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20.02.2018

Deutschlands billigste Autos, sortiert nach Fahrzeugklassen

Billigster Kleinwagen: der Dacia Sandero. Er kostet 6990 Euro.
11 Bilder
Billigster Kleinwagen: der Dacia Sandero. Er kostet 6990 Euro.
Bild: Dacia

Was sind die billigsten Modelle ihres jeweiligen Segments? Wir haben einmal in die Preislisten geschaut. Hier der Überblick mit Preisen und Bildern.

Krösus wird man nicht durch Prasserei, sondern durch Sparsamkeit. Wer diese Weisheit auch beim Autokauf berücksichtigen will, der muss es nicht bei einem günstigen Kleinwagen belassen. Denn natürlich gibt es in jedem Segment teure und billige oder zumindest nicht ganz so teure Autos. Ein Überblick (alle Preise ohne Gewähr).

Der billigste Kleinwagen und damit auch das billigste „richtige“ Auto im Land ist der Dacia Sandero. Er startet aktuell bei 6990 Euro. Dafür gibt es einen Fünftürer von 4,06 Metern Länge, den ein 75 PS starker Dreizylinder antreibt.

Der billigste Kombi im Land kommt ebenfalls von Dacia: Der Logan MCV mit 573 Litern Laderaum startet bei 7990 Euro. Ein VW Golf Variant zum Beispiel ist mit einem Grundpreis von 21850 Euro fast dreimal so teuer. Allerdings hat der Logan nur eine rudimentäre Ausstattung und gerade mal 75 PS.

Die billigste Limousine auf dem deutschen Markt ist der Lada Granta, den der russische Hersteller für 7260 Euro anbietet. Zur Repräsentation taugt der Russland-Import allerdings wenig. Denn unter der Haube steckt ein 1,6-Liter-Benziner mit 87 PS und mit 4,26 Metern ist das Stufenheck kaum länger als ein VW Golf.

Der billigste Geländewagen ist abermals ein Dacia. Denn obwohl der Duster beim gerade vollzogenen Generationswechsel 600 Euro teurer geworden ist, steht er in der Preisliste mit seinen 11290 Euro für die Basisversion mit 114 PS noch immer ganz unten.

Der billigste Van kommt ebenfalls von Dacia. Denn auch mit dem mindestens 102 PS starken Lodgy für 9990 Euro aufwärts sticht die rumänische Renault-Tochter Konkurrenten wie VW Touran oder Renault Scénic spielend aus.

Das billigste Cabrio ist der Smart Fortwo. Den gibt es bei der Daimler-Tochter mit seinem mindestens 71 PS starken Dreizylinder ab 14365 Euro. Wer in dieser Kategorie nach einem klassischen Roadster sucht, bekommt den günstigsten Platz an der Sonne für 22 990 Euro im Mazda MX-5.

Das preiswerteste Open-Air-Modell mit vier Sitzen ist der offene Mini, der bei 23300 Euro startet. Es geht allerdings auch noch billiger: Kleinwagen mit großem Sonnendach wie der Citroën C1, der Toyota Aygo und der baugleiche Peugeot 107 werden für teilweise sogar weniger als 10000 Euro angeboten.

Das billigste Hybridauto in Deutschland ist der Toyota Yaris. Die Japaner verlangen für den Kleinwagen im Format von Polo & Co 18240 Euro und liegen damit etwa auf dem Niveau konventioneller Diesel-Motorisierungen. Das gilt allerdings auch für den Verbrauch, den der Hersteller mit 3,3 Litern angibt.

Das billigste Elektroauto ist streng genommen der Renault Twizy. Der kostet zwar nur 6950 Euro plus Batteriemiete, kann aber schwerlich als ausgewachsenes Auto gezählt werden. Weil diese Definition auch beim Smart ED für 21940 Euro schwierig ist, kommt als vollwertiger Viersitzer mit bis zu 400 Kilometern Reichweite am ehesten der Renault Zoe in Frage, für den die Franzosen 22100 Euro plus Batteriemiete verlangen.

Der billigste Achtzylinder kommt von Ford und steckt im Mustang. Das Musclecar gibt es mit einem fünf Liter großen V8 von soliden 421 PS. Der Amerikaner kostet in Deutschland ab 44000 Euro - dafür muss man bei Mercedes & Co noch mit sechs Zylindern vorliebnehmen.

Die billigste Luxuslimousine ist der Volvo S90, den die Schweden für Preise ab 41500 Euro verkaufen. Allerdings sind es dann nicht viel mehr als die 4,94 Meter, die das Nordlicht in die Oberklasse befördern. Denn weder bei der Motorleistung noch bei Fahrkomfort, Prestige oder Ausstattung kann er dann mit Mercedes S-Klasse und deren Wettbewerbern mithalten.

Der billigste Supersportwagen ist die Chevrolet Corvette Z06. Nicht dass der US-Bolide mit seinem 6,2 Liter große V8-Motor von 650 PS wirklich ein Schnäppchen wäre. Doch wer bei den Europäern ein Auto mit einem Spitzentempo von 300 km/h und einem Sprintwert von Null auf 100 km/h von 3,4 Sekunden kaufen möchte, der muss deutlich tiefer in die Tasche greifen als die 119700 Euro, die für die Corvette fällig werden.

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