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Requiem

07.02.2015

Abschied von einer Persönlichkeit

Der Sarg der verstorbenen Baronin wurde während der Messe in der Burgauer Stadtpfarrkirche aufgebahrt.
Bild: Peter Wieser

Vor der Beisetzung in Haldenwang ist am heutigen Samstag an Marie Adelheid Reichsfreifrau von Freyberg-Eisenberg in Burgau erinnert worden. Sie war immer für andere Menschen da.

Während eines feierlichen Requiems in der Burgauer Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt haben am Samstag hunderte Menschen der verstorbenen Marie Adelheid Reichsfreifrau von Freyberg-Eisenberg gedacht. Während der von ihrem Verwandten Pater Hubertus von Freyberg-Eisenberg gestalteten Messe erinnerte Haldenwangs Bürgermeister Georg Holzinger an die geborene Prinzessin von der Leyen und zu Hohengeroldseck, die am 17. Mai 1932 in Rom zur Welt gekommen und am 31. Januar in Haldenwang gestorben war.

Die Baronin sei stets sehr freundlich und hilfsbereit gewesen, was sich auch darin ausdrückte, dass sie nach dem Zweiten Weltkrieg Heimatvertriebenen mit Essen, Unterkünften und Arbeit geholfen habe.

Wie auch Pater Hubertus betonte Holzinger, dass sie immer sehr auf andere Menschen achtete. „Mit ihr verliert unsere Gemeinde eine Persönlichkeit“, betonte der Bürgermeister während der Messe. An dem Gottesdienst wirkten auch Dekan Martin Finkel, die Pfarrer Werner Brauchle, Raffaele De Blasi und Richard Dick sowie Don Giuseppe Gilberti mit. Ebenso erwiesen Vereinsvertreter aus Haldenwang der Reichsfreifrau die letzte Ehre, bevor der schlichte Holzsarg, den während der Messe ein weiß-blaues Tuch verhüllte, aus der Kirche getragen wurde. Beigesetzt wurde Marie Adelheid Reichsfreifrau von Freyberg-Eisenberg anschließend im engsten Familienkreis in Haldenwang. (cki)

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