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Versicherungen
18.10.2023

Preisexplosion bei Kfz-Versicherungen: Was müssen Kunden beachten?

Der Stichtag für die ordentliche Kündigung bei der Kfz-Versicherung ist bei vielen Tarifen der 30. November.
Foto: Peter Kneffel, dpa (Symbolbild)

Autofahrer aufgepasst: Versicherer wollen die Preise für die Kfz-Haftpflicht 2024 deutlich erhöhen. Warum das so ist und wie sich trotzdem Geld sparen lässt.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und das bedeutet für Autofahrerinnen und Autofahrer traditionell: Post von der Versicherung. Die Briefe könnten vor allem in diesem Jahr für einigen Ärger sorgen. Expertinnen und Experten erwarten für 2024 deutliche Preissteigerungen bei den Kfz-Haftpflichtversicherungen. Wir haben die wichtigsten Informationen für Sie zusammengefasst. 

Wann ändert sich der Preis für die Kfz-Haftpflichtversicherung?

"Die meisten Kfz-Versicherungsverträge beginnen am 1. Januar und laufen bis zum 31. Dezember", erklärt Christian Buric, Sprecher der ADAC Autoversicherung. Wird ein Vertrag nicht gekündigt, verlängert er sich automatisch um ein weiteres Jahr. Bevor das Versicherungsjahr abläuft, erhalten Kundinnen und Kunden die Beitragsrechnung für das kommende Jahr. Darin erfahren die Versicherten, ob und wie sich der Preis ändert.

Wie viel teurer wird die Versicherung fürs Auto?

Um 16 Prozent steigt der Beitrag für die Vollkasko-Versicherung im günstigen Preissegment. Haftpflicht-Tarife verteuern sich um 12 Prozent gegenüber Oktober 2022, Teilkasko-Tarife liegen 11 Prozent über dem Vorjahr, zeigen neue Daten des Vergleichsportals Verivox. Prämiensteigerungen bleiben auch im mittleren Preissegment nicht aus: Um 13 Prozent steigen die Preise in der Vollkaskoversicherung, bei der Kfz-Haftpflicht sind es 10 Prozent. Teilkaskotarife steigen um 8 Prozent. "Wie hoch der Beitrag einer Kfz-Versicherung ist, hängt von verschiedenen Merkmalen ab – unter anderem auch davon, welches Automodell gefahren wird", erklärt Christian Ponzel, Sprecher des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Und auch wie stark sich die Preise ändern, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. "Auf manche Faktoren, wie etwa die Zahl der unfallfreien Jahre oder die jährliche Kilometerleistung, hat jeder unmittelbar selbst Einfluss. Andere Faktoren, wie etwa Veränderungen bei den Regionalklassen und Typklassen, kann der Einzelne nicht direkt beeinflussen", so Buric. In diesem Jahr ändern sich in 76 von 412 Bezirken die Regionalklassen. In einer Modellrechnung des Vergleichsportals Verivox bedeutet das für einen Alleinfahrer eines Toyota Prius Mehrkosten von bis zu 216 Euro im Jahr, während sich der Betrag für Besitzerinnen und Besitzer eines VW Golf VI wohl nicht ändern wird. Über günstigere Prämien dürfen sich hingegen Fahrerinnen und Fahrer eines Mercedes CLA freuen. Sie können in der Haftpflichtversicherung mit Ersparnissen von 24 Prozent rechnen.

Warum werden die Kfz-Versicherungen teurer?

Versicherungen führen primär die Inflation als Grund für höhere Versicherungsprämien an. „Die Autofahrer zahlen in diesem Jahr für die Absicherung ihrer Fahrzeuge rund 30,2 Milliarden Euro – aber die Versicherer müssen über 32,8 Milliarden Euro für Schäden und Verwaltung ausgeben. Unter dem Strich stehen jedem eingenommenen Euro Ausgaben von 1,09 Euro gegenüber“, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Zudem klagen die Versicherer über steigende Ersatzteilpreise sowie höhere Reparaturkosten. Lag ein durchschnittlicher Sachschaden 2013 noch bei 2400 Euro in der Kfz-Haftpflichtversicherung von Pkw, schlägt er 2023 mit etwa 3700 Euro zu Buche.

