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29.11.2018

Abgespeckte Bauvoranfrage kommt gut an

In Autenried sind zehn Eigentumswohnungen geplant

Bauanträge, Bauvoranfragen, Bauleitplanungen – das Spektrum der Themen, die der Bau-und Umweltausschuss der Stadt Ichenhausen am Montag auf der Tagesordnung für die öffentliche Sitzung hatte, war groß.

Deutlich abgespeckt worden ist eine Bauvoranfrage, die der Bauausschuss vor einem Jahr abgelehnt hatte. Damals ging es um den Bau von zwei Sechsfamilienhäusern und einem Doppelhaus auf einem Grundstück an der Weißenhorner Straße in Autenried. „Zu viel des Guten“, sagte Ichenhausens Bürgermeister Robert Strobel rückblickend.

Die neue Bauvoranfrage fand jedoch die Zustimmung des Gremiums. Danach soll auf dem Areal innerorts, wo früher mal ein Bauernhaus gestanden ist, ein Vierfamilienhaus und ein Sechsfamilienhaus entstehen, in beiden Fällen mit Eigentumswohnungen. „So passt es“, sagte Stadtrat Hubert Schuler, und die Stadträte Hans-Joachim Hofmann, Otmar Sauter und Reinhold Lindner bekräftigten das. „Sehr positiv“ sei die Bauvoranfrage, sagte Lindner und appellierte an Grundstücksbesitzer, brachliegende Grundstücke im Innenbereich für Wohnbebauung zur Verfügung zu stellen.

Den Eingangs-und Terrassenbereich seines Gasthauses an der Von-Stain-Straße in Ichenhausen will ein Gastronom überdachen. Es handle sich dabei im Wesentlichen um einen Glasvorbau, sagte Bürgermeister Robert Strobel, die Überdachung sei begrüßenswert, da diese Investition auf einen längeren Fortbestand des Gastronomiebetriebs hinweise. Einstimmig befürwortete der Bauausschuss diesen Bauantrag ebenso wie die Ablösung von drei Stellplätzen mit einem Betrag von 3300 Euro pro Stellplatz.

Schon nach einem halben Jahr konnte der Bebauungsplan Westlich der Ignaz-Rucker-Straße Ia im Stadtteil Oxenbronn als Satzung beschlossen werden, möglich gemacht hat dies Paragraf 13 im Baugesetzbuch, also das beschleunigte Verfahren. Im konkreten Fall geht es um die Einbeziehung einer derzeit noch landwirtschaftlich genutzten Außenbereichsfläche für den Bau eines Wohnhauses. Die Auslegung der Pläne hat keine wesentlichen Neuerungen gebracht. Das knapp 1400 Quadratmeter große Grundstück kann über den bestehenden Kiefernweg erschlossen werden.

Nur eine Einwendung hat es gegen die vor mehr als einem Jahr beschlossene Einziehung von öffentlichen Feld- und Waldwegen nordöstlich des Solarfelds bei der Tongrube Ichenhausen gegeben. Aber auch diese Einwendung könnte sich demnächst erledigt haben.

Der Eigentümer eines betroffenen Privatgrundstücks hatte zunächst kritisiert, dass durch die geplante Einziehung die Zufahrt zu seinem Waldgrundstück von bisher drei auf dann einen Weg reduziert würde und der verbleibende Weg sei von schlechter Beschaffenheit. Mittlerweile sei das betroffene Privatgrundstück Bestandteil eines Grundstücksgeschäftes, sagte Bürgermeister Robert Strobel, ein Notariat bereite dafür schon den Vertragsentwurf vor.

Die Mitglieder des Bauausschusses lehnten deshalb die Einwendung gegen die Einziehung des Wegs ab und beschlossen die Einziehung von drei Teilbereichen öffentlicher Feld- und Waldwege auf Hochwanger Gemarkung. Vollzogen werde der Beschluss aber erst, wenn der Kaufvertrag abgeschlossen ist, versicherte Strobel. (ilor)

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