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Fernweh-Rezepte
31.08.2021

Das macht die Welle: Gemüseschmortopf auf Portugiesisch

Ein Spektakel: Surfer auf den Monsterwellen von Nazare
Foto: Nazare/Adobe Stock

Im portugiesischen Nazare kann man über Wellereiter staunen - und sich über den Gaumen dieses leckere Gemüse rollen lassen.

Wenn man schon nicht die ganze Welt bereisen kann, dann holen wir sie uns nach Hause. In unserer Serie „Hungrig auf die Welt“ wollen wir Ihr Fernweh füttern. Jede Woche ein schöner Reisemoment, ein Rezept, ein Soundtrack – für einen schönen Abend. Oder eine etwas andere Pause im Homeoffice. Aber kosten Sie selbst…

Die Vorfreude auf Nazare

Das tun wir, wenn wir wieder hinkommen: den Wellenflüsterern zuschauen. Und einfach nur staunen. Am Küstensporn Peniche bei den Monsterwellen von Nazaré oder im Surfreservat Ericeira. Endlos könnte man da am Strand sitzen und mit den Surfern auf„die“ Welle warten. Und dann, wenn es passt, versuchen alle – wie auf Kommando – aufzustehen, und es kann losgehen! Was für ein großartiges Schauspiel. Was für ein Mut! Aber es wäre wirklich falsch, die Zeit nur am Meer zu verbringen. Im Hinterland wuchert es wild. Esskastanien, Korkeichen, wilder Fenchel und natürlich die Orangenbäume. Ein Schelm, wer da keine pflückt.

Das Gemüse-Gericht, wie es im Buche steht: „Algarve – Geschichten und Rezepte aus Portugals wildem Süden".
Foto: Anja Jahn, Markus Bassler

Das Rezept für Estufado de Legumes

Zubereitungszeit: 30 Minuten + 20 Minuten zum Schmoren. Für 4 Personen: 1 Zwiebel, 1 Zucchini, 300 g Tomaten, 1 rote Paprikaschote, 2 Auberginen, 150 ml Olivenöl, 1 EL Tomatenmark, 1 Schuss Essig, 1 Prise Zucker, 1 (ca. 500 g) Süßkartoffel, 100 g Pimientos de Padrón, ½ Bund Basilikum, ½ Bund Petersilie. Zwiebel schälen und würfeln. Zucchini der Länge nach halbieren. Mithilfe eines Löffels das Kerngehäuse herauskratzen. Hälften in Stücke schneiden. Basta mit Pastan, Tomaten, Paprikaschoten und Auberginen putzen und ebenfalls in Stücke schneiden.

2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, darin Zwiebel anschwitzen. Tomatenmark, Essig und Zucker einrühren. Restliches Gemüse dazugeben und unter gelegentlichem Rühren etwa 20 Minuten bei geschlossenem Deckel schmoren.

Inzwischen Süßkartoffel schälen, in Spalten schneiden und im restlichen Olivenöl (etwa 120 ml) in einer großen Pfanne goldbraun frittieren. Spalten anschließend herausheben und auf Küchenpapier entfetten.

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Pimientos de Padrón in derselben Pfanne ebenfalls frittieren und danach auf Küchenpapier entfetten. Beides unter Schmorgemüse mischen. Abschließend Basilikum- und Petersilienblätter abzupfen, grob hacken und unterrühren.

Der Soundtrack

Das hängt nun natürlich ganz davon ab. Geht es um die Musik zum Surfen, wäre „Die perfekte Welle“ von Juli der Kalauer – alles vom musizierenden Surfer Jack Johnson schon passender, am besten das ganze Album „On and On“. Portugiesisch muss es freilich Fado sein, am besten von der Königin Amália Rodrigues.

Das Rezept stammt aus dem Buch „Algarve – Geschichten und Rezepte aus Portugals wildem Süden“ von Marianne Salentin-Träger, Rita Henss, Anja Jahn und Markus Bassler (Knesebeck, 360 S., 40 Euro).

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