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Gartenkolumne
17.11.2023

Schnittlauch verbreitet würzigen Frühlingsduft an dunklen Herbsttagen

Mit ein paar Tricks treibt Schnittlauch im Topf auch im Herbst an.
Foto: Marianne Scheu-Helgert

Schnittlauch bereichert im Topf auf der Fensterbank auch im Herbst die Küche. In der warmen Küche sollten die Kräutertöpfchen allerdings nicht stehen.

Feine Schnittlauchröllchen liefern ein aromatisches und gesundes Topping, für einfache Butterbrote ebenso wie für raffiniert gewürzte Salate oder Suppen – auch im Winter. 

Kräutertöpfchen werden meist in Mischpaletten zusammen mit anderen Kräutern in die Supermärkte geliefert. Weil Schnittlauch in der Produktion deutlich teurer ist, muss der Erzeuger bei einem höheren Anteil an Schnittlauch in der Kiste einen höheren Preis bekommen. Abgerechnet wird meist pauschal, auch der Verbraucher zahlt am Ende für alle Sorten den gleichen Preis. Allzu preisbewusste Lebensmittelhändler haben manchmal gar keinen Schnittlauch dabei. 

So halten Kräutertöpfchen am besten

Sorten wie Petersilie oder Basilikum werden einfach etliche Wochen vor dem Verkauf im Topf angesät. Qualitätsbetriebe säen Schnittlauchtöpfe nur im Frühjahr. Sie tanken dann im Freien einen ganzen Sommer lang reichlich Sommer-Sonnenenergie, die in ihren kleinen Schnittlauchzwiebelchen in der Topferde gespeichert wird. Im November kommen alle Töpfe ins Kühllager zum Kälteschlaf um die null Grad. Etwa zehn Tage vor dem geplanten Verkauf dürfen die Töpfchen ins Gewächshaus, zuvor muss man sie peinlich genau säubern. Nur auf diese Weise erzielt man standfeste Schnittlauchröhrchen aus den unterirdischen Zwiebelchen. Jungpflänzchen aus Saatgut wären kaum einen Millimeter dünn. 

Keinesfalls sollten die „Küchenkräuter“ am Küchenfenster stehen. Wärme in unseren Wohnküchen verführt die Kräuter zu allzu starkem Wachstum. Weil aber das Licht dafür selbst am schönsten Südfenster jetzt im Herbst und Winter zu schwach ist, werden die Neutriebe dünn und schwach. Besser stehen die Kräutertöpfe an einem hellen Fenster in einem nur zwölf bis 15 Grad warmen Raum, notfalls auch im Treppenhaus oder in der Garage. Wer keinen anderen Platz als die Küche hat, sollte sich zusätzliches Licht besorgen, es gibt spezielle Pflanzen-Beleuchtungssysteme. 

Die besten Schnittlauchtöpfe sind selbst gemacht

Wer im Garten reichlich Schnittlauchbüsche stehen hat, kann einen Teil davon auch jetzt noch, solange der Boden nicht gefroren ist, ballenweise ausstechen und mit wenig Balkonblumenerde in passgenaue Töpfe einpflanzen. Diese senkt man wieder in den Gartenboden ein. Wer will, kann den ersten gleich schon sauber kurz abgeschnitten mit ins Haus holen. Weil es im Oktober bereits Frost gab, werden die Zwiebelchen willig austreiben. An einem hellen Fenster bei höchstens 16 Grad beginnen sie nach dem Angießen auszutreiben, den ersten Schnitt gibt es bereits eine Woche später. 

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Wenn kaum noch etwas nachwächst, kommen die Ballen von Petersilien- und Basilikumtöpfen in den Biomüll. Abgetriebene Schnittlauchtöpfe stellt man dagegen in einen kalten Raum (Garage), notfalls direkt an der unbesonnten, nördlichen Hauswand auch ins Freie und deckt sie lose mit einem Stoffstück ab. Ab März kann man sie reihenweise im Beet auspflanzen. Im Sommer kräftigen sie sich wieder, und im November kommen sie wieder in den Topf. Das Spiel gelingt übrigens auch im Balkonkasten oder in einem größeren Container auf dem Balkon. 

Zur Autorin: Marianne Scheu-Helgert ist Gartenbauingenieurin. Bis vor Kurzem leitete sie die Bayerische Gartenakademie.

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