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Test
12.06.2021

Einer für alles: Der Nissan NV250 im Test

Praktischer geht es kaum: Nissan NV250 mit Schiebetür.
4 Bilder
Praktischer geht es kaum: Nissan NV250 mit Schiebetür.
Foto: Nissan

Nicht zu groß, nicht zu klein: Warum der Nissan NV250 ein perfekter Arbeitskollege ist. Der Test.

Das Leben besteht leider nicht nur aus Cabrio-Fahrten zum Gardasee, sondern zum weitaus größeren Teil aus – Arbeit. Und dafür braucht´s den richtigen Partner. Zuverlässig sollte er sein, belastbar und natürlich nicht allzu kostspielig.

Nissan gibt fünf Jahre Garantie auf den NV250

Einen wie den Nissan NV250 (ab 18.490 Euro netto), das Einstiegsmodell des Nutzfahrzeug-Portfolios der Japaner. Der macht nicht nur einen nahezu unkaputtbaren Eindruck, sondern rollt für den Fall des Falles auch mit einem attraktiven Garantieversprechen vor. Fünf Jahre beziehungsweise 160000 Kilometer gibt Nissan. Bevor der Kastenwagen turnusgemäß in die Werkstatt muss zur Wartung, vergehen zwei Jahre oder 30000 Kilometer. Bedeutet: Den hält so schnell nichts von der Arbeit ab. An den Transportkapazitäten des Nissan NV250 sollten die Aufträge nicht scheitern. Obwohl immer noch kompakt in den Ausmaßen und entsprechend übersichtlich im Handling, bietet das Fahrzeug ein Ladevolumen, das etwa Handwerksbetrieben ausreichen dürfte.

Der Nissan NV250 fährt in zwei Längen vor

Den Wagen verkauft Nissan in zwei Längen, 4,28 oder 4,66 Meter. Der Radstand variiert zwischen 2,70 und 3,08 Metern und die maximale Nutzlast beträgt je nach Variante zwischen 585 und 719 Kilogramm. Die Ladefläche ist durch die tiefe Ladekante bestens zugänglich, die Radkästen ragen kaum herein. Ein Gitternetz trennt den Lade- vom Passagierbereich; das Transportgut kann an diversen Verzurrösen fixiert werden. Über den Standard hinaus offeriert der NV250 viele weitere clevere Verstaumöglichkeiten, etwa eine großzügige „Ablagegalerie“ über den Vordersitzen.

Wer den Nissan auch als Familienkutsche einsetzen will, sollte sich für die Doppelkabine entscheiden. Trotz Rückbank bleiben für Gepäck hier immer noch sagenhafte 2400 Liter Stauraum übrig auf einer Laderaumlänge von 1,43 Metern.

Rauer Kastenwagen-Charme

An den Kastenwagen-Charme gewöhnen sich die Insassen schnell. Natürlich geht es im Innern deutlich lauter und ruppiger zu als in einem Pkw, aber die üblichen Annehmlichkeiten wie Navi, Tempomat, oder Einparkhilfe mit Rückfahrkamera finden sich auch hier. Die Sitze sind nicht unbequem; Fondpassagiere freuen sich über einen barrierefreien Zugang über die Schiebetüren links und rechts.

Nissan NV250 L2 Doppelkabine: technische Daten

  • Hubraum: 1461 ccm
  • Leistung: 85 kW, 115 PS
  • Drehmoment: 260 Nm ab 1750/min
  • Länge/B./H.: 4,66 /1,83/1,83 m
  • Radstand: 3,08 Meter
  • Leergewicht: 1562 kg
  • zul. Gesamtgewicht: 2186 kg
  • zul, Zuggesamtgewicht: 3236 kg
  • Ladevolumen: 2400 – 3600 l
  • Laderaum: L/H 1,43/1,13 m
  • Normverbrauch: 5,0 l Diesel
  • CO2-Ausstoß 131 g/km
  • Preis: 24,690 Euro netto

Der große Diesel im NV250 ist erstaunlich kultiviert

Für die Fahrzeuggattung erstaunlich kultiviert benimmt sich der Dieselmotor. Wir testeten den größten, der 115 PS leistet und den Gesamtpreis des Wagens mit Vollausstattung auf 24.690 Euro netto treibt. Mehr als fünfeinhalb Liter schluckt er nicht in der Praxis, weshalb der 60-Liter-Tank immer für 1000 Kilometer Strecke gut ist. Das würde locker für den Gardasee reichen - und zurück.

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