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Fernweh-Rezepte
28.09.2021

Dieses Nudelgericht gibt es nur auf Kreta: Einmal Magiri, bitte!

Kochen anstatt Reisen: ein schöner Reisemoment, ein Rezept, ein Soundtrack. Dieses Mal: Kreta.
Foto: Henry Czauderna, Adobe Stock

Eine kulinarische Reise um die Welt: Das Nudelgericht Magiri ist herzhaft und knusprig zugleich. Es stammt aus einer Zeit, als auf der Insel das Brot knapp war.

Wenn man schon nicht so ohne weiteres in die Welt reisen kann, dann holen wir sie uns nach Hause. In unserer Serie „Hungrig auf die Welt“ wollen wir Ihr Fernweh füttern. Jede Woche ein schöner Reisemoment, ein Rezept, ein Soundtrack – für einen schönen Abend. Oder eine etwas andere Pause im Homeoffice. Aber kosten Sie selbst…

Fernweh-Rezepte: die Vorfreude auf Griechenland

Das tun wir, wenn wir wieder hinkommen: den Sommer nachholen. Auf Kreta am Strand von Vai. Der liegt nicht nur lang gezogen in einer Bucht, sondern hat auch eine schöne Geschichte. Piraten, die vor Vai ankerten, sollen Dattelkerne einfach an Land gespuckt haben. Aus diesem zufälligen Saatgut soll der hübsche Dattelhain am Strand entstanden sein. Keine Legende, aber legendär, die Ruinen von Knossos. Kein Kreta-Besuch ohne Kultur!

Magiri-Nudeln gibt es nur auf Kreta.
Foto: Elissavet Patrikiou

Das Rezept für die kretischen Magiri-Nudeln

Zutaten für Magiri; Nudeln auf kretische Art (ca. vier Personen). Zubereitung: 1 Std. Kochen: 20 Min. Für den den Teig: 400 g Mehl, Salz, 4 EL Olivenöl. Außerdem: Mehl zum Arbeiten, Salz, 8 EL Olivenöl zum Braten, 300 g Hartkäse (z. B. Kefalotyri; ersatzweise Pecorino oder Parmesan).

So geht’s: Das Mehl in einer Schüssel mit 1 Prise Salz mischen. In die Mitte eine Mulde drücken, das Olivenöl und 100 ml Wasser hineingießen. Alles mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten, dabei nach und nach ca. 100 ml Wasser hinzufügen. Den Teig zu einer Kugel formen und mit Frischhaltefolie bedeckt 20 Min. ruhen lassen. Die Arbeitsplatte mit Mehl bestreuen. Den Teig halbieren und die Hälften nacheinander in ca. 2 mm dünne Rechtecke ausrollen. Die Teigplatten mit einem scharfen Messer oder einem Teigrädchen zuerst längs, dann quer schneiden, sodass 2,5 × 2,5 cm große Quadrate entstehen.

Die Nudeln mit Mehl bestreuen und in Form zupfen, damit sie nicht zusammenkleben. In einem Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Eine Hälfte der Nudeln im Salzwasser in ca. 3 Min. sehr bissfest kochen. Die restliche Hälfte im Öl goldbraun braten, dabei zwischendurch wenden. Die gekochten Nudeln in ein Sieb abgießen, dabei ca. 100 ml Kochwasser auffangen. Die Nudeln mit dem Kochwasser zu den gebratenen Nudeln geben und alles 3–4 Min. köcheln lassen. Den Käse fein reiben. Die Magiri in tiefe Teller verteilen, etwas Sud darübergießen und mit Käse bestreuen.

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Übrigens: Das Geheimnis dieses Gerichts liegt in der ungewöhnlichen Kombination von gekochten und knusprig gebratenen Nudeln. Immer wieder anders schmecken die Magiri, wenn man sie mit verschiedenen Käsesorten bestreut. Dieses einfache Essen stammt aus Zeiten, als man nicht viel hatte und sogar Brot immer mal knapp war.

Das Rezept stammt aus dem Buch: Elissavet Patrikiou: Griechenland vegetarisch. Graefe & Unzer, 288 Seiten, 29 Euro.

Der Soundtrack für Griechenland

Ach, wenn schon Griechenland, dann richtig. Die Melodie aus dem Film Alexis Sorbas. Immer wieder schön!

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