiesige Windmühlen-Wahn .

Beides sind nur Maßnahmen zur Reinigung des Gewissens - aber ohne ökologischen wie ökonomischen Wert .

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17.06.2021

Herr Georg Kr. ,

und mit was betankt Ihr Nachbar seinen Tesla im Herbst, Winter und Frühjahr - also die restlichen 9 Monate im Jahr ? ?

Wahrscheinlich mit Strom aus den Atomkraftwerken aus Frankreich und Tschechien !
Oder den Kraftwerken befeuert mit russischem Erdgas .

Tja - so kann man sich als grüner Weltenretter und Klima-Hypist doch schön hervortun und ins Rampenlicht stellen .
Und keiner bemerkt den ganzen Unsinn der sich um den Klimaretter-Wahn herum rankt .

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17.06.2021

@Maria T
Greifen Sie doch nicht immer nur in die Kiste Ihrer immergleichen Phrasen, sondern informieren Sie sich einfach. Bei Statista bspw. Der Anteil erneuerbarer Energien am deutschen Energiemix sinkt in den Wintermonaten keineswegs auf Null:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/779784/umfrage/monatlicher-anteil-erneuerbarer-energien-an-der-stromerzeugung-in-deutschland/

Während der Wintermonate ist zwar der PV-Anteil an der Stromerzeugung geringer, dafür aber der Windkraftanteil höher, schauen Sie einfach selber in die Energieberichte des BDEW.

Aber das würde ja Aufwand für die Recherche und möglicherweise das Aus Ihrer immergleichen Phrasen bedeuten…

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