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Test
03.11.2021

Was kann der Hyundai Tucson mit Hybridantrieb?

Der Hyundai Tucson Plug-in-Hybrid scheut die Konkurrenz nicht.
Foto: Hyundai

Was kann der Hyundai Tucson mit Hybridantrieb? Ein erster Test und wir wissen mehr.

Stromladekabel gehören inzwischen bei immer mehr Autos zur Grundausstattung. Hybride und vollelektrische Fahrzeuge erobern, nicht nur dank staatlicher Hilfe, den Markt, vor allem bei SUVs. Auch der Hyundai Tucson gehört jetzt dazu. Denn ihn gibt es in der vierten Generation erstmals als Plug-in-Hybrid, und das auf mutige Art und Weise.

Mutig, weil der Tucson optisch eigene Wege geht, besondere Designelemente verwendet, zum Beispiel halb transparente Lichtelemente. Der Wagen wirkt chic und hebt sich vom SUV-Einheitsbrei etwas ab.

Technische Daten

  • Hyundai Tucson PHEV Trend
  • Hubraum 1598 ccm
  • Leistung 180 PS bei 5500/min
  • Drehm. 265 Nm ab 1500/min
  • Länge/B./H. 4,50 /1,87/1,65 m
  • Leergewicht/Zul. 1818/491 kg
  • Anhängelast gebr. 1350 kg
  • Kofferraum 558 – 1721 l
  • 0 – 100 km/h 8,2 s
  • Spitze 191 km/h
  • Normverbrauch 1,4 l Super
  • CO2-Ausstoß 110 g/km
  • Energieeffizienzklasse A+
  • Preis ab 46.050 Euro

Im tadellos verarbeiteten Innenraum setzt sich dieser Eindruck fort. Der Materialmix wirkt angenehm, die Sitze sind bequem mit gutem Seitenhalt und das Raumangebot fühlt sich üppig an, nicht nur vorne, sondern auch auf den Rücksitzen, deren dreifach geteilte Lehnen für noch mehr Sitzkomfort sogar verstellbar sind. Umgelegt ergibt sich eine große, fast ebene Fläche, sehr beladefreundlich.

Und wie fährt sich der Tucson PHEV? Zunächst fällt einem das ausgewogen Fahrwerk auf, das auch gröbere Schläge gut wegfedert. Wer es noch komfortabler haben will, der leiste sich einfach das adaptive Fahrwerk (1000 Euro). Insgesamt ist der doch recht schwere Wagen leicht dirigierbar. Auf langen Stecken erfreut das angenehme Motorgeräusch, das meist vom Fahrtwind übertönt wird. Mehr als angenehm, ja fast schon sportwagengleich, wirkt die Beschleunigung des serienmäßigen Allradlers. Die kommt durch die perfekte Systemwirkung von relativ kleinem Turbo-Benziner und kräftigem Elektromotor (91 PS) an der Hinterachse zustande. 265 PS und 350 Newtonmeter, das fühlt sich richtig gut an.

So groß ist die Reichweite des Hyundai Tucson Hybrid

Bis zu 74 Kilometer schafft der Tucson mit dem 13,8 Kilowattstunden großen Akkupaket rein elektrisch zu fahren. Sind sie aufgebraucht, können sie durch Rekuperation (zum Beispiel Bremsen, Bergabfahren, Segeln) oder am Stromnetz (Ladesäule, Wallbox, 220 V-Steckdose) wieder aufgeladen werden.

Damit der Wagen auch in jedem Terrain sicherer wird, lassen sich jetzt auf Schnee, Schlamm und Sand eigene Fahrmodi einstellen.

Apropos Sicherheit: Als Weltneuheit in der Klasse ist im Tucson ein Center-Airbag zwischen den Vordersitzen verbaut. Zur Sicherheit tragen auch die vielen Assistenzsysteme bei, zum Beispiel die Verkehrszeichenerkennung mit Geschwindigkeitsassistent, der, wenn man will, das Tempo der Fahrstrecke anpasst. Besonders angenehm: der Totwinkelassistent mit Monitoranzeige im großen Display. Wer mutig ist, der probiert auch mal den Parkassistenten mit Fernbedienung aus. In engen Parklücken eine feine Sache.

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