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Garten-Kolumne
09.06.2023

Was Sie über Süßkartoffeln wissen sollten

Aus den Süßkartoffeln im Vorratskeller lassen sich sowohl Pommes-Sticks als auch Aufläufe zubereiten.
Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn

Die Süßkartoffel, auch Batate genannt, kommt mit Sommerhitze bestens zurecht. Bisher stammen viele der immer beliebteren Süßkartoffeln im Gemüse-Fachhandel aus den USA, aber auch in Bayern wird sie erfolgreich angebaut.

Eine der interessantesten unter den neuen, Wärme liebenden Kulturen in unseren Gärten ist die Süßkartoffel, auch Batate genannt. Sie kommt mit Sommerhitze bestens zurecht. Bisher stammen viele der immer beliebteren Süßkartoffeln im Gemüse-Fachhandel aus den USA, doch gibt es seit einigen Jahren auch erfolgreiche Anbauer auch in Bayern. Bekommt sie so viel Gießwasser wie Zucchini oder Tomaten, lohnt sie es mit bis zu drei Kilogramm Ertrag je Pflanze. Wer weniger gießt, darf sich dennoch auf einige ansehnliche Knollen im Herbst freuen. Weltweit sind eher weißfleischige Sorten beliebt, bei uns eher solche mit orangefarbenem Fleisch.

Der Anbau der Süßkartoffeln ist kinderleicht

Wer Jungpflanzen im Angebot gefunden hat, sollte zugreifen. Mit der Pflanzung eilt es nicht. Ideal ist Mitte Juni, wenn auch der Untergrund im Boden gut erwärmt ist. Ideal wäre es, die Jungpflanzen zunächst in einen etwa fünf Liter fassenden Kübel in Blumenerde zu topfen. Die Süßkartoffeln können so noch auf der sonnigen Terrasse, geschützt am Haus, stehen bleiben.

Gepflanzt wird später im Abstand von 40 cm in einer Reihe. Mit dem Beginn hochsommerlicher Witterung legen die Pflanzen so richtig los und bilden mit der Zeit einen Blätterteppich von ein bis zwei Quadratmetern Ausdehnung. Im Gemüseschaugarten der Bayerischen Gartenakademie in Veitshöchheim legen wir eine Reihe oberhalb der Stützmauern an, sodass sich die zuletzt meterlangen Triebe wie ein Vorhang über diese Mauer legen.

Bei üppigem Wachstum verschmerzen es die Pflanzen auch, dass man ab und an ein kleines Sträußchen dieser Blätter entnimmt. Sie lassen sich wie Spinat zubereiten. Die Süßkartoffel ist ein ungiftiges Windengewächs und ist mit der in ihren grünen Teilen giftigen Kartoffel nicht verwandt.

Bevor die Ranken im Wachstum loslegen, hält man das ganze Beet unkrautfrei. Später besorgt das die Süßkartoffel selbst: Sie bildet an den Ranken zusätzliche Wurzeln, die den Boden trocknen, ihr Blätterdach beschirmt den Boden, sodass dort keine Samenunkräuter mehr keimen.

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Ernte erst im Oktober

Das Dickenwachstum der spindelförmigen Knollen beginnt erst mit abnehmender Tageslänge. Geerntet wird deshalb meistens erst im Oktober. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die dichten, dunkelgrünen Blätterteppiche der Süßkartoffel richtig dekorativ. Am einfachsten ist es, den ersten leichten Raureif abzuwarten, meist etwa um Mitte Oktober. Er beendet das Wachstum, die erfrorenen Blätter werden schwarz. Am besten setzt man die ausgehobenen Knollenbüschel flach in Kisten und stellt sie bei etwa 16 Grad auf. Wer sich wie bei der Kartoffelernte auf erntefrische neue Knollen freut, muss sich allerdings noch gedulden: Die Süßkartoffeln brauchen noch etwa zwei bis drei Wochen Nachreife, um ihren typischen Geschmack auszubilden. In den USA spricht man von "Curing". Anschließend lagern die Süßkartoffeln besser bei 10 bis 12 Grad. Somit sind sie einen ganzen Winter lang ideal für moderne Hauskeller geeignet, wo Kartoffeln oft viel zu schnell austreiben und verschrumpeln.

Wer sich den Zukauf der Jungpflanzen im nächsten Jahr sparen will, legt eine der Knollen ab März in eine flache Schale mit Aussaaterde ins Wohnzimmer, optimal wären 25 Grad. Im Laufe von etwa acht Wochen bilden sich Austriebe, die sich in einer neuen Saatschale einpikieren lassen und dann bis Juni pflanzfertig sind. Übrigens gedeihen die Bataten auch hervorragend in großen Kübeln oder Containern. Jede Pflanze braucht dann 20 – 30 Liter Substrat. Man kann sie dann herrlich über die Balkonbrüstung wuchern lassen, oder sogar an Schnüren als sommerlich kühlenden Sichtschutz nach oben binden.

Zur Person: Marianne Scheu-Helgert ist gelernte Gärtnerin. Bis vor Kurzem leitete sie die Bayerische Gartenakademie.

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