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Energie-Kolumne

22.01.2020

Heizen, dämmen und tauschen: Die drängendsten Fragen

Wo verliert das eigene Haus unnötig Energie? Eine Wärmebildkamera kann Hinweise liefern.
Bild: fotoflash, Adobe Stock

Zum 100. Mal erscheinen unsere Tipps dazu, wie man rund um das Thema Energie Geld sparen und Gutes für die Umwelt tun kann.

Angefangen hatte alles vor gut zwei Jahren mit einem Energietipp rund um die Heizungsoptimierung – ein Dauerbrenner im wahrsten Sinne des Wortes. Denn viele Heizungsanlagen sind das ganze Jahr in Betrieb, weil sie im Sommer auch für warmes Wasser sorgen, falls die Sonne dafür nicht genutzt wird. Angesichts der vielen Betriebsstunden ist es enorm wichtig, dass alle Einstellungen der Heizungsanlage auf das Gebäude und die Nutzung gut abgestimmt sind. Und das ist leider nicht immer der Fall. Daher der Rat: Als Hausbesitzer sollte man sich unbedingt einen Fachmann ins Haus holen, der die Heizkurve, aber auch andere Einstellungen optimiert und auch einen hydraulischen Abgleich durchführt. Letzterer sorgt dafür, dass jeder Heizkörper im Haus mit der richtigen Menge an Warmwasser versorgt wird.

Dämmung für Dach, Keller und Hauswand: So klappt es

Das Thema Wärmedämmung ist für Dach, Außenwände und Keller behandelt worden. Die Kernbotschaft lautete dabei: Eine gut gedämmte Gebäudehülle ist und bleibt die Grundlage für einen niedrigen Energieverbrauch und schützt vor Bauschäden. Und sie sorgt für einen hohen Wohnkomfort – ein sehr wichtiges und trotzdem zu wenig beachtetes Argument. Werden das Dach und die Fassade richtig gedämmt, bleibt im Winter die Wärme drinnen und im Sommer die Hitze draußen. Wer einmal in einem solchen Gebäude gewohnt hat, will es nie mehr anders haben. Daher gilt, egal ob für eine Sanierung oder einen Neubau: An der Dämmung sollte auf keinen Fall gespart werden.

Wie kann ich die Sonnenenergie nutzen? Lohnt sich das für mich? Fragen, die sich viele Leser stellen. Die Antwort: Ja, in den allermeisten Fällen sind Photovoltaikanlagen sinnvoll und lukrativ. Der günstigste Strom ist ganz klar jener, der auf dem eigenen Dach produziert wird. Was die Rendite des eingesetzten Kapitals angeht, können die meisten anderen Anlageformen mit dem Solarstrom derzeit nicht mithalten. Wer Gutes für die Umwelt tun will und gleichzeitig sein Geld gewinnbringend einsetzen möchte, der investiert also in eine Photovoltaikanlage. Das gilt übrigens nicht nur für Hausbesitzer. Mithilfe einer Mini-PV-Anlage, die beispielsweise an den Balkon montiert wird, können auch Mieter aktiv an der Energiewende mitwirken und davon profitieren.

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Stromverbrauch im Haushalt senken: Diese Möglichkeiten gibt es

Solarstrom selbst zu produzieren ist gut, aber mindestens genauso wichtig ist es, den Stromverbrauch im Haushalt zu senken. Und dafür gibt es viele Möglichkeiten. Das beginnt schon beim Kauf neuer Haushaltsgeräte, aber auch von Computern, Druckern oder Routern. Es lohnt sich, auf das Energieeffizienz-Label der Produkte zu achten.

Beispiel Kühlschrank, ein Marathonläufer unter den Haushaltsgeräten: Verbraucht der 300 Euro teure Kühlschrank der Klasse A 120 Kilowattstunden (kWh) Strom im Jahr und das 400-Euro-Gerät der Klasse A+++ nur 60 kWh, dann lassen sich beim aktuellen Strompreis mit der A+++-Version jährlich rund 18 Euro einsparen. Die 100 Euro Preisunterschied haben sich in weniger als sechs Jahren amortisiert – ein interessanter Kaufaspekt, wenn man bedenkt, dass Kühlschränke in deutschen Küchen durchschnittlich alle zehn Jahre ausgetauscht werden.

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