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  3. Rückruf: Hundefutter: Fressnapf weitet Rückruf aus

Rückruf
30.07.2019

Hundefutter: Fressnapf weitet Rückruf aus

Tierfutterhändler Fressnapf hat seinen Rückruf ausgeweitet.
Foto: Monique Wüstenhagen, dpa (Symbol)

Gefährliches Hundefutter: Tierfutterhändler Fressnapf hat seinen Rückruf ausgeweitet. Hundebesitzer sollten ihn unbedingt beachten. Welche Gefahr besteht?

Der Tiernahrungshersteller Fressnapf ruft mehrere Produkte aus seinem Hundefutter-Sortiment zurück. Vom umfangreichen Rückruf ist, wie das Portal Produktwarnung.eu berichtet, der gesamte Bestand der Hundesnacks mit der Bezeichnung "MultiFit" betroffen. Konkret ginge es um die Geschmacksrichtungen Lammlungen, Kälberschlund, Rinderkopfhautstange und Rinderkopfhaut. Der Rückruf der Fressnapf Tiernahrungs-GmbH betrifft außerdem das Produkt "Soft Snack Pferd" aus der "REAL NATURE Wilderness"-Reihe.

Rückruf bei Fressnapf: Dieses Hundefutter ist betroffen

Hier sehen Sie die betroffenen Produkte aus dem Fressnapf-Sortiment im Überblick.

MultiFit native Snacks:

  • Lammlungen 150 Gramm
  • Kälberschlund 200 Gramm
  • Rinderkopfhautstange, 180 Gramm
  • Rinderkopfhaut, 200 Gramm

REAL NATURE Wilderness:

  • Soft Snack Pferd, 150 Gramm

Rückruf: Fressnapf-Hundefutter enthält zu viel Kadmium

Beim Produkt "Soft Snack Pferd" aus der "REAL NATURE Wilderness"-Reihe handelt es sich um eine Wurst mit 70 Prozent Pferdefleisch. In dieser Wurst sei der Kadmium-Anteil zu hoch und somit besteht die Gefahr, dass sich das Schwermetall schädlich auf die Nieren des Vierbeiners auswirkt. Alle Chargen vom Produkt (800 und 400 Gramm) wurden vorsorglich zurückgerufen.

Bei der "MultiFit"-Reihe besteht die Gefahr eher im Hinblick auf den Halter des Tieres, berichtet das Portal Test.de. Durch die Produkte kann akute Salmonellen-Gefahr entstehen. Den Erreger scheidet der Vierbeiner in der Regel unbe­schadet aus. Viel gefährlicher sind Salmonellen jedoch für Hundebesitzer und andere Hausbe­wohner: Vor allem Schwangere, Klein­kinder und andere immun­geschwächte Personen sollten mit dem Erreger nicht in Kontakt kommen.

Die Verbraucherportale Test.de und Produktwarnung.eu  bekräftigen den Rückruf: Kunden sollen die genannten Produkte nicht verwenden. Die entsprechenden Lebensmittel dürfen nicht verfüttert werden und sollten umgehend in eine Fressnapf-Filiale zurückgebracht werden. Bei der Rückgabe wird der Kaufpreis umgehend rückerstattet. (AZ)

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