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Fahrraddiebstahl

29.03.2021

Fahrrad geklaut? Das sollten Opfer nach einem Fahrraddiebstahl tun

Wenn ein Fahrrad gestohlen wurde, sieht es der Besitzer nur selten wieder.
Foto: Friso Gentsch, dpa (Archivbild)

Das Fahrrad ist weg - gestohlen. Viele Betroffene wissen nicht, wie man bei einem Fahrraddiebstahl reagieren sollte. Nicht immer deckt die Hausratversicherung den Schaden ab.

Jedes Jahr werden Zehntausende Fahrräder in Deutschkand gestohlen. Doch was tun, wenn das eigene Fahrrad plötzlich weg ist? „Wichtig ist, sofort zur Polizei zu gehen“, sagt Polizeisprecher Siegfried Hartmann. „Oft wird ein gestohlenes Fahrrad einfach achtlos weggeworfen, wenn der Dieb es nicht mehr benötigt.“ Auch die Versicherung sollte noch am selben Tag informiert werden. Anschließend sollten Sie das Gebiet rund um den Ort des Diebstahls und nahegelegene Fahrradläden sowie Flohmärkte absuchen.

Wenn Sie den Diebstahl zur Anzeige bringen, sollten Sie bereits im vorherein die wichtigsten Daten gesammelt haben. Am besten bringen Sie den Kaufbeleg des Fahrrads mit. Dort ist neben Kaufpreis, Modell- und Händlername meist auch eine individuelle Rahmennummer aufgeführt, anhand derer das Rad zweifelsfrei identifiziert werden kann. Außerdem ist es hilfreich, ein Foto des Fahrrads mit auf die Polizeidienststelle nehmen.

Fahrrad geklaut: Wann zahlt die Versicherung?

Nach etwa drei Wochen sollten Sie eine Bestätigung des Fundamts einholen. Damit teilen Sie der Versicherung mit, dass das Rad innerhalb dieser Frist nicht gefunden wurde. Die Hausratversicherung zahlt jedoch nicht in allen Fällen: Wurde das Fahrrad nicht aus der Wohnung oder dem abgeschlossenen Keller geklaut, greift sie nur, wenn eine sogenannte „Fahrradklausel“ enthalten ist.

Vor allem in älteren Verträgen mit dieser Zusatzoption sind jedoch häufig Klauseln eingebaut, die den Diebstahlschutz zwischen 22 und 6 Uhr nachts einschränken. Wird das Rad in dieser Zeit nicht genutzt, muss es in einem abschließbaren Fahrradraum oder -Keller geparkt werden, falls dieser zur Verfügung steht.

Wer sein Gefährt stattdessen vor dem Haus abgesperrt hat, geht meist leer aus. Gleiches gilt, wenn das Fahrrad tagsüber unabgesperrt in der Öffentlichkeit abgestellt wurde.

Hinweis der Redaktion: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Beitrag aus unserem Online-Archiv.

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