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Energiekolumne
24.06.2021

Wie klimafreundlich sind E-Autos wirklich?

Wie sauber ein E-Auto wirklich ist, hängt nicht nur vom Verbrauch während des Betriebs ab.
Foto: Christoph Soeder, dpa

Politik und Industrie setzen auf die Elektromobilität. Es locken staatliche Kaufprämien von bis zu 9000 Euro. Aber sind E-Autos wirklich so gut fürs Klima?

Experten sind sich einig, dass im Pkw-Bereich dem klimafreundlichen Elektroantrieb die Zukunft gehört. Aber es gibt auch kritische Stimmen, die insbesondere auf die Umweltbelastung bei der Batterieproduktion hinweisen.

Bei Ökostrom-Nutzern sieht die Bilanz an Treibhausgas ganz anders aus

Richtig ist, dass die Herstellung von Batterien für Elektroautos relativ energieaufwendig ist. So ist rein rechnerisch die Kohlendioxid-Emission beim Bau eines Elektroautos samt Batterie rund zweieinhalbmal höher als bei der Produktion eines Pkw mit Verbrennungsmotor. Allerdings sieht die Treibhausgas-Bilanz ganz anders aus, wenn die Hersteller Ökostrom nutzen. Wenn im Alltag die Batterie mithilfe erneuerbarer Energien geladen und damit im laufenden Betrieb kein klimaschädliches Treibhausgas freigesetzt wird, hat sich der CO2-Rucksack aus der Produktion schon bald amortisiert – im besten Fall nach circa 11.000 Kilometern. Bei ungünstigen Rahmenbedingungen zieht der Stromer in Sachen CO2-Bilanz nach rund 30.000 Kilometern am Verbrenner vorbei.

Ein Mann entfernt an einem Auto mit Plug-in-Hybrid-Antrieb den Stecker.
Foto: Christoph Soeder, dpa

Letzteres schafft die Batterie eines modernen E-Autos locker. Fachleute gehen von einer Lebensdauer von mindestens 300.000 Kilometer aus – länger als die Karosserie. Anschließend erreicht die Batterie nur noch 75 bis 85 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität – zu wenig für die E-Mobilität, aber ausreichend für die sogenannte „Second-Life“-Anwendung, etwa als Hausspeicher.

Viele Stoffe aus der Batterie können recycelt werden

Ab einem Leistungsabfall auf 40 Prozent ist eine Nutzung nicht mehr sinnvoll. Aber selbst dann landet die Batterie nicht im Sondermüll. Zahlreiche Stoffe können wiederverwendet werden, aktuell rund 60 bis 70 Prozent, in naher Zukunft bis zu 95 Prozent bei gängigen Lithium-Ionen-Akkus. Angesichts steigender Rohstoffpreise wird sich die Recycling-Quote weiter erhöhen. Wichtig in diesem Zusammenhang: Studien kommen zu dem Ergebnis, dass für die Umstellung auf Elektromobilität genügend Rohstoffe zur Verfügung stehen. Insbesondere die Lithium-Förderung in Chile und Bolivien ist jedoch wegen der dabei entstehenden Wasser- und Luftverschmutzung in die Kritik geraten. Tatsächlich gibt es hier Missstände. Allerdings stammen heute schon 60 Prozent des für die Batterien-Herstellung nötigen Lithiums aus australischen Bergbau-Minen. Hier wird unter Tage der Rohstoff weitgehend ohne negative Auswirkung für die Umwelt gewonnen. Übrigens: auch in Deutschland gibt es umfangreiche Lithium-Vorkommen, die unter Tage abgebaut werden könnten.

