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Joggen

11.02.2020

Tipps: So laufen Sie fit durch den Winter

Im Winter laufen zu gehen, ist kein Problem. Solange man die richtige Ausrüstung hat und sich nicht überanstrengt.
Bild: Malte Christians, dpa (Symbolbild)

Die Sportschuhe trotz Schnee und Minustemperaturen zu schnüren, fällt oft nicht leicht, ist aber gut für die Gesundheit. Was vor allem Anfänger beachten müssen.

Sie lockt im Winter wohl so sehr wie sonst nie: die Couch. Wenn es draußen kalt und nass ist, mummeln sich die meisten Leute lieber auf dem geliebten Möbelstück in eine warme Decke, als sich an die frische Luft zu wagen.

Doch wer fit bleiben und sich gegen Infekte abhärten will, muss den inneren Schweinehund überwinden und sich hinaus wagen. Das weiß auch Tobias Gröbl, Deutscher Meister im Crosslauf von 2012. Er verrät, wie selbst Anfänger beim Laufen im Winter alles richtig machen:

Beim Laufen im Winter ist die richtige Kleidung entscheidend

Gesundheit: Natürlich gehe mit dem Laufen an kalten Tagen immer ein kleines Risiko einher, das muss auch Gröbl zugeben: „Es ist eine Gratwanderung. Bei Temperaturen unter minus 15 Grad sollte man nicht laufen gehen.“ Anfängern empfehle er vor allem bei Minustemperaturen nur lockere Läufe ohne Tempotraining. „Für Ungeübte sind kurze Strecken gut, bei denen man sich nicht überanstrengt. Die Erkältungsgefahr ist sonst zu hoch.“

Tipps: So laufen Sie fit durch den Winter

Kleidung: Für erfahrene Sportler wie Gröbl gebe es natürlich kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Und gerade die muss im Winter die Richtige sein. „Man sollte Funktionskleidung tragen, am besten im sogenannten Zwiebellook“, erklärt er. Baumwollkleidung ist dagegen ungeeignet, da sie die Feuchtigkeit nicht nach außen abgibt und der Sportler schnell anfängt zu frieren. „Eine Kopfbedeckung ist besonders wichtig, da die meiste Wärme über den Kopf aus dem Körper tritt“, sagt Gröbl. Er selbst trage auch bei zehn Grad plus noch eine Mütze. Handschuhe sind ebenfalls zu empfehlen.

Ein heißes Bad tut nach dem Laufen im Winter gut

Schuhe: Spezielle Laufschuhe sollten es schon sein. Sportartikel-Hersteller bieten unterschiedliche Modelle an, die speziell für die Wintermonate gefertigt wurden. Einige sind nicht nur für Läufer, sondern auch für Wanderer oder Spaziergänger geeignet. Mittlerweile gebe es auch tolle Funktionssocken, verrät Gröbl.

Ernährung: Dass Sportler vor dem Training nicht zum Fast Food greifen sollten, versteht sich fast von selbst. Leichte Kost sei laut Gröbl dagegen gut geeignet. „Wichtig ist es, viel zu trinken, auch schon vor dem Laufen.“ Generell sollte sich aber jeder, der mit dem Lauftraining beginnt, vorher vom Arzt durchchecken lassen.

Pflege: „Mir tut gerade bei sehr kalten Temperaturen ein heißes Bad sehr gut“, sagt Gröbl. Er rät zumindest zu einer warmen Dusche. Empfehlenswert sei auch, die Beine nach dem Laufen zu massieren. Die Sonne ist auch im Winter nicht zu unterschätzen. Haut und Augen sollten also auf jeden Fall vor der UV-Strahlung geschützt werden. Eine Sonnenbrille hilft, wenn man schnell unterwegs ist außerdem gegen durch vom Wind tränende Augen. Fetthaltige Cremes bewahren die Haut vor dem Austrocknen, was bei Kälte sehr schnell passieren kann.

Hinweis der Redaktion: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Beitrag aus unserem Online-Archiv.

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