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Fernweh-Rezepte
20.10.2021

Maracuja ist das Geheimnis: Das Curry mit der besonderen Note

Das Gate of India ist das Wahrzeichen von Mumbai.
Foto: Adobe Stock

Mit seinem indischen Vater hat er zu Hause im Restaurant immer gekocht. Wie TV-Koch Alex Wahi den indischen Klassiker variiert.

Wenn man schon nicht ohne Weiteres in die Welt reisen kann, dann holen wir sie uns nach Hause. In unserer neuen Serie „Hungrig auf die Welt“ wollen wir Ihr Fernweh füttern. Jede Woche ein schöner Reisemoment, ein Rezept, ein Soundtrack – für einen schönen Abend. Oder eine etwas andere Pause im Homeoffice. Aber kosten Sie selbst…

Die Vorfreude auf Indien

Das tun wir, wenn wir wieder hinkommen: Erst einmal Schnurstracks zum Gate of India (rechts im Bild) gehen und einfach nur gucken, was passiert, wer passiert, das Gewusel tanken. Dann weiter ins Leopold Café um die Ecke, ein Masala essen, anschließend auf der anderen Seite der Colaba-Halbinsel den Marine Drive hochschlendern, der auch Queens-Necklace heißt, weil die halbkreisförmige Straße beleuchtet schimmert wie eine Halskette.

Das Curry-Zimt-Huhn von Alex Wahi.
Foto: Hubert Schüler

Das Rezept für Curry-Zimt-Huhn

Curry-Zimt-Huhn von TV-Koch Alex Wahi: Zutaten für zwei Personen (Zubereitungszeit ca. 15 Minuten): 400 g Hähnchenbrustfilet, 1 Knoblauchzehe oder 1 TL Knoblauch in Öl (der Knoblauch wird klein geschnitten und in Öl eingelegt, so dass man nicht immer frisch schneiden muss), 2 EL Pflanzenöl, 1 EL mildes Pflanzenöl, 1 EL mildes Currypulver, 100 ml Kokosmilch, 4 EL Maracujasaft, 1 gehäufter EL Schmand, 1 TL brauner Rohrzucker, 1 Prise gemahlener Zimt, Salz, 6 - 8 kl. Minzblätter nach Belieben.

So geht’s: Das Hähnchenfleisch in Streifen schneiden. Knoblauchzehe schälen und fein würfeln. Das Pflanzenöl in einer Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und die Hähnchenstreifen darin etwa 5 Minuten braten, bis sie gar sind, dabei zwischendurch wenden. Die Hitze reduzieren, Knoblauch und Currypulver dazugeben und verrühren. Die Hitze wieder etwas erhöhen, mit Kokosmilch und Maracujasaft ablöschen und aufkochen lassen. Schmand und Zucker einrühren, mit Zimt bestreuen und mit Salz abschmecken. Nach Belieben mit Minze garnieren.

Variante mit Ananas: Das Hähnchen wie beschrieben braten und aus der Pfanne nehmen. 1 EL Pflanzenöl in der Pfanne erhitzen. Eine kleine rote Paprika würfeln und 2 -3 Minuten anbraten. 200 g frische Ananasstücke dazugeben und 1 Minute garen. Dann wie oben beschrieben fortfahren. Wer möchte, gibt statt gemahlenem Zimt kleine Zimtstangen mit der Ananas in die Pfanne. Als Beilage passt Reis oder Papadums (eine Art Fladen aus Kichererbsenmehl.)

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Übrigens: Alex Wahi hat indische und deutsche Wurzeln. Der Koch ist der Meinung, dass jedes Gericht eine süße, salzige, saure und scharfe Komponente haben sollte. Die Kombination von würzigem Curry und fruchtig-süßer, karamellartiger Sauce gibt dem Gericht einen ganz exotischen Charakter. Für eine vegetarische Variante kann das Hühnchen durch verschiedene Gemüsesorten wie Blumenkohl, Kartoffeln, Paprika oder Zucchini ersetzt werden. Veganer lassen zudem den Schmand weg.

Das Rezept stammt aus dem Buch: Alex Wahi: Wahi - süß, sauer, salzig, scharf - das Kochbuch: Becker, Joest Volk Verlag, 192 Seiten, 28 Euro.

Der Soundtrack für Indien

Natürlich: Jai Ho aus dem Soundtrack von „Slumdog Millionaire“

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