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Neuvorstellung
10.06.2021

Modellpflege in Mini-Schritten

Der reizendste aller Minis: das Cabrio John Cooper Works.
Foto: BMW AG

Bevor die nächste Generation als reines Elektroauto neu erfinden wird, geht der Mini Retuschen an den Start.

Bei Mini haben sie derzeit alle Hände voll zu tun. Schließlich entwickelt die britische BMW-Tochter gerade die nächste Generation des Kleinwagens und stellt sich dafür völlig auf. Denn was da 2023 – natürlich rein elektrisch – an den Start gehen soll, wird nicht mehr in Eigenregie lanciert, sondern kommt gemeinsam mit Great Wall aus China und bindet zumindest aktuell entsprechend viele Ressourcen.

Doch auch wenn alle ebenso neugierig wie hoffnungsfroh in die Zukunft schauen, geht der Blick für das Hier und Heute nicht verloren. Das beweisen die Mini-Macher jetzt mit einer Modellpflege, mit der sie den Drei- und den Fünftürer sowie das Cabrio fit machen wollen für den Weg über die lange Zielgerade.

Auf den ersten Blick sind es zwar nur Mini-Schritte, mit denen die wichtigsten Modelle in den Endspurt übergehen. Denn unter der Haube ändert sich gar nichts und beim Fahrwerk braucht man schon ein sehr empfindliches Popometer, um die frequenzselektiven Dämpfer heraus zu fahren. Doch dafür tut sich umso mehr beim Anzeige- und Bedienkonzept, bei Assistenz und Ausstattung und vor allem beim Auftritt, der bei einer derart extrovertierten Marke wie Mini natürlich besonders wichtig ist.

Deshalb erkennt man die neuen Mini-Modelle auf Anhieb an einer retuschierten Bugschürze mit einem leicht schmollenden Kühlergrill, der geänderten Verkleidung am Heck sowie den nun serienmäßigen LED-Leuchten an der Front und dem zum Standard erhobenen Union-Jack in den Rückleuchten. Außerdem gibt es für Drei- und Fünftürer eine neuartige Lackierung, bei der die Farben im Dach verlaufen.

Im Interieur sind die Veränderungen am größten 

Innen wird der Unterschied dann sehr viel deutlicher. So fahren nun auch die Verbrenner mit den digitalen Instrumenten, die Mini bei der E-Version eingeführt hat, das Lenkrad bekommt hinter Klarlack neue Tasten auf den Speichen und sieht damit erschreckend seriös aus, und das pfannkuchen-große Infotainment-Center über der Mittelkonsole hat versteckt die letzten haptischen Bedienelemente nun ebenfalls hinter einem Pannel.

Dazu gibt es nun auch bei Mini ein paar Optionen und Funktionen, die bei sehr viel weniger ambitionierten Autos längst Standard sind. So fliegt auf Wunsch endlich der Hebel für die Handbremse raus und macht Platz für einen Druckknopf, die Abstandsregelung beherrscht auch den Stop- and Go-Verkehr, die Spurführung wurde verbessert und das Lenkrad gibt es nun auch mit Heizung.

Das sind die neuen und alten Motorisierungen für den Mini

Es bleibt bei allen Modellen aus Oxford bei den Drei- und Vierzylinder-Benzinern mit 75, 102, 136 oder 178 PS. Dazu gibt es noch den dreitürigen Cooper SE mit seinem 184 PS starken E-Motor und bis zu 234 Kilometern Reichweite sowie den 231 PS starken John Cooper Works-Motor für Dreitürer und Cabrio.

Das sind die Preise für das Modelljahr 2021/2022 des Mini

Die Preise für das neue Modelljahr ändern sich kaum und beginnen jetzt bei 19 500 Euro für den Dreitürer, der Fünftürer startet bei 20.100 Euro und das Cabrio steht ab 24.900 Euro in der Liste.

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