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  3. Rentenkasse: Warum auch Minijobber vorsorgen sollten

Rentenkasse
11.07.2016

Warum auch Minijobber vorsorgen sollten

Wer kellnert oder als Verkäuferin arbeitet, ist oft auf 450-Euro-Basis beschäftigt. Die Teilzeit-Jobber müssen nicht in die Rentenversicherung einzahlen und können dadurch die Beiträge sparen. Allerdings hat das auch einige Nachteile.
Foto: Sven Hoppe, dpa

Millionen Minijobber zahlen keinen Cent in die Rentenversicherung. Sie bringen sich um wertvolle Versicherungszeiten – und letztlich um Geld. Deshalb sollten Sie vorsorgen.

Kellnern, verkaufen, kassieren: Unzählige Bürger verdienen in Minijobs etwas dazu. Weil jeder Cent willkommen ist, winken die meisten ab, wenn der Chef sie fragt, ob sie in die Rentenversicherung einzahlen wollen. Bei 450 Euro Verdienst im Monat etwa gingen dann 16,65 Euro ab, bei 200 Euro wären es 7,40. Über 82 Prozent der fast 6,7 Millionen Minijobber in Deutschland lassen sich somit von ihrer Zahlungspflicht befreien. Kaum jemand mag weniger in der Tasche haben. Noch dazu, weil sich hartnäckig der Glaube hält, dass sich das Ganze sowieso nicht rechnet. Doch mit dem Verzicht schlagen sie wertvolle Rentenvorteile in den Wind. Vor allem für Studenten, Mütter oder Erwerbslose sind eigene Beiträge später mal bares Geld wert.

„Viele Minijobber sind gut beraten, das Geld für die Rentenversicherung auszugeben“, sagt Erich Nöll, Geschäftsführer des Bundesverbands der Lohnsteuerhilfevereine (BDL) in Berlin. Vor allem das Sammeln von Versicherungsjahren überwiege die Einbuße bei weitem. „Man kann sich mit den paar Euro Beitrag im Minijob keine Alterssicherung aufbauen, aber die Ansprüche, die daraus erwachsen, die können sich sehen lassen“, betont Christian Schirk, Teamleiter der Minijob-Zentrale der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) in Essen.

Eigentlich gilt seit 2013 in Betrieben automatisch die Rentenversicherungspflicht für Minijobber. Der Arbeitgeber zahlt pauschal 15 Prozent, der Beschäftigte soll 3,7 Prozent seines Verdienstes in die Rentenkasse einbringen. Das rechnet sich erst mal nicht: Bei einem 450-Euro-Job während eines ganzen Jahres steigt die spätere monatliche Rente um heute etwa 4,35 Euro (West). Wer sich eigene Beiträge spart, landet bei 3,49 Euro, büßt also gerade mal 86 Cent ein.

Ein Jahr Minijob bringt ein normales Versicherungsjahr ein

Entscheidend ist aber: Zahlt der Minijobber ein, sammelt er Pflichtbeitragszeiten für die Rente. Ein Jahr Minijob bringt ihm ein normales Versicherungsjahr ein, unabhängig vom Verdienst. Das kann speziell für Studenten richtig viel wert sein, um einmal abschlagsfrei in Rente gehen zu können. Denn: Wer heute studiert, schafft es gar nicht, die nötigen 45 Jahre vollzukriegen, um sich ohne Rentenkürzung mit 65 Jahren aus dem Arbeitsleben zu verabschieden statt mit 67. Studienjahre werden seit 2009 nicht mehr als Versicherungszeiten angerechnet, Minijobber-Jahre schon. Ob es die Rente mit 65 langfristig noch gibt, weiß zwar niemand. „Was man beisammen hat, kann einem aber keiner mehr nehmen“, betont Schirk.

Der Eigenanteil kann zudem helfen, überhaupt einmal eine gesetzliche Rente zu bekommen, sag Nöll. Dafür ist die Mindestversicherungszeit von fünf Jahren nötig. Auch Arbeitslosen bringt ein rentenversicherter Minijob nur Vorteile. Zeiten der Arbeitslosigkeit zählen nicht als Versicherungsjahre mit. Die Arbeitsagenturen finanzieren das Ganze noch indirekt mit. Der Beitrag zur Rentenversicherung zählt nicht zum anrechenbaren Einkommen.

In die Rentenkasse einzahlen hat nur Vorteile

Für Mütter und Väter, die nie in die Rentenkasse eingezahlt haben, kann sich die Investition ebenso rechnen. Eine Frau, die ab 1992 ein Kind auf die Welt gebracht hat, bekommt zum Beispiel drei Jahre Erziehungszeit gutgeschrieben. Das reicht für eine Mütterrente aber nicht aus. Die fehlenden zwei Jahre darf sie nachzahlen. Zahlt sie im Minijob zwei Jahre lang Pflichtbeiträge, kann sie sich das sparen – und kommt deutlich günstiger an die gesetzliche Altersrente. Für den Elternteil, dem die Erziehungsjahre zwischen dem dritten und zehnten Geburtstag des Kindes anerkannt werden, gibt es noch einen kleinen Bonus: Der Minijob-Verdienst wird dann um 50 Prozent aufgewertet. Das Rentenplus steigt damit von heute 4,35 auf 6,52 Euro im Monat.

Einzahlen wird selbst dann wichtig, wenn ein Minijobber aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kann. Nach sechs Monaten Beitrag sind Reha-Leistungen möglich. Auch nach Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten oder bei Invalidität gibt es Hilfe bis hin zur vollen Erwerbsminderungsrente.

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Die Diskussion ist geschlossen.

