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Computer

11.09.2018

PC-Kauf: Mindestens acht Gigabyte Arbeitsspeicher wählen

Bei Computern mit wenig Arbeitsspeicher lohnt sich eventuell eine Aufrüstung.
Bild: Andrea Warnecke, dpa (Symbolbild)

Wer einen neuen Computer kaufen möchte, sollte auf die Größe des Arbeitsspeichers achten. Wie Nutzer herausfinden, wie viel Speicher im eigenen Rechner steckt.

Weil Anwendungen immer speicherhungriger werden, kommen Computer mit kleinem Arbeitsspeicher (RAM) schnell an ihre Grenzen. Denn egal, wie schnell Prozessor oder Festspeicher arbeiten - ein zu klein bemessener Arbeitsspeicher bremst den ganzen Rechner. Für einen flotten Bürorechner sollten es deswegen mindestens acht Gigabyte Arbeitsspeicher sein, heißt es in der Zeitschrift PC Magazin (Ausgabe 10/2018). Für Videobearbeitung und Spiele müssen hingegen schon 16 GB oder mehr her. 

Wer einen älteren Rechner nachrüstet, muss aber möglicherweise Speicherverwaltungsgrenzen beachten. Rechner mit dem veralteten Windows XP oder Windows Vista, sowie die 32-Bit-Versionen von Windows 7 und Windows 8 können nur 4 GB Arbeitsspeicher verwalten. Auch Windows 10 kann in der 32-Bit-Version laut PC Magazin lediglich 4 GB ansteuern. 

Kostenlose Software gibt eine Übersicht zu installierter Hardware

Wie viel Speicher im eigenen Rechner steckt, lässt sich ganz leicht herausfinden: Unter Windows 7 führt der Weg ins Startmenü, dort werden einem nach einem Rechtsklick auf "Computer" und "Eigenschaften" die Systeminformationen angezeigt. Unter Windows 10 findet sich die Übersicht in der Systemsteuerung unter "System" und "Info".

Besser noch funktionieren Programme wie CPU-Z. Die kostenlose Software gibt nicht nur eine umfangreiche Übersicht zu installierter Hardware. Sie listet auch exakte Daten zum verwendeten Speicher auf. Das ist wichtig, damit identische Speicherriegel nachgekauft werden können. Welche Speicherbausteine ein Mainboard unterstützt, lässt sich auch im Handbuch nachlesen. 

Zwei kleinere Speicherriegel statt einem großen

Meist ist die Geschwindigkeit höher, wenn statt einem großen zwei kleinere Speicherriegel verbaut werden - also zum Beispiel zweimal 16 GB statt einmal 32 GB. Die Experten empfehlen hier auch, auf den richtigen Einbau zu achten. Meist sind die für den paarweisen Einbau vorgesehenen Speicher-Steckplätze farbig markiert.

Falls nicht, sollten zwei zusammengehörige Module in den ersten und dritten Steckplatz - vom Prozessor aus gesehen - eingesteckt werden. Werden dann später noch weitere Speichermodule gekauft, können sie in Steckplatz 2 und 4 eingebaut werden. (dpa/tmn)

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