Die Natur- und Umweltschäden bei der Ölförderung sind fatal

Ebenfalls in der Kritik steht die Kobalt-Gewinnung – vor allem im Kongo, wo häufig Kinder für die Arbeiten unter unzureichenden Schutzmaßnahmen eingesetzt werden. Allerdings lässt sich der Kobalt-Anteil der Batterien verringern. Es gibt bereits Batterien, die ganz ohne Kobalt auskommen. Was bei der Diskussion um die negativen Folgen bei der Rohstoffgewinnung für die Batterieproduktion nicht vergessen werden darf: Im Vergleich zur Erdölgewinnung erscheint die Rohstoffgewinnung für die Batterieherstellung deutlich umweltverträglicher und gesellschaftlich unproblematischer. Die Umweltschäden bei der Ölförderung sind gewaltig, angefangen von zahllosen Öltanker-Havarien und Unfällen auf Förderplattformen bis hin zur Grundwasserverseuchung durch Fracking und kriegerischen Auseinandersetzungen um Ölvorkommen.

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Ein weiterer Punkt, der für Elektroautos spricht: Verbrennungsmotoren weisen nicht nur bei CO2 über den gesamten Lebenszyklus gesehen 70 bis 90 Prozent höhere Emissionen auf, sondern haben auch bei den gesundheitsschädlichen Stickoxiden und bei Feinstaub eine wesentlich schlechtere Umweltbilanz als Elektromotoren.

Umstieg auf Elektromobilität ist laut des Experten zu schaffen

Wie bereits erwähnt, ist die Umweltbilanz am besten, wenn das Elektrofahrzeug mit Strom aus erneuerbaren Energien geladen wird. Aber gibt es ausreichend Ökostrom für die Umstellung auf Elektromobilität? Würden alle Autos in Deutschland elektrisch angetrieben, würde der Strombedarf um circa 25 Prozent steigen. Durch den Ausbau erneuerbarer Energien bei einem gleichzeitig effizienteren Umgang mit dem Strom ist der Umstieg auf Elektromobilität auf jeden Fall zu schaffen, lautet die Expertenmeinung.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

27.06.2021

Man sollte E-Autos-Besitzern ihre Illusion nicht nehmen, daß sie die Welt retten. Man sollte Deutschland die Illusion nicht nehmen, daß Kernkraftwerke ein Werk des Teufels sind. 50 Kernkraftwerke sind aktuell weltweit im Bau... .

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27.06.2021

Schade, dass Sie Parolen posten statt Fakten!

Wohl kaum ein E-Auto-Besitzer wird glauben, dass er/sie damit die Welt rettet. Wäre auch zu schön. Doch sie wissen, dass mit weniger Autofahren und mit Ersatz besonders umweltschädlicher Autos durch weniger umweltschädliche Autos sie einen Beitrag leisten, unsere Umwelt zu schützen.

Heute sind übrigens nur noch etwa ein Viertel so viele AKW weltweit im Bau wie vor 40 Jahren. Der Atomstromanteil an der Weltstromproduktion sinkt jedes Jahr.

Und wo soll in Deutschland der Atommüll endgelagert werden? Ich lese in meinem AKW-Presseüberblick täglich Meldungen, dass Gemeinde- und Kreisräte ein Endlager bei sich ausschließen.

Haben Sie, Wolfgang B., doch den Mut unter Ihrem vollen Namen den Bau eines Endlagers in Ihrem Wohnort vorzuschlagen!

Raimund Kamm

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27.06.2021

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/renaissance-kernkraft-101.html

>> Mit dem Ausstieg aus der Atomkraft steht Deutschland weitgehend alleine da. Angeführt wird die Liste der Länder, in denen neue Atomkraftwerke gebaut werden, von China. Dort sind laut Destatis (Statistisches Bundesamt) für die nächsten zehn Jahre 44 neue Anlagen geplant. Allein 2018 gingen in dem Land acht neue Reaktoren ans Netz. In diesem Jahr war es bisher nur eine, doch weitere zehn Reaktoren sind im Bau. Russland folgt mit 24 AKW-Bauprojekten, Indien lässt 14 Anlagen errichten. <<

Atomkraft mag ja bei einem extrem dicht besiedelten Land wie Deutschland nicht sinnvoll sein, nur was an diesem Beitrag der Tagesschau von 12/2020 abseits der Fakten sein soll erschließt sich mir nicht.

