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Gundremmingen

01.12.2020

AKW Gundremmingen: Block C ist wieder am Netz

Das AKW Gundremmingen.
Bild: Ulrich Wagner (Archiv)

Mehrere Wochen lang war das Atomkraftwerk Gundremmingen vom Netz. Denn es war ein defektes Brennelement gefunden worden. Was nun gemacht wurde.

Block C des Kernkraftwerks Gundremmingen ist nach einem Brennelementwechsel und Inspektions- und Wartungsarbeiten wieder ans Netz gegangen. Nach einer alle zwei Jahre durchzuführenden Reaktorschnellabschaltung wurde der Generator in der Nacht auf Dienstag wieder mit dem Netz synchronisiert. Die Stromproduktion werde derzeit auf volle Leistung angehoben, teilte das Kraftwerk in einer Pressemitteilung mit.

Zu Beginn der Revision wurden die bisher im Reaktor eingesetzten Brennelemente mit einem so genannten Sipping-Verfahren überprüft. Dabei wurde ein defektes Brennelement lokalisiert und entladen. Die systematische Untersuchung der beiden, in diesem Jahr entladenen, einzelgeschädigten Brennelemente, erfolgt nach ausreichender Abklingzeit. Im Zuge des Brennelementwechsels wurden 101 Brennelemente ausgetauscht und durch neue beziehungsweise teilabgebrannte Elemente ersetzt.

Während des Stillstands wurde Block C einem intensiven Wartungs- und Prüfprogramm unterzogen, um die Anlage auf den letzten Produktionszyklus bis Ende 2021 vorzubereiten. Unterstützt von etwa 400 externen Fachkräften hat die Kraftwerksmannschaft während der vergangenen Wochen mehr als 1700 einzelne Arbeitsaufträge umgesetzt. Unter Aufsicht des TÜV SÜD als Gutachter im Auftrag des Bayerischen Umweltministeriums wurden etwa 400 wiederkehrende Prüfungen durchgeführt. (zg)

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