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Herbsttrend
12.10.2018

Der Herbst ist da - und mit ihm der Kürbis

Hokkaido wird gern für die Zubereitung einer Kürbissuppe genommen. Doch es gibt noch mehr schmackhafte Verarbeitungsmöglichkeiten.
Foto: Andrea Warnecke, dpa (Archiv)

In den sozialen Netzwerken wird fleißig über Herbsttrends diskutiert. Der Kürbis steht ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Was man mit ihm anstellen kann.

Pumkin Pie, Pumpkin Spice Latte und Pumpkin Toast. Wo man im Herbst auch hinschaut, blitzt das Orange zwischen Muffins und Nussecken, dampfenden Tee- und Kaffeetassen und zwischen Frühstücksei und Müsli hervor. Die Angebotstafeln in den Geschäften sind überschwemmt von Rezeptvarianten. Und gesund ist er obendrein auch noch – der Kürbis.

In den sozialen Netzwerken wie Instagram werden in Massen Bilder von Menschen mit oder vor Kürbissen und Kürbispyramiden geteilt. Koch- und Backfans tauschen sich über Rezepte aus und posten die fabelhaft leuchtenden Ergebnisse schön inszeniert auf den Plattformen. Die große Beere in allen Varianten ist ein beliebtes Motiv.

 

Was man mit dem Kürbis so anstellen kann

Bei Kindern ist er beliebt, weil sie in die weiche Schale der Ghost Rider, einer leicht zu bearbeitenden Sorte, Fratzen und Fledermäuse ritzen können. An Halloween präsentieren sie ihre Schätze dann vor der Haustür und hoffen auf erschrockene Gesichter und große Augen.

Aber auch Erwachsene schätzen die Cucurbita – so lautet der wissenschaftliche Name für Kürbis. Häufig landet der Hokkaido auf dem Tisch, als Suppe, im Risotto oder im Blätterteig, wie Ildiko Remenyi-Vogt von der Cityfarm Augsburg ihn gerne isst. Für das Lieblingsrezept der Farmerin braucht es einen mehligen Kürbis. Der Hokkaido ist gut geeignet, weil er wenig Flüssigkeit hat. Er wird zusammen mit Zwiebeln, Knoblauch und Rosmarin gedünstet. Anschließend wird er in Blätterteig gewickelt und im Ofen gebacken bis sich die Schichten des Teiges abheben und goldbraun färben.

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Benjamin Vogt von der CityFarm Augsburg mag gebackenen Kürbis am liebsten.
Foto: Ildiko Remenyi-Vogt

Statt den gedünsteten Kürbis in Blätterteig einzurollen, kann man ihn auch mit Parmesan, Ei und Sahne vermischen und in Muffinförmchen backen. Das sieht dann sogar hübsch aus, findet Remenyi-Vogt. Nicht nur schön anzuschauen, sondern auch gut schmeckend sind Kürbiskuchen. Dazu wird zunächst ein Öl- oder Rührteig hergestellt. Dann wird der Kürbis gerieben und zum Teig dazugegeben. Ildiko Remenyi-Vogt erzählt, dass Gäste ihr bestätigten, der Kuchen sei sehr saftig und meist zeigten sie sich überrascht, wenn sie das Gebäck als Kürbiskuchen enthülle. „Da verbinden die Leute den Geschmack nicht so schnell, bei Möhrenkuchen schmeckt man es sofort!“, sagt sie.

Ihr Mann, Benjamin Vogt, isst Kürbisse am liebsten gefüllt. Auch sein Favorit ist der Hokkaido, denn seine Schale lässt sich mitessen. Für das deftige Essen werden Reis, Eier und Hackfleisch miteinander vermengt. Diese Mischung wird dann in die ausgehöhlten Kürbishälften gegeben. Im nächsten Schritt wird das Ganze im Ofen bei 200 Grad für etwa 90 Minuten gebacken. Wer möchte, kann dem noch ein Tüpfelchen obendrauf setzen und den gefüllten Hokkaido mit Käse überbacken.

Kürbis-Zimt-Kuchen: Rezeptempfehlung

Für den Kuchen mit Zimt-Note wird ein Hokkaido-Kürbis, der etwa 900 Gramm mit Schale wiegen sollte, in Spalten geschnitten und entkernt. Der Backhofen wird auf 175 Grad vorgeheizt. Das Kürbisfleisch wird dann geraspelt. In einer Schüssel werden drei Eigelb (Eiweiß für später aufheben), 300 Gramm Zucker, ein Päckchen Vanillezucker, zwei Teelöffel Zimt und 200 Milliliter Sonnenblumenöl miteinander gut vermengt. Zu dieser cremigen Mischung werden die Kürbisraspeln gegeben. Dann werden 500 Gramm Mehl, ein Päckchen Backpulver, 150 fein gemahlene Mandeln und eine Prise Salz vermischt und untergerührt.

Anschließend kommt das aufgehobene Eiweiß zum Einsatz: Es wird steif geschlagen und unter den Teig gehoben. Dieser wird in eine eingefettete Springform gefüllt. Hat die Springform einen Durchmesser von 26 Zentimeter, reicht die Masse für eine weitere Kastenform. Der Teig wird nun für eine Stunde bei 175 Grad Ober-Unter-Hitze im Ofen gebacken.

Der Teig reicht für eine Springform mit 26 Zentimetern Durchmesser und eine Kastenform.
Foto: Luisa Ellen Sako

Vor dem Servieren kann der Kuchen mit Puderzucker bestäubt werden. Ein wenig Sahne mit Vanillezucker vermischt und steif geschlagen passt ebenfalls gut dazu. Aber auch ohne Extras hat der Kürbis-Zimt-Kuchen einen vollen Geschmack.

So sieht der fertige Kuchen aus.
Foto: Luisa Ellen Sako
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