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Neuvorstellung
02.10.2021

Der Skoda Enyaq iV kommt jetzt auch als Coupé-SUV

Noch getarnt, aber das coupéhafte Heck lässt sich bereits gut erkennen: Der Skoda Enyaq iV folgt dem Design-Zeitgeist.
Foto: Skoda

Den elektrischen Skoda Enyaq gibt es nun auch als Coupé-SUV. Die Reichweite ist recht üppig, der Preis ist es eher nicht. Eine erste Ausfahrt.

Buchstabensalat auf Blech. Dass das Vehikel, das vor uns steht, ein Auto ist, kann man nur erahnen. Absichtlich, schließlich handelt es sich um ein Vorserienmodell, das wir ausnahmsweise fahren dürfen. Die Buchstabensuppe auf vier Rädern ist ein waschechter Skoda. Ein Coupé. Quasi der hübschere Zwilling des Enyaq iV.

Der erste rein elektrische SUV ist schon seit Mitte des Jahres auf dem Markt und hat die Auftragsbücher der VW-Tochter prall gefüllt. 70000 Vorbestellungen liegen vor, das ist mehr als das Werk in Mlada Boleslav bewältigen kann.

In diese Fußstapfen soll nun auch das Coupé treten. Abgesehen von ein paar kaum der Rede werten Abweichungen bei der Karosseriegröße ist die Coupélinie das Merkmal, das den Unterschied ausmacht bei den beiden Enyaqs. Trotz Folie kann man erahnen, dass das 4,65 Meter lange Flaggschiff dadurch wirklich einen eleganten Touch bekommt. Coupés sind bei SUV´s ja voll in, obwohl die Konstruktion naturgemäß das Platzangebot schrumpft. Sowohl auf der Rückbank als auch im Kofferraum. Aber da haben die Skoda-Techniker in der Karosserie-Trickkiste gekramt und das schlimmste verhindert. Hinten ist es trotzdem bequem und beim Laderaum gehen nur 15 von 585 Litern flöten.

Ansonsten bleibt sich der Elektro-Enyaq im Inneren treu. Das Interieur mit dem 13-Zoll-Monster-Bildschirm suggeriert Lounge-Atmosphäre. Allzu genau sollte man aber nicht hinschauen, an der ein oder anderen Stelle blitzt billiges Plastik. Aber schließlich ist der Enyaq auch ein preiswertes Auto. Los geht es bei 33800 Euro, die Elektro-Prämie noch nicht abgezogen. Nicht unbedingt viel für so ein Trumm von Auto. Das Coupé dürfte ein wenig teurer werden, Preise nennt Skoda noch nicht, man kann jedoch von rund 2000 Euro mehr ausgehen.

Reichweite, Leistung, Ausstattung des Skoda Enyaq iV 

Wer beim Interieur auf Nachhaltigkeit setzen will, der sollte sich die Designlinie Lodge aussuchen. Hier bestehen die Sitzbezüge zu 40 Prozent aus reiner und natürlicher Schurwolle, die weiteren 60 Prozent sind aus Polyester gefertigt, das wiederum aus PET-Flaschen gewonnen wurde. Genau 318 rechnet Skoda vor. Und wer das cognacfarbene Leder der Design-Selection eco.Suite ordert, der setzt sich auf eine Haut, die nicht mit Chemikalien gegerbt wurden, sondern mit den Extrakten von Olivenbaum-Blättern. Bei Batterie und Motorisierungen bietet das Coupé das gleiche Programm wie der reine SUV, kein Wunder stammt ja aus dem Elektro-Baukasten von VW. Der Käufer hat die Wahl zwischen zwei Batteriegrößen, die eine Reichweite von 362 bis 534 Kilometern bieten.

Angetrieben werden die kleineren Modelle von E-Motoren an der Hinterachse, die entweder 132 (180) oder 150 kW (203 PS) leisten. Beim iV 80 x kommt ein zweites 80 kW (109 PS) starkes Aggregat auf der Vorderachse hinzu. Macht eine Systemleistung von 195 kW (265 PS) außerdem bietet der stärkste Enyaq damit einen intelligenten Allradantrieb an. In immerhin 6,9 Sekunden rennt der Tscheche damit von 0 auf Tempo 100.

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