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Gartenkolumne
13.01.2024

Feldsalat ist die Vitamin-Bombe im Winter

Feldsalat Appetitliche, erntereife Blattbüschel von gepflanztem Feldsalat im Garten.
Foto: Marianne Scheu-Helgert

Wenn im Garten Winterruhe herrscht, kann zumindest Feldsalat noch geerntet werden. Was beim Anbau zu beachten ist und wie man die Pflänzchen ohne viel Erde zwischen den Blättern großzieht.

Feldsalat ist eine in ganz Bayern heimische, winterharte Wildpflanze. Viele kennen ihn auch heute noch als Wildgemüse, das je nach Witterung ab Oktober, manchmal erst im Februar auf Feldern mit Überwinterungskulturen schöne, appetitlich dunkelgrüne Blattrosetten bildet.

Feldsalat als arbeitsintensive, aber ertragreiche Winterkultur beim Gärtner

Heute bekommen wir beim Gärtner oder im Supermarkt den pikanten Salat zumeist aus Gewächshäusern angebaut. Vor allem Biobetriebe nutzen ihn als Winterkultur zur Ausnutzung ihrer Gewächshäuser, wenn die sommerlichen Tomaten ausgeräumt sind. Früher wurde Feldsalat im Spätsommer bis Herbst gesät. Heute zieht man ihn etwa drei Wochen vor der Tomatenrodung in kleinen Anzuchtwürfeln vor, dann pflanzt man. So kommt er ab Oktober auf den Markt. Viele Anbauer lassen sogleich eine zweite Kultur folgen. Feldsalat braucht nur mäßige Temperaturen, die Gewächshäuser werden oft gerade nur frostfrei geheizt. Das wäre bei Schneefall ohnehin nötig, um Schneebruch der Gewächshausdächer zu vermeiden. Ein Quadratmeter liefert bis zu 1 kg Salat, der über 20 Euro einbringt. Ich empfehle den Kauf frischester Ware beim Anbauer, so entfallen lange Transportwege und Lagerzeiten. 

Feldsalat im Garten

Im Hausgarten kann man ab Juli bis Ende September sämtliche frei werdenden Beetstücke nach und nach einsäen und hat dann Feldsalat von Oktober bis Anfang März zu schneiden. Ich lasse im Frühjahr gerne ein paar Pflanzen blühen und fruchten. Die Samenstände streue ich dann im Sommer im Staudenbereich, aber auch auf Baumscheiben oder zwischen den Johannisbeeren aus, wo es dann später in allen Lücken ebenso Feldsalat zu schneiden gibt. In Weinanbaugebieten wächst vielerorts auch heute noch die in Franken „Schafmäuli“ genannte Salatdelikatesse zwischen den Rebstöcken.

Besonders zart gelingt der Feldsalat in Frühbeetkästen oder auch in Kleingewächshäusern. Auf flachen Beeten empfehle ich das Abdecken mit Verfrühungsvlies. So wachsen die Rosetten schnittfreundlich etwas länger gestreckt als im freien Beet. 

Reich an Magnesium und Eisen, Vitaminen und Folsäure

Fast völlig knirschfreier, sauberer Feldsalat kann auch im Garten gelingen: Am besten sät man dazu drei Wochen vor der geplanten Pflanzung jeweils etwa 5 Samenkörner in kleine Töpfchen oder Multitopfplatten in Aussaaterde. Die kleinen Erdballen setzt man dann später wie der Profi nur bis zur Hälfte in die Erde. Das sich entwickelnde Blattbüschel steht dann immer leicht über dem Boden und bleibt sauberer. Es lässt sich auch sehr schön schneiden. Mit zwei, drei Wasserbädern in einer großen Schüssel ist er dann schnell sauber. 

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Schneller Feldsalat erhält ein Dressing wie andere Blattsalate. Raffinierter geraten die in der Schweiz auch „Nüsslisalat“ genannten Blattrosetten in einem Dressing aus Schmand, fein gewürfeltem Knoblauch und ein, zwei fein gehackten Walnüssen und natürlich Salz, Pfeffer, Essig und Öl. Leuchtende Hingucker sind rote Tupfen aus Granatapfel.

Feldsalat ist reich an Mineralstoffen (Magnesium, Eisen) sowie Vitaminen, vor allem der im Winter wichtigen Folsäure.

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