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Algentoxine

24.03.2017

Ministerium warnt vor Fisch "Red Snapper" aus Vietnam

Das Verbraucherschutzministerium warnt vor speziellen Chargen des tiefgekühlten "Red Snapper" (oben im Bild) aus Vietnam, die nicht zum Verzehr geeignet seien.
Bild: Carmen Jaspersen, dpa (Symbolfoto)

Das Verbraucherschutzministerium warnt vor dem Verzehr bestimmter Chargen vom tiefgekühlten Fisch "Red Snapper" aus Vietnam. Sie könnten durch Algentoxine Vergiftungen hervorrufen.

Nach mehreren Erkrankungen durch den Fisch "Red Snapper" warnt das bayerische Verbraucherschutzministerium vor dem Verzehr des Fisches aus der Tiefkühltruhe. Red-Snapper-Fischfilet aus Vietnam mit Fanggebiet Westpazifik FAO 71 sowie den Losnummern Lot: VN/385/III/122 und -124 stünden in Verdacht, mit Algentoxinen belastet zu sein. Bisher sind dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Bayern elf Erkrankungsfälle nach dem Verzehr des Fisches bekannt.

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Vergiftungsgefahr bei Verzehr von "Red Snapper"

Diese könnten zu Vergiftungen führen, teilte das Ministerium am Mittwoch in München mit. Die betroffenen Chargen sind bis Juli beziehungsweise Dezember 2018 haltbar. Die genauen Vertriebswege werden derzeit ermittelt.

Symptome einer Vergiftung durch den Fisch "Red Snapper"

Die Krankheitssymptome lassen auf eine Ciguatera-Vergiftung durch Algentoxine schließen. Zu den Symptomen gehören heftiges Erbrechen mit neurologischen Auffälligkeiten, wie Kopfschmerz, Schwindel und Empfindungsstörungen. Typisch sei die sogenannte Heiß-Kalt-Umkehr, bei der Betroffene Berührungen mit warmen Gegenständen als kalt und Berührungen mit kalten Gegenständen als warm empfinden.  dpa/lby

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