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Fernweh-Rezepte
26.08.2021

Frühlingsrollen aus Vietnam: Da ist Meer drin

Eine der legendären Aussichten Vietnams: die Halong-Bucht.
Foto: Adobe.Stock

In Hanois Old Quarter durch die Gassen bummeln, sich vom wuseligen Treiben mitreißen lassen und in einer Garküche essen: Das ist Vietnam. Heute gibt es Frühlingsrollen.

Wenn man schon nicht in die Welt reisen kann, dann holen wir sie uns nach Hause. In unserer Serie „Hungrig auf die Welt“ wollen wir Ihr Fernweh füttern. Jede Woche ein schöner Reisemoment, ein Rezept, ein Soundtrack – für einen schönen Abend. Oder eine etwas andere Pause im Homeoffice. Aber kosten Sie selbst…

Die Vorfreude auf Halong und Hanoi

Das tun wir, wenn wir da sind: Mit einem der Drachenboote – unbedingt mit rotem Segel – durch die Halongbucht schippern und die bizarren Felsformationen bewundern, die auf dem türkisgrünen Wasser liegen wie verzauberte Ungeheuer. Und natürlich in Hanois Old Quarter durch die Gassen bummeln, sich vom wuseligen Treiben mitreißen lassen und in einer Garküche essen. Und zur Abwechslung noch schnell ins Französische Viertel spazieren auf einen Cocktail im legendären Hotel Metropole.

Die Frühlingsrollen, wie sie im Buche stehen.
Foto: DK Verlag/Uyen Luu

Das Rezept für die Frühlingsrollen

Zutaten für zwölf Frühlingsrollen mit Meeresfrüchten:

Für die Füllung: 165 g rohe Riesengarnelen, geschält, entdarmt, trocken getupft und grob gehackt, 150 g Krabbenfleisch (frisch, TK oder aus der Dose), Flüssigkeit ausgedrückt, 80 g Jakobsmuscheln, trocken getupft und grob gehackt. 125 g Pastinaken, in Juliennestreifen geschnitten, 120 g Karotten in Juliennestreifen geschnitten, 75 g Bohnensprossen, 25 g Glasnudeln, 10 Minuten in kaltem Wasser eingeweicht und in 3 cm lange Stücke geschnitten, ½ EL Ahornsirup, ½ TL Pilz- oder Hähnchengewürz, 1 Prise grob gemahlener schwarzer Pfeffer, 2 Prisen Meersalz, 2 Frühlingszwiebeln, in dünne Ringe geschnitten, 2 Knoblauchzehen, fein gehackt. Für die Rollen: 1 l Sonnenblumen- oder anderes Pflanzenöl, 12 Blätter Reispapier (0,22 cm) oder Frühlingsrollenblätter. Zum Servieren: Ein Kopfsalat, in einzelne Blätter zerteilt, Kräuter nach Wahl: Koriandergrün, vietnamesischer Koriander, Minze, Perilla.

So geht’s: Alle Zutaten für die Füllung in einer großen Schüssel sorgfältig vermischen. Das Öl in einer Pfanne oder einem Wok auf 160 ˚C erhitzen. Es ist heiß genug, wenn Blasen aufsteigen, sobald ein Essstäbchen aus Holz oder ein Kochlöffelstiel hineingehalten wird.

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Eine flache Schale mit warmem Wasser bereitstellen. Ein Blatt Reispapier eine Sekunde hineintauchen und auf ein sauberes Schneidebrett legen. 2 EL der Füllung auf die untere Mitte löffeln. Eine Minute warten, bis das Reispapier weich geworden ist. Erst die Seiten über die Füllung falten, dann die untere Klappe hochschlagen, als würde man einen Umschlag falten. Die Seiten mit den Fingern sichern und das Reispapier nach oben fest und mit Druck einrollen. Beiseitelegen und die restlichen Rollen ebenso vorbereiten.

Die Frühlingsrollen 4-5 Minuten im heißen Öl frittieren, bis sie goldbraun sind. Eventuell portionsweise arbeiten, damit zwischen den Rollen ausreichend Abstand bleibt und sie nicht zusammenkleben.

Sofort mit Salatblättern (um die Rollen gewickelt), Kräutern, einem Dip und/oder einem Reis-Vermicellisalat servieren.

Planung: Zubereiten und einfrieren (die Rollen können tiefgekühlt frittiert werden), Sauce 2 Tage im Voraus zubereiten.

Frisch: Füllung 1 Tag im Voraus zubereiten, (aber nicht einwickeln, da das Reispapier sonst aufweicht).

Man kann zwar chinesische Frühlingsrollenblätter verwenden, aber ich ziehe das knusprige, knisternde Reispapier vor. Wenn Sie sie portionsweise frittieren, halten Sie die fertigen Rollen im Ofen warm oder frieren Sie sie ein und frittieren Sie sie tiefgekühlt.

Der Soundtrack für Vietnam

Wie es J-Pop aus Japan und K-Pop aus (Süd-)Korea gibt, gibt es V-Pop auch Vietnam. Und als dessen Prinz gilt aktuell Son Tung M-TP. Der hatte auch schon einen internationalen Hit, „Give It to Me“ mit Snoop Dogg, aber hier besser das vietnamesische „Muon Roi Ma Sao Con“.

Das Rezept stammt aus dem Buch: „Vietnameasy – So einfach ist die vietnamesische Küche“ von Uyen Luu (Übersetzt von Annette Ostlaender), Dorling Kindersley, 224 Seite, 24,95 Euro.

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