- Wird nur die Rettungsaktion oder auch der Verbleib der Tiere gezeigt? Denn Fake-Profile zeigen häufig nur Ersteres. Werden überwiegend Videos gezeigt, die Tiere in gefährlichen Situationen darstellen, und fehlen Informationen zum Verbleib der Tiere nach der Rettung, könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass der Inhalt inszeniert ist, so die WTG.
- Zeigen die Retter ihr Gesicht und wirken sie professionell? In vielen Fake-Videos erscheinen Retter in alltäglicher Kleidung und zeigen ihr Gesicht nicht. Die medizinischen Einrichtungen oder der Bereich, in dem das Tier angeblich behandelt wird, wirken zudem nicht professionell oder zweckmäßig.
- Wie schnell greifen die Retter ein? Ein sehr starkes Indiz dafür, dass es sich um eine inszenierte Rettung handelt, sei das verzögerte Eingreifen: Tiere würden in den Videos sichtbar manchmal mehrere Minuten lang in der Gefahrensituation gelassen und aus unterschiedlichen Perspektiven gefilmt, so die Tierschutzorganisation.
- Häufig wird im Video gezeigt, wie eine Person vermeintlich zufällig ein Tier in Not antrifft. Typischerweise enthält der Inhalt jedoch zahlreiche Schnitte und Szenen. Das Szenario wird aus mehreren Kamerawinkeln gefilmt. Für eine Zufallsbegegnung ist dies unglaubwürdig.
- Werden Tiere wiederholt in Fake-Rescue-Videos gezeigt? Auch das kommt vor, wenn Tiere für Videoproduktionen gezielt an Betrüger vermittelt werden.
- Überprüfen Sie unbedingt die Quelle. Ist der Retter mit einer offiziellen, seriösen und eingetragenen Tierschutzorganisation verbunden? Und lässt sich dies nachprüfen?
Hundevideos aus Uganda
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