Das stimmt zwar, ist aber kein Grund für Mitleid. In der Autoversicherungsbranche haben die Gesellschaften oft Milliarden an Schadenreserven, die sie am Kapitalmarkt anlegen. Die Kapitalerträge werden jedoch meist verschwiegen, wenn es um die gesamten Gewinne oder Verluste der Versicherung geht. Zudem haben viele Versicherer während der Pandemie gut verdient, weil weniger gefahren wurde und die Unfallzahlen sanken.

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Wann sollte ich mich um meine Kfz-Haftpflicht kümmern?

Der Versicherungsschutz sollte regelmäßig überprüft werden, rät Buric von der ADAC Autoversicherung: "Endet die Kfz-Versicherung am 31. Dezember, so gilt der 30. November als Stichtag für eine Kündigung. Doch auch wer den Termin verpasst, kann oft noch wechseln. Wird die Versicherung zum neuen Jahr teurer, gilt ein Sonderkündigungsrecht. Ab Zugang der Beitragsrechnung kann der Versicherte dann innerhalb eines Monats kündigen." Eine repräsentative Umfrage der ADAC Autoversicherung zeigt, dass fast die Hälfte der Autofahrerinnen und Autofahrer in diesem Jahr für einen Versicherungswechsel offen sind.

Wie finde ich eine günstigere Kfz-Versicherung?

Bei der Suche nach einer günstigeren Kfz-Versicherung sind Testergebnisse in Zeitschriften oder Preisvergleiche im Internet besonders nützlich. Versicherungswechsler können laut Verivox so bis zu 31 Prozent sparen. Vorsicht: Die meisten Vergleichsportale bieten nur eine Auswahl und keinen vollständigen Überblick. So sind etwa der größte Autoversicherer HUK-Coburg und seine Tochter HUK24 auf keinem Portal vertreten. Allerdings sollte man nicht nur die Preise, sondern auch die Leistungen im Schadenfall vergleichen. Buric rät: "Zur eigenen Sicherheit sollten sich Autofahrer für eine Kfz-Versicherung entscheiden, bei der die Entschädigung auch dann nicht gekürzt wird, wenn der Unfall grob fahrlässig verursacht wurde. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn eine rote Ampel übersehen wurde." Zudem sollten Wechselwillige prüfen, ob sie spezielle Rabatte, wie etwa für Schadensfreiheit oder bestimmte Berufsgruppen, in Anspruch nehmen können. Wer einen passenden Tarif gefunden hat, sollte vor der Kündigung jedoch mit seiner bisherigen Versicherung sprechen. Oft gibt es Nachlässe für Wechselwillige. So lassen sich teilweise mehrere hundert Euro und auch möglicher Wechselstress sparen.

Wie kann ich die Kfz-Haftpflichtversicherung wechseln?

Wer seine Kfz-Versicherung wechseln will, sollte zunächst den Kündigungszeitraum überprüfen. Der Stichtag für die ordentliche Kündigung ist bei vielen Tarifen der 30. November, bis dahin muss das Schreiben beim Versicherer eingegangen sein. Hat man sich für eine neue Versicherung entschieden, ist der Wechsel ganz einfach. Entweder man schließt den Vertrag direkt bei der neuen Versicherung ab oder über ein Vergleichsportal. Dafür benötigt man lediglich den Führerschein, den Fahrzeugschein, die letzte Beitragsrechnung der bisherigen Versicherung mit Vertragsnummer und den Kilometerstand des Fahrzeugs. Buric fasst zusammen: "Den neuen Vertrag abschließen und auf eine Bestätigung des Versicherers warten. Anschließend den bisherigen Vertrag fristgerecht und schriftlich kündigen. Wird das Sonderkündigungsrecht genutzt, sollte der Grund der Kündigung – also etwa die Beitragserhöhung – klar angegeben werden."

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