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27.06.2021

Es ist alles recht und schön. Allerdings wird von einem sicher großen Problem überhaupt nicht gesprochen. Das Problem bei diesen Elektrofahrzeugen ist die Batterie. Aus verschiedenen Quellen war zu hören, dass diese Fahrzeuge bzw. die Batterien überhaupt nicht löschbar sind. In einem Bericht war auch davon die Sprache, dass das Abholunternehmen die Abholung des brennenden PKW verweigerte, weil es Angst um sein Fahrzeug hat. In anderen Berichten wird davon gesprochen, dass brendene E-PKW mit den Batterien auch tagelang in einem mit Wasser gefüllten Behälter nicht gekühlt und entsprechend behandelt werden konnten.

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27.06.2021

Das ist alte Technologie und wer das heute mit 9.000 Euro Zuschuss kauft handelt nicht sehr klug.

Bei PV-Strom Speichern fürs Haus trommelt die Ökolobby bereits für die Zukunft.

>>> Lithium-Eisenphosphat-Batterien

https://sonnen.de/wissen/4-gruende-fuer-lithium-eisenphosphat-einem-batteriespeicher/

Die Energiedichte ist momentan fürs Auto noch suboptimal aber das wird schon; Tesla baut es in China aber schon ein.

https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/tesla-china-lithium-eisen-phosphat-akku-model-3-billiger/

Bis dahin kann man mal ein dickes Elektrokabel zu seinem Stellplatz ziehen und sich an seinem Verbrenner erfreuen ;-)

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27.06.2021

Guten Tag Herr Koehler,

im Internet gibt es unzählige seriöse Informationsquellen auch bezüglich Ihrer Fragen.
Hier eine Versicherung:
https://www.basler.de/de/privatkunden/news-tipps/reisen-und-wohnen/vorurteile-zur-sicherheit-von-elektroautos.html

Und hier etwas vom Feuerwehrverband:
22.2.21 https://www.feuerwehrverband.de/keine-erhoehte-brandgefahr-durch-in-tiefgaragen-abgestellte-elektrofahrzeuge/
Keine erhöhte Brandgefahr durch in Tiefgaragen abgestellte Elektrofahrzeuge

Raimund Kamm

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26.06.2021

EINE MODERNE WINDKRAFTANLAGE KANN 4.200 E-AUTOS MIT STROM VERSORGEN

Eine moderne Windkraftanlage kann in Bayern 10 + x Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom im Jahr erzeugen. Ein PKW fährt durchschnittlich 14.000 km. Ein vernünftiges E-Auto verbraucht im Schnitt 17 kWh für 100 km. Ergibt einen Jahresverbrauch von 2400 kWh. Somit kann ein modernes Windkraftwerk in Bayern etwa 4.200 E-Autos mit Strom versorgen.


MIT EINER SOLARFLÄCHE VON 3 x 4 METERN KANN MAN EIN E-AUTO VERSORGEN

Andere Rechnung: Für ein Kilowatt (kW) Leistung einer PV-Anlage braucht man etwa 5 Quadratmeter PV-Fläche. Mit einem kW PV (Photovoltaik) kann man bei unserer süddeutschen Lichteinstrahlung rund 1.100 kWh im Jahr erzeugen. Für den Verbrauch eines E-Autos braucht man also rund 2,2 kW PV. Das sind rund 11 Quadratmeter oder eine Fläche von knapp 3 x 4 Metern.

Wer sich diesen Möglichkeiten verschließt, wird das bald bedauern!

Raimund Kamm

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26.06.2021

Hoffentlich bleibt das Erdöl, das wir mit den E-Autos einsparen, dann auch in der Erde. Wäre doch zu blöd, wenn sich andere Volkswirtschaften den durch geringere Nachfrage entstandenen Preisrückgang beim Öl zunutze machen, um auf dem Weltmarkt konkurrenzfähige Produkte zu platzieren. Wir als Exportnation würden dann darunter leiden und dem Weltklima wäre auch nicht geholfen.

