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Bibertal

07.11.2019

1346 Unterschriften für einen Radweg

Bibertal macht sich gemeinsam für den Radweg zwischen Anhofen und Kissendorf stark. Peter Wedelek und Anton Bradt übergaben an Bürgermeister Oliver Preußner (Bildmitte) die Mappe mit 1346 Unterschriften mit dem Wunsch, dass der Radweg jetzt komme.
Foto: Sandra Kraus

Warum sich viele Bibertaler Bürger für die Verbindung zwischen Anhofen und Kissendorf einsetzen.

Bibertal Wo sonst die Autos der Gemeinderatsmitglieder parken, hatten sich viele Familien und Unterstützer der Unterschriftenaktion „Gemeinsam für Radweg Anhofen-Kissendorf – Ohne Umwege sicher ans Ziel - Radweg jetzt!“ mit zwei großen Bannern aufgestellt. Die Initiatoren Peter Wedelek und Anton Bradt hatten die dicke Mappe mit 1346 Unterschriften dabei.

Peter Wedelek sagte: „Wir wollen ohne Umwege sicher ans Ziel kommen. Seit 25 Jahren wurde der Radweg zwischen Kissendorf und Anhofen immer wieder angepackt, leider ohne Erfolg. Jetzt wollen wir gemeinsam ans Ziel, Bürger, Bürgermeister und Gemeinderat.“ Mit den Unterschriften, die nicht nur aus Anhofen und Kissendorf, sondern aus dem ganzen Bibertal kommen und in kürzester Zeit gesammelt werden konnten, soll die Gemeinde in ihrem Tun unterstützt werden.

Wedelek bedankte sich bei Bürgermeister Oliver Preußner für sein bisheriges Engagement. „Gemeinsam schaffen wir das!“, rief Wedelek und bekam großen Applaus. Gerade Senioren und Kinder sollen sicher ans Ziel kommen. Es habe schon einige Beinahe-Unfälle gegeben, es sei Zeit zu handeln. Auch die Finanzierung sollte möglich sein, notfalls werde gesammelt.

Landwirte um Unterstützung gebeten

Anton Bradt beschwor den guten Draht des Bürgermeisters zur bayerischen Landesregierung um an Zuschüsse zu kommen. Die Landwirte, die für den Radweg Grund und Boden verkaufen müssen, bat Bradt um Unterstützung, es sei ein gemeinsamer Weg zum Ziel Radwegbau nötig.

Bibertals Bürgermeister Oliver Preußner sagte, nachdem er die Unterschriftenliste erhalten hatte: „Es ist schön, wenn das Projekt so positiv unterstützt wird. Der Wunsch nach einem Radweg ist im Gemeinderat vorhanden. Uns muss man nicht überzeugen. Es gilt als Gemeinde aber auch das Recht eines jedes einzelnen zu respektieren. Das Wunschziel werden wir nur auf gutem Weg erreichen.“ Der Radweg zwischen Anhofen und Kissendorf würde nicht nur für mehr Sicherheit sorgen, sondern auch eine Lücke im Radwegenetz Bibertals schließen.

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