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Energiekolumne
24.10.2023

Was tun, wenn die Gasetagenheizung kaputt ist?

Wärmepumpen sind auch für Mehrfamilienhäuser eine Option, Gasheizungen zu ersetzen.
Foto: Daniel Reinhardt, dpa,

Auch im Mehrfamilienhaus bietet sich die Wärmepumpe als Ersatz für eine Gasheizung an. Dabei kommen unterschiedliche zentrale und dezentrale Systeme in Betracht.

In vielen Mehrfamilienhäusern findet man noch Gasetagenheizungen vor, mit einer eigenen Gastherme in jeder Wohnung. Vermieter oder Wohneigentümergemeinschaften sollten sich hier frühzeitig Gedanken über Alternativen machen – weil der Umstieg auf erneuerbare Energien langfristig der kostengünstigere und bessere Weg ist. Aber auch, weil möglicherweise beim Defekt nur einer Gastherme schneller als gedacht Handlungsbedarf im Haus besteht. Dies tritt ein, wenn es sich bei der auszuwechselnden Therme um ein älteres Gas-Heizwert-Gerät handelt. Seit 2015 dürfen nur noch deutlich effizientere Brennwert-Thermen eingebaut werden. Das Problem: die verbleibenden alten Niedertemperatur-Gasheizungen im Haus können aus technischen Gründen nicht gemeinsam mit Brennwertheizungen an ein und demselben Schornstein betrieben werden. Denn bei Brennwertkesseln wird aufgrund der sehr niedrigen Abgastemperatur das Abgas mit Überdruck aus dem Kamin befördert. 

In einem solchen Fall müssten alle Thermen im Haus gegen neue Gas-Brennwert-Geräte ausgetauscht werden, dies wäre aber keine zukunftsfähige Lösung. Besser steigt man gleich komplett auf erneuerbare Energien um – auch wegen der zu erwartenden CO₂-Preissteigerungen und weil spätestens 2028 das Gebäudeenergiegesetz im Falle des Austauschs einer Heizung ohnehin den Umstieg auf ein System mit 65 Prozent erneuerbaren Energien vorsieht

Lösungen mit einer Wärmepumpe für Mehrfamilienhäuser

Auch im Mehrfamilienhaus bietet sich dabei als Ersatz die Wärmepumpe an. Dabei kann zwischen zentralen und dezentralen Systemen unterschieden werden. So können die Heizkörper oder Fußbodenheizungen sämtlicher Wohnungen über eine zentrale Wärmepumpe im Keller oder im Dachboden, die als Wärmequelle Erdwärme oder Umgebungsluft nutzt, mit Wärme versorgt werden. Die dafür nötigen Leitungen in die einzelnen Wohnungen können im stillgelegten Kamin, in Lüftungsschächten oder im Treppenhaus verlegt werden. Das Warmwasser wird in jeder Wohneinheit mithilfe einer eigenen Frischwasserstation hygienisch einwandfrei zubereitet. Insgesamt handelt es sich um eine einfach umsetzbare Lösung, die sich bereits bewährt hat.

Denkbar ist auch eine Kombination aus zentraler Wärmepumpe und zusätzlichen kleinen Wärmepumpen in den einzelnen Wohnungen. Die zentrale Wärmepumpe hebt das Temperaturniveau in einem ersten Schritt auf rund 30 Grad an, was für Fußbodenheizungen ausreicht. Der darüber hinaus gehende Wärmebedarf für Heizkörper und die Warmwasserbereitung wird mithilfe der kleinen Wärmepumpen gedeckt, die beispielsweise mit einer Lüftungsanlage verbunden sein können und die Abluft als Wärmequelle nutzen.

Umrüstung der Heizung: Splitgeräte haben sich in Italien bewährt

Zu den dezentralen Lösungen zählt der Einbau sogenannter Splitgeräte, wie man sie aus Italien kennt. Das Splitgerät besteht aus einer Außen- und Inneneinheit. Während die Außeneinheit wie bei einer normalen Luftwärmepumpe der Außenluft Wärme entzieht, erwärmt die Inneneinheit das Heizungswasser. In der Wohnung bleibt eigentlich alles gleich: Die Inneneinheit nimmt den Platz der Gastherme ein und die Außeneinheit wird an der Fassade oder auf dem Dach installiert.

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Auch eine Option sind Monoblock-Luftwärmepumpen, die ohne Außeneinheit auskommen und sich für Räume bis circa 35 Quadratmeter eignen. Mit diesen Geräten kann man nicht nur heizen, sondern im Sommer auch Räume entfeuchten und kühlen. Für die Installation werden lediglich zwei Löcher in der Außenwand benötigt. Räume, die nur selten geheizt werden, erhalten eine Infrarot-Heizung und ein Durchlauferhitzer sorgt für Warmwasser.

Deutlich teurer ist die Lösung mit einer Erdwärmepumpe für jede einzelne Wohnung – was vielleicht für kleinere Mehrfamilienhäuser mit Eigentümergemeinschaften auch eine Option sein kann.

Zum Autor: Martin Sambale ist Geschäftsführer des Energie- und Umweltzentrums Allgäu, kurz eza!.

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