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27.06.2021

>> MIT EINER SOLARFLÄCHE VON 3 x 4 METERN KANN MAN EIN E-AUTO VERSORGEN <<

Von November bis Januar kann man dann aber nicht weit fahren !

lt. dieser Quelle wird in dieser Zeit nur 6,3% des Jahresertrages erzielt.

https://www.solaranlage-ratgeber.de/photovoltaik/photovoltaik-leistung/photovoltaik-ertrag-in-sommer-und-winter

Mit der von Herrn Kamm zitierten Anlage kommt man in dieser Zeit auf ca. 140 kWh - das reicht im Winter für ca. 500 Kilometer.

https://www.goingelectric.de/forum/viewtopic.php?t=63590

>> wir fahren unseren ID3 nun seit ca. 3 Wochen und sind etwas geschockt vom hohen Verbrauch auf Kurzstrecke im Winter. Dieser ist schwer unter 30 kWh/100km zu bekommen - je höher der Kurzstreckenanteil, desto schlechter.
Das sind deutlich mehr als die +30% im Winter, die VW angegeben hat - wohlgemerkt: mit Wärmepumpe. <<

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27.06.2021

@ PETER P.

Sie können noch so stupid und immer wieder ihre wenig überzeugenden Argumente gegen regenerativen Strom aus Sonne und Windkraft herunterbeten - die Entscheidung für die Energiewende ist gefallen, war richtig und wird bleiben. Sogar die Autobosse haben das kapiert. Und technologisch geht da noch eine Menge.

Falls die Wähler nicht noch einmal so doof sind, die Bremser und Verhinderer zu wählen, wird auch die Umsetzung sozial verträglich möglich sein.

Dass der Klimawandel Realität ist und fortschreitet zeigen die dramatischen Wetterereignisse dieser Tage.

CO₂-Freisetzung wird ihren Preis haben, völlig egal wer regiert.

Ob es jedoch gerecht dabei zugeht, oder sich massive Lobbyeinflüsse durchsetzen werden oder eben nicht, haben wir im September in der Hand. Auf welcher Seite die neoliberalen Bewerber CSU/CDU/FDP dabei stehen hat ihre Entscheidung gegen die Mieter einmal mehr gezeigt.

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27.06.2021

Meine Rechnung stimmt schon ;-)

Und über die Beteiligung der Vermieter könnte man schon sprechen, wenn bei vermieteten Wohnungen Kippbeschläge und geheizte Zimmertemperaturen über 20 Grad verboten werden.

https://www.mieterbund.de/index.php?id=442

>> Während der Heizperiode, in der Regel vom 1. Oktober bis 30. April, muss der Vermieter die zentrale Heizungsanlage so einstellen, dass eine Mindesttemperatur in der Wohnung zwischen 20 und 22 Grad Celsius erreicht werden kann ... <<

Dieser Staat ist schon arg widersprüchlich, wenn er einerseits den Mietern mindestens! 20 bis 22 Grad zubilligt, irgendwas von Klimaneutralität brabbelt, bei Einwanderung nicht gerade auf Handwerker setzt und den Energieausweis mit nur 20 Grad Raumtemperatur rechnet.

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/energetische-sanierung/energieausweis-was-sagt-dieser-steckbrief-fuer-wohngebaeude-aus-24074

Die ENEV Rechnungen wurden früher sogar nur mit 19 Grad Raumtemperatur gemacht.

Also entweder sind die Mieter beim klimagerechten Wohnverhalten dabei, oder sie zahlen halt die CO2 Steuer wie jeder gering verdienende Eigentümer komplett selbst.

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28.06.2021

Ja Herr Kamm, alles ist"kann", wenn sie sich mal mit dem Wetter in der kalten Jahreszeit befassen, müßen sie festsellen, das es wochenlang Wetterlagen gibt, wo es keine Sonne und keinen Wind gibt, wo kommt der Strom dann her? Von den AKWS aus den Nachbarländern. Ich bin kein Atombefürworter, aber ein Atombehälter ist so giftig wie hundert.

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28.06.2021

@ Peter G. "Ja Herr Kamm, alles ist"kann", wenn sie sich mal mit dem Wetter in der kalten Jahreszeit befassen, müßen sie festsellen, das es wochenlang Wetterlagen gibt, wo es keine Sonne und keinen Wind gibt, wo kommt der Strom dann her?"

