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Mode

18.11.2017

Krawatte ohne Sakko? Ja, das geht

Wer gerne Krawatten trägt, braucht dazu nicht immer ein Sakko.
Bild: Soeren Stache, dpa (Archiv)

Eine Krawatte lässt sich längst nicht mehr nur zwingend zum schicken Outfit mit Sakko tragen. Ein toller Stilbruch ist der Binder zum Beispiel zum Karohemd. Tipps vom Stilexperten.

Wer seine Krawatte ohne Sakko, dafür zum Karohemd trägt, sollte aber ein weniger förmliches Modell wählen. Das rät der Stilexperte Bernhard Roetzel aus Karstädt in Brandenburg. "Das Standardmaterial für die Krawatte zum Anzug ist Seide, Krawatten zu Casuallooks sind eher aus Wolle oder Kaschmir. Strickbinder aus Seide oder Wolle eignen sich ebenfalls hervorragend."

Krawatte darf eine Kontrast setzen

Einfarbige Modelle seien zu einem karierten oder gestreiften Hemd die sicherste Wahl, findet Roetzel. "Am besten, man greift mit der Farbe der Krawatte eine Farbe des Hemds auf."

Allerdings ergänzt der Stilexperte: "Natürlich darf die Krawatte auch einen Kontrast setzen. Wenn man gemusterte Krawatten zu Hemden mit Streifen oder Karos trägt, sollte das Muster sich in seinen Abmessungen vom Dessin des Hemds absetzen." Das heißt konkret: "Zum Hemd mit großem Karo eine Krawatte mit kleinem Muster. Zum Hemd mit schmalen Streifen eine Krawatte mit breiten Streifen oder großen Motiven." Das gelte auch für die Wahl von Schleifen.

Von Krawatten aus Leder hält der Modeexperte nichts: "Lederkrawatten sind nach wie vor keine gute Wahl, sie eignen sich allenfalls als ironischer Gag." dpa/tmn

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