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Garten
27.01.2024

Mungobohnen, die schnelle Gemüsekultur am Küchenfenster

Vitamine für den Winter: vorn erntebereite Mungobohnen in einer flachen Schale angezogen, im Hintergrund in Keimschalen, rechts Mungobohnen als Saatgut.
Foto: Marianne Scheu-Helgert

Sprossen liefern Vitamine auch im Winter. Wie man sie einfach selbst ziehen kann und was beim Essen zu beachten ist, erklären wir in diesem Artikel.

Keimsprossen wachsen innerhalb von drei bis vier Tagen am Küchenfenster. Sie krönen als gesundes Beiwerk Salate, Suppen und Gemüsegerichte, größere Mengen ergeben eigenständige Salate. 

Am zuverlässigsten gelingen Mungobohnen. Diese kleinen grünen Trockenböhnchen gibt es in gut sortierten Supermärkten. Man gibt zwei Esslöffel davon in eine Schale und liest zunächst angebrochene Körner aus. Wer Saatgut in entsprechender Qualität (zu einem höheren Preis) kauft, erspart sich diese Vorlese. Nun gibt man die Samen in ein Sieb, durchspült sie mit Wasser, hängt das Sieb über eine leere Schüssel und deckt diese lose zum Beispiel mit einem Teller ab. In den nächsten Tagen durchspült man die Samen zweimal täglich wieder mit Wasser – einfach kurz unter den Wasserhahn halten. Man kann die Sprossen auch in einer flachen Schale anziehen: einfach täglich Wasser einfüllen und vollständig (!) wieder abgießen.

Der Keimling enthält zeitweise viel Nitrat, darum erst am vierten Tag ernten

Keimende Mungobohnen erreichen etwa am dritten Tag einen Höchststand an Nitrat (bis zu 1000 ppm), dann sinken die Werte wieder. Das ist gesundheitlich kein Problem, zum Vergleich: Grüne Blattsalate enthalten im Winter oft den doppelten Wert. Der zu Beginn annähernd nitratfreie Keimling wandelt nämlich einen Teil seiner Eiweißvorräte zunächst in seinen eigenen „Wuchsstoff“ Nitrat um. In Trieb- und Wurzelspitze entstehen dann neue Eiweiße. Etwa ab dem vierten Tag beginnen sich die Seiten der jungen Würzelchen unschön (aber unschädlich) zu bräunen. Daher ist der vierte Tag der ideale Erntetag.

Weil die Sprossen bei Zimmertemperatur womöglich verkeimen könnten, gebe ich sie in kochendes Salzwasser und lasse sie kurz aufwallen. Danach setzen sich die Keimlinge überwiegend am Grund des Kochtopfes ab, die grünen, leeren Schalen schwimmen obenauf. Die schütte ich dann ab, sodass an den verbliebenen Keimlingen nur noch wenige Hülsen verbleiben. Das Ganze wird somit zarter, feiner im Biss.

Die Keimlinge sind sofort bereit zum Verzehr. Ich richte sie gerne mit ein paar Zwiebelwürfelchen in Essig und Öl als Salat an. 

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Sprossen aus Radieschen, Erbsen, Brokkoli

Auch Radieschen, Brokkoli, Erbsen oder Alfalfa eignen sich zur Keimlingskultur. Alfalfa heißen die kaum millimetergroßen Samen des Luzerne-Klees, die feinen Sprossen schmecken leicht herb, zugleich angenehm nussig. Luzerne gehört mit zu den hitzebeständigsten Kulturpflanzen. Sicher hat sie jeder schon als grüne, manchmal noch violett blühende grüne „Büsche“ am ansonsten völlig verdorrten Straßenbankett im Hochsommer wahrgenommen. Ich rate ab vom Eigenanbau. Die im Handel erhältlichen Samentüten enthalten vorsortierte Samen in bester Keimqualität. 

Spezielle Anzuchtsets können die an sich problemlose Sprossenanzucht weiter vereinfachen. Es gibt Anzuchtschalen mit durchlöchertem Boden, oder auch Gläser mit durchlöchertem Deckel, zur Anzucht stellt man sie kopfüber.

Vitaminmangel bekämpfen

Aus Mungobohnen entstehen übrigens „Sojasprossen“. Echte Sojakerne keimen langsamer, sie werden kaum als Sprossen angezogen. Mungokeime bewahrten übrigens chinesische Seeleute gegen Vitaminmangel, über 100 Jahre vor Kolumbus. Mit Süßwasser zogen sie jederzeit die vitaminreichen Sprossen an. Erst rund 250 Jahre nach Kolumbus führte Kapitän Cook auf seinen Schiffen das vitaminreiche Sauerkraut für die Gesundheit seiner Matrosen mit. 

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