11.07.2016

Hans-Jochen Aurel E. hat vollkommen recht. Diese Sch......regierung hat für alles und jeden Geld (z.B.die nächsten Jahre 100 Milliarden für Flüchtlinge), nur für das eigene Volk nicht! Aber die nächsten Wahlen werden kommen...............

11.07.2016

RENTENKASSE

Warum auch Minijobber vorsorgen sollten ....

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Eine Empfehlung .... gegen einen Wasserfall anschwimmen ......

Menschen die eh den Job nur machen, um ÜBERLEBEN zu können, sollen auch noch spekulativ sparen .... ?

Wird es denn €uro ... noch in 20 Jahren geben ?

.... und wenn ja, was hat dieser noch für eine KAUFKRAFT ... durch gewollte Politische EZB-Infalationspolitik ? .... und was die Inflation nicht nimmt, wird durch Steuern/Abgaben dezimiert ...

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Deutschland ist eine REICHES Land (laut Rot/en Politkern), und eine Grundsicherung/Versorgung in Deutschland ist Staatliche Pflicht, und nicht nur für Schutzsuchende aus dem Ausland ....

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Journalismus als Eskapismus

Wann immer es um die Hilfe für Völker geht, die unter Krieg, Hunger, Seuchen leiden, wird die umgehende Bereitstellung großer Steuermittel von Politikern mit der Standardfloskel begründet, „Ein so reiches Land wie Deutschland…“. Gerade hörte man dies wieder von Claudia Roth. Erstaunlich. Deutschland ist bis über beide Ohren verschuldet, und rechnet man Pensionsverpflichtungen, Target2-Salden, Schutzschirm-Bürgschaften sowie die notwendigen Investitionen in Infrastruktur und Bildung hinzu, ist es bankrott. In den Kommunen merken das die Menschen jeden Tag. Aber dennoch: „In einem so reichen Land…“. Reich ist dieses Land nur an Doofheit


http://nicolaus-fest.de/tag/reiches-land/

11.07.2016

Sie scheinen nicht begriffen zu haben, dass es nicht um die Erhöhung der Rente geht, sondern um die später geforderten Pflichversicherungsjahre. Ein Versicherungsmonat zählt später bekanntlich nur, wenn mindestens 1 € im jeweiligen Monat eingezahlt wurde. So bekommt man seine 45 Versicherungsjahre zusammen, auch wenn man kein Geld verdient. Diese Versicherungsjahre werden wohl auch in Zukunft benötigt, um eine Rente, gleichgültig in welcher Währung, zu bekommen.

11.07.2016

Undwas käme bei Ihrem Beispiel raus? So gut wie nichts. Pflichtversicherungsjahre auf unterterstem Level - das wird auf jeden Fall ein Fall der staatliche Unterstützung benötigt und bekommt.

Wichtiger finde ich eher z.B. REHA-Leistungen oder Erwerbsmunderungsrenten auf die man nach kurzer Einzahlzeit schon einen Anspruch hat.

11.07.2016

Wir haben dadurch mehreren Bekannten zu allen nötigen Beitragsjahren beim Renteneintritt verholfen. Dadurch keine Rentenkürzung. Das sollten sich z.B. alle zukünftigen Akademiker, die relativ spät zum Studieren angefangen haben, durch den Kopf gehen lassen. Beispiel: Studiumende mit 35. Rentenbeginn evt. mit 67. Also während des Studiums einen rentenversicherungspflichtigen Job und so keine Kürzung.

11.07.2016

Begriffen ?

Oh doch ich habe begriffen, wie diese System läuft.

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Dies ist wohl möglicherweise wieder ... so eine Kampagne, mit HILFE der Medien, um den Menschen ihr letztes Geld aus der Tasche zu ziehen ....

... um später bei diesen Sozialen-Wirtschaftlichen- Kreisen, an der ZUZAHLUNG von der Grundsicherung zu sparen ...

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Was nützen Pflichtversicherungsjahre ..... wenn nur Kleingeld einbezahlt wird, und wenn die nach 1959 geborenen ... erst mit ca. 70 .... in Rente gehen können, ohne Abzüge ....

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Von Hartz 4 Empfänger, werden auch keinen Rentenbeiträge mehr abgeführt ... damit das System jetzt spart, aber in Zukunft dafür mehr ausgeben muss ....

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Fazit:

Der Mensch der nichts besitzt, dem kann man auch nichts nehmen, und steht wohl besser ... als der Mittelstand ...,... der fürs "Zombie- System" gemolken wird, und VERMUTLICH in Zukunft auch nur "Rente" in Höhe der Grundsicherung abrufen kann ... ?

Jetzt gibt es 1,25 Rentenbeitragzahler, auf einen Renter/Pensonist ....

Bald ist es 1 : 1,1x

Die Renten müssten jetzt um minderstens 25% gekürtzt werden, damit nachfolgende Generationen eine Chance haben .... und nicht wie jetzt erhöht werden ..... um mehr Geld in der Krankenkasse zu haben, um die Flüchlingskosten QUER zu subventionieren ....

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Erwebstätige in Deutschland

ca. 43 Millionen

davon ca. 12,5 Minijober

und ca. 900.000 .... 1 €uro Jober

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Der Generationenvertrag

http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.private-rentenversicherung.org/images/rentenbaum.jpg&imgrefurl=http://www.private-rentenversicherung.org/rentenbaum.htm&h=312&w=560&tbnid=JxTLxcAwYNtNOM:&tbnh=90&tbnw=162&docid=cvWjwa7V-j2E3M&usg=__-Q85ruQlkJlPLCtAvoh8utyezJU=&sa=X&ved=0ahUKEwi_lcyo9evNAhUEOpoKHVLZAroQ9QEIIzAA