Würden Sie sich dagegen mal mit dem Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung in Deutschland befassen, als unzutreffende Behauptungen in die Welt zu setzen, dann würden Sie feststellen, daß dieser keineswegs auf Null sinkt: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/779784/umfrage/monatlicher-anteil-erneuerbarer-energien-an-der-stromerzeugung-in-deutschland/

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26.06.2021

>> Würden alle Autos in Deutschland elektrisch angetrieben, würde der Strombedarf um circa 25 Prozent steigen. Durch den Ausbau erneuerbarer Energien bei einem gleichzeitig effizienteren Umgang mit dem Strom ist der Umstieg auf Elektromobilität auf jeden Fall zu schaffen, lautet die Expertenmeinung. <<

Und wenn wir gleichzeitig noch alle Wärmepumpen in unsere Häuser einbauen?

Das ist ja gerade der Irrsinn des deutschen Weges, für die CO2 Reduzierung nicht den völkerrechtlich verbindlichen Zeitraum bis 2050 komplett auszuschöpfen, sondern immer kürzere Zeiträume bis 2045, 2040 oder gar 2035 zu fordern.

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26.06.2021

Kleine Anmerkung zum Feinstaub: 2/3 davon werden vom Reifen- und Bremsenabrieb erzeugt, den das E-Auto genauso hat.

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26.06.2021

Ein E-Auto hat quasi keinen Bremsenabrieb, da es mit Rekuperation bremst. Ich fahre eines und benutze die Bremse nur im Notfall. Die Bremsscheiben sind mangels Nutzung immer angerostet! Erst informieren, dann Behauptungen aufstellen.

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27.06.2021

@Gregor B: Dass man mit der Rekuperation nicht mehr sehr viel bremsen muss, hab ich schon gehört, aber reicht es wirklich bis zum Anhalten, z.b. vor der roten Ampel?
Aber selbst, wenn man nicht viel aktiv bremst schleifen die Beläge über die scheiben und erzeugen abrieb.

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28.06.2021

Ja, reicht es. Den i3 beispielsweise kann man fahren wie einen Autoscooter, das Auto bremst rein durch Rekuperation bis auf 0 ab. Die Bremse braucht man nur noch im Notfall.

Einfach mal selber E-Auto fahren anstatt Behauptungen in die Welt setzen.

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28.06.2021

Also es reicht bis 2 km/h, dann noch 1x auf das paddle wippen und das Auto steht.
Es kommt immer auf den Fahrstil an. Zu den 30 kwh/100km in der obigen Meldung: Wenn Du ein E-Auto fährst wie einen Verbrenner, hast Du den gigantischen Lerneffekt noch nicht gemacht, welche Manöver beim Autofahren Energie kosten. Selbst im Winter sind unter 20 immer möglich, außer man fährt einen diese paradoxen Batterie-SUV-Panzer von Audi, Mercedes und Konsorten. Der ID3 hat leider eine schlechte Rekuperation, das hätte den Entwicklern nie passieren dürfen. Wird sicher upgedated werden. Ich fahre (leider) einen Hyundai, da in unserem Land nix zu tolerierbares zu bekommen war.

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25.06.2021

Das ganze beruht auf wenn und aber, Tatsache ist doch das es nicht genung Ökostrom gibt um alles zu produzieren nd dann betreiben, im Endeffekt ist der moderne Verbrenner der Umweltfreundlicher.

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26.06.2021

Auf was beruhen Ihre angeblichen Tatsachen? Erzählen Sie doch mal, anstatt sich nur quer zu stellen.
Es ist durchaus möglich genug Ökostrom zu erzeugen, wenn die Politik es will. Die CSU ist leider etwas hinterher, da in der bayerischen Staatsregierung der Verkauf von schnellen und teuren Verbrenner-Autos etwas zu stark im Focus stand. Was nicht ist kann letztlich noch werden oder nicht?

".... im Endeffekt ist der moderne Verbrenner der Umweltfreundlicher."
Das glauben Sie doch selbst nicht.

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