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Dänische Datteln

12.02.2018

Rückruf von Datteln: Verdacht auf Hepatitis A

Diese Datteln wurden vom Hamburger Nahrungsmittelhändler Nutwork zurückgerufen. Das Produkt trägt den Namen "Juicy Dates".
Bild: lebensmittelwarnung.de, dpa

Vorsicht bei dänischen "Juicy Dates"-Datteln von RM Import A/S. Unter Umständen sind die Früchte mit dem Hepatitis-A-Erreger verseucht. Betroffen sind nur bestimmte Chargen.

Wegen eines möglichen Befalls mit Hepatitis-A-Erregern ruft der Hamburger Nahrungsmittelhändler Nutwork die Datteln "Juicy Dates" zurück. Sie stammen vom dänischen Unternehmen RM Import A/S. Es bestehe der Verdacht, dass die Früchte mit 13 Hepatitis-A-Infektionen in Dänemark in Verbindung stünden, teilte ein Sprecher des Unternehmens am Freitag mit. Vom Verzehr der "Juicy Dates"-Datteln werde daher dringend abgeraten.

Datteln "Juicy Dates" von RM Import wurden deutschlandweit verkauft

Wie das Unternehmen mitteilte, wurde das Produkt über mehrere Großhändler in ganz Deutschland vertrieben. Bei Rückgabe der Datteln im Laden erhielten Verbraucher den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons. Betroffen seien 400-Gramm-Pakete der "Juicy Dates" mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 28.01. und 10.06.2018.

Obwohl es wöchentlich im Schnitt drei Lebensmittelrückrufe gibt, kritisiert Foodwatch, dass Verbraucher nicht ausreichend über die Rückrufe informiert würden. Die staatliche Informationsplattform lebensmittelwarnung.de sei "gescheitert", so die Verbraucherschutzorganisation. Zum einen würden dort nicht alle Produktrückrufe veröffentlicht, zum anderen erfolge die Veröffentlichung oft verspätet, und die Verbraucher merkten wenig davon. (dpa/AZ)

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