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Haustiere
22.08.2022

Wie man den Hund vor Giftködern schützt

Beobachtet eine Hundebesitzerin, dass das Tier verdächtiges Material aufnimmt, muss rasch gehandelt werden.
Foto: Maurizio Gambarini, dpa (Archivbild)

Giftköder können für Haustiere tödlich enden. Für die Tierhaltenden ist es wichtig, Symptome zu erkennen. Auch ein Fress-Training und Apps helfen.

Es ist der Albtraum eines jeden Hundebesitzers. Man flaniert sorglos entlang der Gassimeile und lässt seinen vierbeinigen Weggefährten wie gewohnt die Welt erschnuppern. Doch plötzlich bricht dieser mit Vergiftungssymptomen zusammen und kämpft ums Überleben. Für Hundebesitzer ist es daher unerlässlich, über Giftköder Bescheid zu wissen und wie man im Ernstfall schnell und richtig reagiert. Probleme mit Giftködern werden auch in unserer Region wiederholt gemeldet.

Grundsätzlich können Giftköder an allen möglichen Plätzen und Orten ausgelegt worden sein. Man findet sie an herkömmlichen Gehwegen mit Rasenflächen am Rand, in dichten Gebüschen von Parks und in gut frequentierten Hundeauslaufgebieten. Die rechtzeitige Erkennung ist für viele Hundebesitzer oftmals nicht einfach, da die Köder in vielen unterschiedlichen Formen, Farben und Verpackungen vorkommen können. „Legt jemand mutwillig Gifte zur Schädigung von Hunden und Katzen aus, so können diese sogar tief in Lebensmittel verpackt werden. Manche Täter verwenden auch Schadmaterialien wie Rasierklingen oder Nägel in ihren Ködern“, erklärt der Münchner Fachtierarzt Dr. Klaus Sommer. Häufig findet man sie als Bällchen aus Hackfleisch mit scharfen Gegenständen wie Rasierklingen, Scherben oder Schrauben vor oder auch in Fleischbällchen mit Rattengift oder Schneckenkorn.

Häufig finden sich Gift oder Rasierklingen in Hackbällchen oder Wurst

Aber auch andere, für den Hund schmackhafte Lebensmittel, wie zum Beispiel Wurst werden mit Giften präpariert und als Köder verwendet. Deshalb ist es besonders wichtig, Hunde beim Spazieren nicht aus den Augen zu lassen und niemals aufgefundene Lebensmittel vom Boden fressen zu lassen.

Ein typischer Giftköder ist ein mit einer Rasierklinge präpariertes Stück Fleischwurst.
Foto: Marcel Kusch, dpa

„Die Symptome der üblichen Gifte sind vielfältig. Während einige Gifte erst nach einigen Tagen ihre Wirkung entfalten und die Symptome vom Besitzer nicht mehr mit einer möglichen Giftaufnahme in Zusammenhang gebracht werden, zeigen sich die Symptome von Akutgiften deutlich schneller. Die Symptome reichen von Erbrechen und Durchfall bis hin zu Atemnot, Apathie, Benommenheit bis Koma und Unterkühlung der Tiere“, so Sommer. Auch starkes Speicheln, Futterverweigerung, das schmatzende Kauen mit und ohne Schaumbildung, Hecheln, schwankender Gang, Fiepen, Würgen, Jaulen, Krampfen sowie Erbrechen, Durchfall, Blutungen in der Haut, im Kot, Urin oder Erbrochenem sind Anzeichen einer Vergiftung.

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Giftköder: Rasch und richtig handeln

Beobachtet ein Hundebesitzer, dass das Tier verdächtiges Material aufgenommen hat oder genannte Symptome zeigt, sollte sofort ein Tierarzt verständigt beziehungsweise aufgesucht werden. „Bei akuter Giftaufnahme lässt sich bei den Tieren ein Erbrechen auslösen und somit die Giftaufnahme drastisch reduzieren“, sagt Sommer. Besonders wichtig sei es aber, das betroffene Tier keinesfalls selbst zum Erbrechen zu bringen, da oftmals nicht bekannt ist, was der Hund zu sich genommen hat. Ätzende Gifte oder verschluckte Gegenstände könnten somit den gegenteiligen Effekt erzielen und nur noch schlimmere Verletzungen bewirken. Ratsam ist es auch, mögliches Restmaterial aufzubewahren und festzuhalten, was, wie viel und wann gefressen wurde.

Zudem ist es wichtig, den Hund umgehend vom Gift zu trennen und falls vorhanden, Ausscheidungen wie Erbrochenes oder Kot zu sichern, damit diese entsprechend untersucht werden können. „Handelt es sich um mutwillig ausgelegte Giftköder, sollte der Hundebesitzer weiterführend auch Anzeige bei der Polizei gegen unbekannt erstatten“, rät der Tierarzt. Zudem sollte eine Meldung an das örtlich zuständige Veterinäramt sowie Tierheim erfolgen und der Vorfall sachlich auf sozialen Medien geschildert werden, um andere Hundehalter zu warnen.

Diese Apps und Trainings helfen als Prävention

Einen effektiven Schutz vor Giftködern bietet allem voran die gute Erziehung eines Hundes. Das Tier sollte dazu imstande sein, gefundenes Fressen auf Kommando des Besitzers fallen zu lassen und umgehend zu ihm zurückzukehren. Eine Möglichkeit, derartiges Verhalten zu erlernen und zu festigen, bietet das sogenannte Anti-Giftköder-Training. Dort wird Hunden beigebracht, wahrgenommenes Futter in der Öffentlichkeit zu ignorieren, nichts mehr vom Boden zu fressen und auch kein Futter von fremden Personen anzunehmen.

Mancherorts warnen Hundebesitzer andere Tierfreunde.
Foto: Florian Schuh, dpa

Eine weitere Option zum Schutz der Tiere bieten Giftköder-Warn-Apps wie etwa „Dogorama“. Dort werden Giftködermeldungen ständig aktualisiert auf einem landesweiten Radar angezeigt, um Hundebesitzer möglichst rasch und effektiv zu warnen. Zudem sollten Hundebesitzer in Risikogebieten stets auf Nummer sicher gehen und dem Vierbeiner im Zweifel einen Maulkorb anlegen, um böse Überraschungen zu vermeiden.

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