Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Selenskyj kritisiert beschlossenen Preisdeckel für russisches Öl als zu hoch
  1. Startseite
  2. Geld & Leben
  3. Hörhilfe: Experten: Hörgeräte könnten bald als Dolmetscher Karriere machen

Hörhilfe
18.10.2017

Experten: Hörgeräte könnten bald als Dolmetscher Karriere machen

Hörgeräte könnten nach Meinung von Experten bald als Übersetzer dienen.
Foto: Alexander Heinl, dpa (Symbolbild)

Die Zeiten, in denen sie einfach eine Hörbehinderung ausglichen, sind längst vorbei. Moderne Hörgeräte bieten inzwischen viele Zusatzfunktionen an. Nun könnte eine neue dazukommen.

Schon jetzt sind manche Hörgeräte dank Smartphone-Verknüpfung mehr als nur Hörhilfen - demnächst sollen sie sogar mit Übersetzungsfunktion ausgestattet werden. Nutzer ohne entsprechende Fremdsprachenkenntnisse könnten sich dann bei Auslandsaufenthalten Worte ihres einheimischen Gesprächspartners simultan ins Deutsche übertragen lassen, berichtete der Präsident der Europäischen Union der Hörakustiker, Martin Blecker, anlässlich eines am Mittwoch beginnenden zweitägigen Fortbildungskongresses seines Verbandes in Nürnberg. Die Veranstalter erwarten rund 8000 Fachleute aus rund 40 Ländern.

Hörgeräte sollen smarter und cooler werden

Mit der Verknüpfung hochmoderner Hörgeräte mit Smartphones sei das zwar im Prinzip jetzt schon möglich; dazu müssten sich Nutzer aber erst marktübliche Übersetzungs-Apps herunterladen und sich die Übersetzung des Gesagten per Bluetooth-Schnittstelle vom Smartphone auf ihr Hörgerät übertragen lassen. Ohne Handy werde das aber erst in vier bis fünf Jahren möglich sein - "dann, wenn die Speichermöglichkeit der Hörgeräte ausreichend groß ist", sagte Blecker.

Die Aufnahme der Übersetzungsfunktion ist Teil der Strategie der Branche, Hörgeräte mit intelligenten Zusatzfunktionen "smarter" und "cooler" zu machen. So kommen nach Bleckers Funktion in diesem Herbst Hightech-Hörgeräte auf den Markt, die sich nicht nur mit Smartphones, sondern auch mit Auto-Navigationsgeräten, dem heimischen Fernsehgerät und sogar Haushaltsgeräten drahtlos verknüpfen lassen.

Navi-Sprachhinweise direkt aufs Hörgerät

So könnten sich Menschen mit einer Hörschwäche künftig Anrufe auf ihrem Smartphone per Knopfdruck auf ihr Hörgerät übertragen lassen. Störgeräusche etwa in einer Bahnhofshalle würden dabei von dem Hörgerät stark reduziert, wodurch der Hörgeräte-Träger den Anrufer sogar besser verstehe als jemand ohne Hörschwäche. Gleiches gelte für die Sprachhinweise von Auto-Navis: "Die bekommt der Hörgeräteträger jetzt direkt aufs Hörgerät - ungestört von den lauten Fahrgeräuschen im Auto", erläutert Blecker.  

Die Branche ist nach Bleckers Angaben zuversichtlich, dass die Zusatzfunktion hörgeminderte Menschen früher als bisher zu Hörgeräten greifen lassen. Zudem profitieren die 900 in dem Verband organisierten Hörakustiker von der Babyboomer-Generation, die jetzt langsam das Rentenalter erreiche. "Das ist die erste Generation, die mit moderner Technik groß geworden ist", gibt Blecker zu bedenken. Sie sei dadurch bereit, moderne Hörgeräte auch zu nutzen. Bereits im Vorjahr stieg die Zahl der verkauften Geräte mit 1,25 Millionen auf ein neues Rekordniveau. In diesem Jahr dürften es mindestens so viele sein wie 2016, schätzt der Verbandschef. dpa

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.