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29.06.2017

2016 war das finanziell beste Jahr

Jetzt liegt der Jahresabschluss vor

Bürgermeister Hans Reichhart hat ihn schon oft wiederholt, doch gerne sagte er den Satz in der jüngsten Sitzung noch einmal: „2016 war finanziell das erfolgreichste Jahr in der Geschichte unserer Gemeinde.“ Das tatsächliche Ergebnis fiel sogar noch besser aus als der Haushaltsansatz. Kämmerer Matthias Endris präsentierte jetzt den Jahresabschluss und bekam dafür die volle Zustimmung des Gemeinderats.

Den Gesamthaushalt hatte der Kämmerer mit gut 18 Millionen Euro angesetzt, am Ende prangten dort sage und schreibe gut 20,6 Millionen Euro. Die Gewerbesteuer ist mit 5,6 Millionen Euro auf einem Höchststand, kalkuliert worden war mit lediglich 3,5 Millionen Euro. Auch die Grundsteuern A und B fielen mit 1,1 Millionen Euro deutlich höher aus als erwartet. Bürgermeister Reichhart ist sich sicher: „Wir können damit rechnen, dass wir weitere Steigerungen haben, da im Gewerbegebiet Gebäude neu bewertet werden. Das geht dann in die Zehntausende.“

Gesunken sind die Personalkosten (2,9 Millionen Euro), dafür sind Verwaltungs- und Betriebsausgaben leicht gestiegen. Wie Endris sagte, schlagen eine neue Software und Kosten fürs Internet stärker zu Buche. Dass die Bauausgaben mit 1,6 Millionen Euro fast 800000 Euro unter dem Ansatz liegen, hängt damit zusammen, dass einige Projekte verschoben werden mussten.

Auf eins wies Reichhart jetzt schon hin: Nächstes Jahr müsse die Gemeinde mit einer deutlich höheren Kreisumlage rechnen. Seien es 2016 3,2 Millionen Euro gewesen, werde künftig sicher die Vier-Millionen-Euro-Grenze überschritten. Reichhart selbst sieht es nicht unbedingt negativ. „Ich zahle es gerne, denn das heißt ja auch, dass wir entsprechend viele Einnahmen haben.“

Ohne Einwände wurde der Haushaltsabschluss ebenso abgesegnet wie der Jahresabschluss Wasserversorgung. Letztere schließt Endris zufolge mit einer Bilanzsumme von 2,7 Millionen Euro ab. (hva)

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